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Kreisliga A TE

Jannis Tischbierek (r.) und Eintracht Mettingen haben den Titel abgehakt, für Martin Cmok (l.) und SW Esch geht's um gar nichts mehr - außer um die Ehre. Doch die Schwarz-Weißen entscheiden den Titelkampf vielleicht mit...
Das gilt auch für Sebastian Fölling (r.) und den BSV Brochterbeck. Die Rot-Weißen kämpfen noch um die Klasse, aber sind ebenfalls ein Zünglein an der Waage im Titelkampf.

Die sympathischen Titelkandidaten


von Theresa van den Berg und Fabian Renger

(10.05.19)  Eintracht Mettingen sagt Tschüss. Zumindest was den Aufstiegskampf angeht. Nach der Niederlage am vergangenen Spieltag Öffnet internen Link im aktuellen Fenstergegen Hopsten hat der Tabellendritte die Meisterschaft abgehakt. Jetzt sind's vier Zähler Abstand zum Zwoten SC Halen, sechs zum SC Hörstel ganz oben. Wohl zu viel. "Wenn wir überhaupt mal die dazu Chance hatten, dann haben wir sie nicht am Sonntag, sondern schon in der Hinrunde mit unseren sechs Unentschieden verspielt", sagt Eintrachts Trainer Tobias Stenzel. 

Unzufrieden ist sowieso keiner. Ziel war Platz eins bis sechs, das haben die Mettinger bereits erreicht. "Und weiterentwickelt haben wir uns in der Rückrunde auch", sagte Stenzel. Die Spiele, die in der Hinserie noch unentschieden endeten, gewann die Eintracht jetzt. Auch das vereinsinterne Derby am heutigen Freitagabend wird man mit der notwendigen Ernsthaftigkeit angehen. "Um Platz drei zu halten." Wer dann am Ende oben steht, sei Stenzel wurscht. "Beide Truppen sind sehr sympathisch."

BSV Brochterbeck hat andere Sorgen

Solch versöhnliche Töne hört man auch vom BSV Brochterbeck, ebenso wie SW Esch ein weiterer Hauptakteur des Titelkampfes - ja, richtig gehört. Beide Teams sprechen ein gewichtiges Wörtchen mit in Sachen Aufstiegskampf. Brochterbeck bekommt's am kommenden Sonntag mit dem Spitzenreiter zutun, eine Woche drauf empfängt die Truppe von Coach Gerd Voß den SC Halen. Esch muss am 19. Mai gegen Hörstel ran, am letzten Spieltag reist die Truppe von Bruno Kitroschat nach Halen. Wem wünschen die eigentlich den Titel? 

"Wenn da jemand ganz unsympatisches stehen würde, würde man es dem einen oder anderen vielleicht eher gönnen. Das ist aber nicht der Fall, also freuen wir uns für den Aufsteiger, egal, wer es wird", sagt beispielsweise Voß. Abgesehen davon, hat man in Brochterbeck eh ganz andere Probleme. Der BSV muss im Abstiegskampf noch ordentlich Punkte sammeln. "Wir haben ein extrem schwieriges Restprogramm." Eins ist klar: Zu verschenken haben die Brochterbecker nichts. Zumal der derzeitige Tabellen-14. am letzten Spieltag zum wiedererstarkten VfL Ladbergen reist. Der VfL ist mit 30 Punkten auf Platz 12 die erste Truppe, die es auch bei drei Tecklenburger Bezirksliga-Absteigern nicht erwischen würde. Brochterbeck hat sechs Punkte Rückstand. Motivation genug also, um im Meisterschaftskampf tatkräftig mitzuhelfen.

Esch strengt sich so oder so an

In Esch hingegen herrscht weniger Aufregung. Derzeit sind die Schwarz-Weißen Siebter mit 39 Zählern, mehr als eine Kletterpartie auf Rang sechs ist nicht möglich. Für Kitroschat ist es aber schon eine besondere Begebenheit, war er schließlich fünf Jahre Coach in Hörstel. Doch: Das ändert nichts. Die Voraussetzung, ausgerechnet zum Saisonende gegen beide antreten zu müssen - und dann auch noch der Ex-Club -, sei zwar schon speziell, aber eben nicht mehr als das. "Da strengt sich definitiv keiner mehr an, wenn etwas angeboten würde. Wir wollen beide Partien gewinnen. Eine andere Einstellung hast du als Sportler nicht", stellt Kitroschat klar.

Gönnen würde auch er beiden Teams den Aufstieg. Logisch. Realistisch betrachtet, glaubt er aber eher an Hörstel. "Da gehe ich, Stand jetzt, angesichts deren Spielstärke und der auch der Form von Halen aus", sagt Kitroschat. Als allererstes steht für sein Team jetzt aber erstmal die Reise zu den Kobbos an. "Elf, zwölf Leute fehlen uns", schätzt Kitroschat, der hofft, dass die Lage spätestens zu den Partien gegen die von ganz oben besser würde. Nur bei Andre Jostmeier kann er jegliche Hoffnungen begraben: Der arme hat sich das Kreuzband gerissen. Auch er sagt also Tschüss. Hier sagen wir aber mal gute Besserung!

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