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Kreisliga A TE

Max Mause kann mit Westfalia Hopsten im Winter durchtrainieren - dank eines Kunstrasens.

Meyer will Westfalia weiterentwickeln


Von Steve Ridder

(31.01.19) Sobald der erste Schnee fällt, geht überall das Gezeter los: Platzsperre hier, Spielabsage dort, ab in die Soccerhalle zum Training. Überall? Nein! Westfalia Hopsten gehört zu den glücklichen Teams, die in der Wintervorbereitung auf einen Kunstrasen zurückgreifen können. Inzwischen ist auch Trainer Christoph Meyer ein großer Fan: "Anfangs dachte ich, dass wir nicht zwingend einen Kunstrasen brauchen. Jetzt bin ich richtig happy, gerade für die Wintermonate ist der Platz genial. Wir können hier unsere Einheiten durchziehen und sind nicht auf Hilfe angewiesen."

Die Spieler freut es auch. Keine nervigen 13 km-Läufe durch die Winterlandschaft und keine Fitnesseinheiten in der eigenen Kabine.  Deswegen empfängt die Westfalia auch gerne Testspielgegner auf dem eigenen Geläuf.  Zuletzt kam Amisia Rheine aus der Kreisliga A Steinfurt vorbei. Es war eine ausgeglichene Partie, die die Westfalia am Ende verdient mit 3:1 gewonnen hat, weil die Fehler des Gegners einfach eiskalt bestraft wurden!

Luft nach oben gab es auf beiden Seiten. Hopstens Trainer Christoph Meyer ist zum jetzigen Zeitpunkt trotzdem zufrieden: "Klar, wir sind noch früh in der Vorbereitung und mir hat nicht alles gefallen, aber ich habe viele gute Ansätze gesehen. Wichtig ist, dass ich bei den Jungs Fortschritte sehe. Wir wollen Fußball spielen. Die Betonung liegt auf SPIELEN."

Stichwort: Weiterentwicklung

Deswegen liegt der Fokus für die Rückrunde auch auf der Weiterentwicklung. Viele junge Spieler, die viel Talent mitbringen, sollen Spielzeit bekommen und den nächsten Schritt machen. "Wir haben gute Jungs dabei. Ich wünsche mir, dass wir schönen Kombinationsfußball spielen und die Gegner damit vor Probleme stellen. Wenn wir aus den sechs Unentschieden der Vorrunde sechs Siege machen, dann ist alles in Ordnung."

Westfalia ist im Moment das Mittelmaß der Liga. Sechs Siege, sechs Remis und fünf Niederlagen. Torverhältnis 34:31. Platz acht. Gerne darf es bis zum Sommer noch ein Stück nach oben gehen. Die Bedingungen sind gegeben. Bei der Westfalia aus Hopsten freuen sich alle auf die Rückrunde.  Einziger Wermutstropfen: Elias Strotmann (sechs Treffer) wird die Westfalia am Ende der Saison Richtung Emsdetten 05 verlassen. Das gilt auch für Coach Meyer, dessen Zeit in Hopsten am Saisonende ebenfalls endet.

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