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Spielerpass

Robin Reckers (r.) braucht mal wieder einen ordentlichen Grund zum Jubeln.

Die Gründe sind bekannt


von Malte Greshake

(30.04.21) Gerne nimmt sich ein Robin Reckers zwischen seinem anstrengenden Studium und seiner Arbeit als Werkstudent ein paar Momente für uns Zeit. Als glühender Anhänger und treuer Abonnent all unserer Texte weiß der Spieler der Sportfreunde Gellendorf schließlich genau, was beim Spielerpass auf ihn zukommt: "Also so in etwa wie das Ding von Moritz Rosenberger letzten Monat?" Genau. Nur noch fiesere Fragen. Vielleicht.

Aber zunächst gilt es die derzeitige Lage zu bewerten. Da ist Reckers nämlich wie wohl alle froh, endlich Gewissheit zu haben. "Eigentlich hat ja schon jeder damit gerechnet", beurteilt er die mittlerweile annullierte Saison. "Man hat es bei den anderen Verbänden schon vorher mitbekommen, aber Westfalen war dann ja recht spät dran. Viel anderes blieb ja auch nicht übrig." Der Blick richtet sich nun gen neue Spielzeit.

"Dafür ist er ja bekannt..."

Die zurückliegende kurze Saison hat der Mittelfeldspieler recht ordentlich in Erinnerung. "Nach der Niederlage im ersten Saisonspiel gegen Nordwalde sind wir danach mit vier Siegen in Folge gut reingekommen", kramt er in seinem Gedächtnis. "Danach hatten wir dann einen kleinen Niederlagen-Knacks und auch die Spiele, die eigentlich gekommen wären, wären richtig heiß geworden." Seines Erachtens waren die Sportfreunde als Aufsteiger aber voll im Soll.

Für die Tatsache, dass Reckers in sieben Spielen kein einziges Mal ins gegnerische Tor getroffen hat, gibt es übrigens auch eine Erklärung. Eigentlich sind es sogar mehrere Gründe. "Grund eins: Ich kann nicht schießen. Grund zwei: Ich bin ungefährlich bei hohen Bällen. Und Grund drei: Ich bin zu langsam und komme nicht schnell genug in den Rückraum." Und wenn er es dann mal dorthin geschafft hatte, wurde der Ball einfach nicht zurückgelegt. "Marcel Bernhardt nimmt einem da schon gerne den einen oder anderen vom Fuß. Dafür ist er ja bekannt..."

Wer sich das jetzt auch gerade zum Schluss noch gefragt hat: In Gellendorf geben übrigens Jorge Macedo, Fitnesstrainer Christian Wilpsbäumer und Coach Stephan Sloot die Pamela Reif. "Die drei haben sich da immer jede Woche die Klinke in die Hand gegeben und dienstagabends ein Workout für alle organisiert", berichtet Reckers. Alleine im dunklen Kämmerchen ist das natürlich nicht immer das Gelbe vom Ei. "Da wir danach aber immer noch mit einem Bier zusammen saßen, hat das das Ganze ein bisschen entschädigt."

Spielerpass von Robin Reckers

Geboren am: 03.04.1998

Spitzname: Ekel, das ist aber eine lange Geschichte für ein anderes Mal.

Verein: SF Gellendorf

Beruf: Student

frühere Vereine: immer Sportfreunde

höchste Spielklasse: Kreisliga A

größte Erfolge: Corona-Meisterschaft mit Gellendorf

Position: Zentrales Mittelfeld

Mein schönstes Tor: Ich habe mal im Auslandssemester in England einen in den Winkel gehauen, aber das glaubt mir bis heute keiner. Und in der D-Jugend habe ich mal das 1:0 in den Westfalenmeisterschaften gemacht und mir dabei das Kreuzband gerissen.

Lieblingsgegner: SC Altenrheine

Mein größter Fan: Das ist ein enges Rennen zwischen meiner Mutter und Lukas Wewel.

Lieblingsessen: Pizza

Lieblingsbier: Auf jeden Fall nicht Rolinck.

Mein erster Stadionbesuch: Aufm alten Bökelberg, Gladbach gegen Köln: 1:0.

Ich würde gerne eine Nacht durchmachen mit: Christoph Kramer, auch wenn ich glaube, dass der nichts verträgt.

Ich würde gerne mal abgrätschen: Alfredo Morales, den fand ich schon immer unsympathisch.

Das kann ich noch besser als Fußball: Bier holen und Mist labern.

Damit vertreibe ich mir im Moment die Zeit: Ich wechsle zwischen Playstation und Dartboard.

Das sagt Trainer Stephan Sloot über ihn: Robin ist Mr. Zuverlässig in Person. Auf ihn kannst du dich immer verlassen und er tut der Mannschaft richtig gut. Er hat ein gutes Auge, ein überragendes Passspiel und ist sehr ehrgeizig. Manchmal vielleicht zu ehrgeizig. Ansonsten wirkt er wie Schwiegermutters Liebling. Macht ein vernünftiges Studium und hat im Privatem sowie im Sportlichen immer seine Ziele vor Augen.



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