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Dino Mattick (v.) zieht künftig in der Jugendabteilung von SuS Neuenkirchen im Hintergrund die Fäden. Foto: Lehmann

Neuenkirchener Neuaufstellung


von Carl Rosenau

(27.01.22) Beim SuS Neuenkirchen steht ein bemerkenswerter Umbruch an. Mit Patrick Niemeyer, Dino Mattick und Matthias Löcken wurden in dieser Woche gleich drei neue Funktionsträger für die Jugendabteilung vorgestellt. Der scheidende Jugendabteilungsleiter Josef Deupmann will die Arbeit auf mehrere Schultern verteilen und kündigte an, dass man sogar noch weitere Verstärkung für das Projekt sucht. 

Im Seniorenbereich hat der SuS ordentlich was zu bieten. Die Erste des Klubs hat sich nach dem Abstieg aus der Oberliga im Jahr 2017 inzwischen in der Westfalenliga etabliert. Zudem spielt die zweite Mannschaft in der Bezirksliga einen richtig guten Ball, die Dritte hat in dieser Saison sogar noch die Möglichkeit, den Aufstieg in die Kreisliga A zu packen. "Da kann unser Verein sehr stolz drauf sein", findet Vereins-Urgestein Niemeyer.

Mattick und Niemeyer sollen Anschubhilfe leisten

Doch bisher konnte der Nachwuchs da noch nicht mithalten. Oft mussten die Neuenkirchener in den vergangenen Jahren Abgänge im Jugendbereich verkraften. Denn der Verein kann jungen Talenten aktuell keine höhere Spielklasse als die Kreisliga A anbieten. Das möchten die Verantwortlichen nun ändern: Mit Mattick, der zuletzt Trainer und Teammanager bei Germania Hauenhorst war und künftig als Sportlicher Leiter für die A-Junioren fungieren soll. Und mit Niemeyer, der schon diverse Jugend- und Seniorenmannschaften im Klub coachte und künftig die B-Junioren unter seinen Fittichen hat. Matthias Löcken kümmert sich um die Belange der D-Jugend. Das heißt aber noch längst nicht, dass nun auf Teufel komm' raus der Erfolg her muss. In unserem Gespräch verdeutlichte das Niemeyer nochmal: "Unser Ziel darf es nicht sein, dass bis 2023 alle Teams überkreislich spielen müssen."  

In unserem Gespräch nannten uns Mattick und Niemeyer bereits einige Ideen, mit denen sie in drei bis vier Jahren dafür sorgen wollen, dass noch mehr SuS-Eigengewächse den Weg in den Seniorenbereich finden.  "Wir wollen den Jungs Perspektiven aufweisen", sagt Mattick. Überdies sollen regelmäßige Übergangsgespräche geführt werden, die zusätzlich dazu dienen, die jeweiligen Coaches zu entlasten. "Wir werden die Trainer so unterstützen, dass sie sich rein auf das Sportliche konzentrieren können", so Niemeyer. Außerdem will man das Drumherum schmackhafter machen, etwa, so schlägt Mattick vor, über Trainingslager, neue Materialien und einheitliche Klamotten.



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