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Kreisliga A TE

Mit alter DNA in neuer Liga


von Pascal Bonnekoh

(27.06.19) Im Kern fast jeder Zelle eines Lebewesens findet sich Desoxyribonukleinsäure wieder. Kurz auch DNA genannt, setzt die Säure sich aus sogenannten Nukleotiden zusammen. Diese wiederum reihen sich aneinander und bilden eine Kette. Zwei dieser Ketten bilden schlussendlich ein DNA-Molekül. Dieses Molekül speichert Informationen zur Entwicklung und Funktion eines jeden Lebewesens. Um zurück zum Fußball zu gelangen, hier die Worte des neuen Trainers des SV Dickenberg, Dirk Sterthaus, zur DNA des SVD:

"In einem eigentlich großen Verein besteht die Fußballabteilung aus nur ungefähr 240 Mitgliedern. Der Fußballbereich ist eher überschaubar, aber sehr familiär. Man hat das Gefühl, jeder kennt jeden. Beispielsweise habe ich gestern im Training Spieler von der Zweiten gefragt, ob sie mittrainieren wollen. Es waren sofort sieben bereit. Hier gibt es keine Differenzen zwischen den Mannschaften. Die Leute sind einfach alle sehr interessiert. Die kommen auch mal auf dich zu und fragen dich etwas."

Weitermachen, wo sie aufgehört haben


Genau in dieser DNA sieht der Coach die Stärke seiner neuen Mannschaft und möchte daher alles daran setzen, diese zu behalten. Sterthaus hat es sich lediglich zur Aufgabe gemacht, eine Struktur zu schaffen. "Wir wollten die Säulen der Mannschaft behalten. Das Potenzial und die Qualität sind da. Wir haben nur das Trainerteam etwas breiter aufgestellt und einen in der Breite, sowie in der Spitze guten Kader zusammengestellt."

Es kommen mit Nico Ernschneider, Babba Amadou (beide Arminia Ibbenbüren 2) sowie Steven Sabew (Cheruskia Laggenbeck 2) nur drei Auswärtige zum SV Dickenberg. Dazu gesellt sich mit Gerd Karl Lünnemann ein Talent aus der eigenen U19 sowie Freddy Wedderhoff aus der eigenen Reserve.

Somit findet kein großer Umbruch beim SVD statt und der Coach kann da weitermachen, wo der vorherige aufgehört hat. "Ohnehin kann ich mich nur immer wieder bei Carsten (Frieling, d. Red.] und Frömme (Sebastian Frömberg, d. Red.) bedanken, die mir den Übergang und die Integration zur Mannschaft sehr leicht gemacht haben", freut sich Sterthaus über die Zusammenarbeit mit seinen Vorgängern. Dazu kommt noch, dass ihm eine Truppe mit einem Durchschnittsalter von ungefähr 24 Jahren im perfekten Fußballeralter überlassen wurde. 

Man spürt bei Sterthaus die Freude auf seine neue Aufgabe. Bei zahlreichen Gesprächen im Vorfeld erfährt Sterthaus eine ähnliche Lust und Energie, wie er sie versprüht: "Man hat überall gemerkt, dass der Berg richtig Bock auf die Liga hat. Die Mannschaft hat die Meisterschaft ausgelassen gefeiert, aber jetzt auch Bock einen weiteren Schritt zu machen."

Man sei sich durchaus bewusst, dass die Liga eine Hausnummer werde, aber: Die Trainingsbeteiligung stimme. "Es ist geil mit 18 oder 20 Leuten zu trainieren. Da ist keiner, der sich aufgibt. So macht es wieder richtig Bock, Trainer zu sein", sagt Sterthaus.

"Maximal attraktive" Liga

Ein, zwei weitere Worte zur Liga ließ sich Sterthaus auch noch entlocken. Denn diese hat es tatsächlich in sich. Mit Teuto Riesenbeck, Preußen Lengerich sowie Arminia Ibbenbüren treten gleich drei Bezirksligatruppen den Gang in die Kreisliga A Tecklenburg an. Dass es dadurch nicht einfacher wird, weiß Sterthaus natürlich auch: "Ich glaube, es ist eine recht ausgeglichene Liga. Die ein oder andere Mannschaft wird sich direkt oben einpendeln und ich erwarte nicht, dass eine Mannschaft klar abfällt. Die Kreisliga A ist maximal attraktiv."

Beim Aufeinandertreffen mit Arminia Ibbenbüren in der ersten Pokalrunde kann sich der SVD gleich mal anschauen, was in der kommenden Saison so auf sie zukommt. Denn Arminia ist einer der Bezirksligaabsteiger. Sterthaus freut sich dennoch auf das Spiel: "Da geht an dem Freitagabend direkt richtig die Lutzi ab. Das ist sofort ein Highlight." Immerhin ja auch seine letzte Station...

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