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Kreissparkassen-Cup 2021/22

Luca Ehler (r.), hier im Zweikampf mit Luis Weßeling, wäre beinahe zum tragischen Helden aus FCE-Sicht geworden. Nach seinem verschossenen Elfmeter durfte er jedoch nochmal ran - und traf. Fotos (2): Lehmann

Diesmal wird der FCE vom Glück geküsst


von Christian Lehmann

(18.11.21) Vorwärts Wettringen gegen den FC Eintracht Rheine, Kreispokal, Elfmeterschießen - da war doch was?!? Ja, genau, schon in der vergangenen Spielzeit hatte der Landesligist den Oberliga-Vertreter zur Nerven-Lotterie an den Punkt gezwungen und letztlich aus dem Wettbewerb gekegelt. Am Mittwochabend behielt jedoch der Favorit die Oberhand und zog nach dem 6:5 (1:1/0:0)-Erfolg im Hiärtken ins Halbfinale ein. Wettringens überragender Schnapper Tobias Brünen verpasste es dabei, sich zum Helden zu krönen - auch, weil ein von ihm parierter Strafstoß nochmal wiederholt werden musste - und dann saß.

Die Karten wären nach Paul Höffers Fehlschuss zumindest noch einmal neu gemischt worden, wäre Brünens Parade gegen den zu zentralen Versucht von Luca Ehler in die Wertung eingangen. Weil der Schnapper jedoch seine Torlinie zu früh verlassen haben soll, durfte Ehler ein zweites Mal ran -Glück für den FCE, der anschließend das Ding nach Hause schaukelte. "Da ist schon ein leicht fader Beigeschmack bei", meinte Vorwärts-Trainer Patrick Wensing. Sein Gegenüber und langjähriger Preußen Weggefährte Cihan Tasdelen fand die Entscheidung richtig. "Er stand gut einen halben Meter vor der Linie und hat das auch schon vorher gemacht. Wir sind froh, dass wir diesmal das glücklichere Ende für uns hatten." 

Wensing: "Die Jungs können stolz sein"

Anlass zum Streiten gab es ohnehin nicht aus Wettringer Sicht, das stellte auch Wensing klar. "Im ersten Moment bist Du natürlich enttäuscht, wenn Du dich für so gute 90 Minuten nicht belohnst. Das geht trotzdem völlig in Ordnung. Die Jungs können stolz sein." Auch Tasdelen zollte dem Landesligisten seinen Respekt: "Das war ein echter Pokalfight. Der Gegner hat uns das Leben schwer gemacht und das Maximale herausgeholt."

Die erste Halbzeit blieb mit Ausnahme zweier FCE-Abschlüsse von Luca Meyer und Paul Dreesen eher ereignislos. Das lag daran, dass die Hausherren in einem kompakten 5-4-1-System exzellent verteidigten und der FCE noch nicht gewillt war, ins ganz große Risiko zu gehen. Das änderte sich nach Wiederbeginn, als Gäste-Kapitän Timo Scherping nach einem Eckball das 0:1 erzielte - Luca Meyers Kopfball hatten die Wettringer noch irgendwie an den Pfosten gelenkt, im Nachsetzen war jedoch "Scherpi" da (53.). 

Felix Bussmann trifft die Latte

In der Folge bissen sich die Rheinenser vor allem an Brünen die Zähne aus, der ein halbes Dutzend "Hundertprozentiger" vereitelte - die besten gegen Julius Hölscher aus kurzer Distanz (64.) und einen Kopfball von Meyer (70.). Auf der Gegenseite schlug der Underdog dann durch den eingewechselten Lyon Meyering eiskalt zu. Nach einem Konter über die linke Seite narrte er die FCE-Abwehr mit einem Sohlen-Streichler und traf zum 1:1-Ausgleich (79.). Nun wackelte die Eintracht, bei einem Lattentreffer von Felix Bussmann (86.)  und einem Ball, der auf der Linie geklärt wurde (90.+1), hatten sie richtig Massel - ebenso wie später im Shootout.

Vorwärts Wettringen - FC Eintracht Rheine     5:6 n.E. (0:0/1:1)
Tore:
0:1 Scherping (53.), 1:1 Meyering (79.)
Tore im Elfmeterschießen:
Artmann, Ratering, N. Bussmann, F. Bussmann -
van den Berg, Hölscher, Meyer, Ehler, Fraundörfer

Nils Bussmann (v.) wurschtelt sich hier an Colin van den Berg vorbei.

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