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Nur echt mit Meisterschale: Die Vierte des SC Altenrheine. Foto: privat

Nur Göwert trägt (vielleicht) Trauer 


von Fabian Renger

(29.05.19) Dustin Göwert kann einem echt schon Leid tun. Da schießt der Junge im letzten Saisonspiel für die Vierte des SC Altenrheine sechs Tore - und wird trotzdem nicht Torschützenkönig der Kreisliga C1. Arme Sau. 39 Saisontore stehen auf seinem Torkonto, einzig Teamkollege Robin Dölling übertrumpfte ihm noch. Der schaffte 40. Doch Dustin Göwerts Trauma dürfte sich in Grenzen gehalten haben. Schließlich sackte er mit seiner Truppe am Wochenende den Meistertitel und Aufstieg ein.

"Er war trotzdem gut zufrieden, das eine Tor war nicht so entscheidend", wusste auch SCA-Coach Rolf Dölling nix von einem mannschaftsinternen Torstreit. Das wäre es ja auch noch gewesen. Gab auch wohl definitiv Wichtigeres. Nach kurzem Stotterstart gegen bemühte Gäste lief der Motor Altenrheines gegen die Langenhorster mehr und mehr heiß. "Nach dem 2:0 waren wir richtig gut drin, danach war es nur noch Kür", berichtete Dölling. Am Ende - und sechs Göwert-Hütten weiter - hieß es 10:0 (5:0) für den SCA.

Mulski-Dölling-Göwert

Seine Mannschaft war hochmotiviert, benötigte allerdings eben auch einen Sieg. Ein solches Schützenfest war so jedoch nicht zu erwarten gewesen: Langenhorst wehrte sich bereits im Hinspiel nach Kräften und verlor seinerzeit nur knapp mit 0:1. Torschütze damals: Jannik Mulski.

Der Innenverteidiger ist für Dölling einer der wichtigen Achse und damit Teil des Erfolgsgeheimnisses der Kanalarbeiter. Zu dieser zählte der Coach seinen Sohn Robin - gegen Langenhorst gelbgesperrt - sowie eben jenen Dustin Göwert. "Die drei waren eigentlich immer da", sagt Trainer Dölling. Überhaupt: Da sein. Das galt für seine Mannschaft in dieser Saison. "Die mentale Einstellung bei den Jungs war überragend. Wir waren in den Spielen stets präsent und hatten so auch ab und an das nötige Quäntchen Glück."

Auch mal Glück gehabt

Dölling spielt damit beispielsweise auf das 2:1 gegen GW Rheine Anfang Mai an, als seine Elf sich richtig schwertat, aber mit mehr als nur einem blauen Auge davon kam. "Solche Spiele haben wir in den letzten Jahren oft auch nicht gewonnen", erinnert er sich. Personell sei seine Truppe ebenfalls so breit aufgestellt gewesen wie selten zuvor. So habe man sich die Konkurrenten wie TuS St. Arnold II, Fortuna Emsdetten II und Portu vom Leib gehalten, bloß Gellendorf hielt bis zum Ende mit.

Dölling trainierte die Vierte im dritten Jahr, nun übergibt er den Staffelstab an seinen Trainerassistenten Simon Klinge. "Ich werde meine Freizeit genießen", sagt Dölling. Vorher wurde aber noch zünftig gefeiert: Schließlich stieg ja neben den Vierten auch die Erste auf - das war eine Gaudi am Sonntagabend. Lang wurde gezaubert. Und Dustin Göwert? Der wird wahrscheinlich auch mitgezogen haben- Torjägerkrone hin, Torjägerkrone her.

Macht mit!

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