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Ein zuletzt gewohntes Bild: Der SuS Neuenkirchen jubelt über den Titel beim Christian-Brinkschmidt-Turnier. Die vergangenen beiden Ausgaben gewannen die SuS'ler.

Querpass: 8. Christian-Brinkschmidt-Turnier

Ein Wettkampf für den guten Zweck


Von Fabian Renger

(13.06.19) Vorbereitungsturniere lösen bei uns im Normalfall ja ein abwendendes Achselzuckeln aus. Der sportliche Ehrgeiz und die Qualität ist meistens eher so semigeil. Die Mannschaften wissen noch nicht, wo sie stehen, da spielen Spieler mit, die sonst in ganz anderen Teams spielen. Immerhin stimmt bei den Sommerturnieren meistens das Wetter. Doch beim Christian-Brinkschmidt-Turnier in Hauenhorst, das am 20. Juli im dortigen Waldparkstadion in die achte Auflage geht, ist das anders. Da stimmt mehr als nur das Wetter.

Alleine das Anliegen ist ein ehrenvolles: Aufgrund des plötzlichen Unfalltodes des Hauenhorsters Christian Brinkschmidt im Jahr 2011 spielen seit 2012 Jahr für Jahr im Vorfeld der Saison Germania Hauenhorst, der SV Mesum, der SuS Neuenkirchen und der FC Eintracht Rheine um einen Wanderpokal den Sieger des Christian-Brinkschmidt-Turniers aus.

Erlös für die Jugendabteilungen

Anfänglich wanderten die Einnahmen aus Catering (abzüglich der Kosten) und der eingenommenen Spenden bei den Rodde Eagles, seit einiger Zeit entschieden sich die Vereine in enger Abstimmung mit den Eltern Brinkschmidts um: Die Erlöse kommen den Jugendabteilungen der beteiligten Clubs zugute. "Die können das gut gebrauchen. Da ist auch die Verbindung enger zu Christian", sagt André Reinke, Organisator seitens der Germania. Eintritt wird traditionell nicht erhoben, stattdessen Spendenboxen aufgestellt.

In den ersten Jahren ging der Austragsgungsort reihum, seit einiger Zeit geht das Turnier in Brinkschmidts Heimatort über die Bühne. "Das macht einfach Sinn", so Reinke. Den Termin machen die Mannschaften unter sich aus, da würden sich die Organisatoren fein raushalten.

Hauenhorst gute Gastgeber

Das Turnier startet mit zwei Halbfinals, dann kommt's zum Spiel um Platz 3 und zum Finale. Die Spielzeit eines Matches ist auf 45 Minuten festgesetzt. Die vergangenen beiden Austragungen gewann jeweils der SuS Neuenkirchen, der seinen Namen in den Pokal eingravieren ließ. Einzig der der Hauenhorster fehlt hier noch, die haben nämlich noch keine Ausgabe gewonnen. "Wir sind einfach gute Gastgeber", meint Reinke und lacht. Wie gut - das wird man am 20. Juli sehen.

Mehr zum Turnier findet sich auf der Öffnet externen Link in neuem FensterWebseite von Germania Hauenhorst



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