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Kreissparkassen-Cup 2019

Arne Pöttker schoss Gellendorfs 1:0.

Zurückgezahltes Vertrauen und fehlende Klassiker


von Fabian Renger

(07.08.19) Zweikampfführung, Körpersprache, Passwege: Klassiker, quasi das Einmaleins der Fußballlehre. Diese Komponenten sollten stimmen, damit du Erfolg hast. Sonst wird's schwer. Fragt mal nach bei Alexander Witthake, Coach von SW Weiner. In der Erstrunden-Begegnung des Kreispokals spielte er mit den Schwarz-Weißen bei den SF Gellendorf auf. Weiner verlor 0:2 (0:1), weil eben lange Zeit vieles fehlte.

"Im Prinzip sind all die klassischen Dinge schiefgelaufen", haderte Witthake. Zumindest in Hälfte eins. Nach der Pause war es besser - doch da hatte er ein Problem: Florian Wienkamp, Torwart der SFG, war noch da und mutierte zum Goldhügel-Helden.

Zwei Glanztaten gegen Götzenich

Just in der Vorwoche hatte sich SFG-Coach Stephan Sloot entschieden und ihn zur Nummer eins dieser Spielzeit erklärt. Da darf er sich beglückwünschen, Wienkamp zahlte das Vertrauen zurück. In der Schlussphase war SWW-Mann Tobias Götzenich zweimal drauf und dran, Wienkamp zu überwinden. Doch dieser hielt zweimal überragend (70./85.). "Das freut mich für ihn, die Mannschaft ihn richtig gefeiert", kommentierte Sloot.

Zu dem Zeitpunkt hatte sich eine andere Trainer-Entscheidung ein stückweit gerächt. Sloot ließ seine Männer von Spielbeginn an extrem hoch pressen. Irgendwann im Laufe der zweiten Hälfte ging denen die Puste aus. Der Saft war abgestellt und bei Weiner kam Bernd Möllers ins Spiel. Ein Goalgetter. Sloot schwärmte:"Die Nummer zehn, ja, die kann was..." Stimmt. Weiner hatte die Grundtugenden wieder gefunden und peu á peu mehr vom Spiel als die SFG, war halt schlichtweg nicht zwingend genug - auch wegen Wienkamp. In der Schlussminute beendete schließlich Cedrik Barbosa mit einem Sahne-Konter jegliches Zittern am Goldhügel.

Erste Halbzeit: Gellendorf macht Dampf, aber recht wenig draus

Nun denn, aber flott zurück zur ersten Halbzeit. Wir erinnern uns: Bei Weiner lief nix, Gellendorf hatte die Hosen an, entwickelte massiven Druck, investierte viel und hätte durchaus mehr Tore schießen können als bloß das eine. Arne Pöttker war der Torschütze. Eigentlich war der junge Herr für die zweite Mannschaft vorgesehen, in der Vorbereitung überzeugte er Sloot und spielte sich so in dessen Truppe. Auch er zahlte Vertrauen zurück. Nach 28 Minuten mit dem Führungstreffer, dabei profitierte er auch von einem starken Angriff über Marcel Bernhardt und Sergej Hatzenbühler.

SF Gellendorf - SW Weiner 2:0 (1:0)
1:0 Pöttker (28.), 2:0 Barbosa (90+2.)



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