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Steffen Söndgen (schwarz) sieht man an: Ihm geht's gar nicht gut. Also schlüpfte (wieder einmal) Bastian Stapper in Westfalia Hopstens Torwartdress.

Kreisliga A TE

Auch das Stellen der Mauer gehört einmal im Jahr zu seinen Aufgaben: Bastian Stapper, Hopstens Torwart-Geheimwaffe.

Damals in des Nachbars Garten...



von Fabian Renger

(01.11.19) Es ist schon wieder passiert! Bastian Stapper ist eigentlich im defensiven Mittelfeld von Westfalia Hopsten zuhause. Doch einmal in der Saison sattelt er um. Aus dem Sechser wird der Torwart. Öffnet externen Link in neuem FensterNeulich gegen Falke Saerbeck war das wieder der Fall.

Stammtorwart Steffen Steffen Söndgen verletzte sich am Oberschenkel. Da auch der zweite Tormann Nick Lüttmann derzeit verletzt ist, ging Stappers Torwart-Stern abermals auf. "Das war jetzt nichts Neues", gibt sich der Spieler wenig beeindruckt.

Er hat ja auch schon Erfahrung als Behandschuhter. In der Saison 2017/2018 kickten die Hopstener seinerzeit Öffnet externen Link in neuem Fenstergegen die Kobbos aus Tecklenburg. "Da musste ich notgedrungen ins Tor und war jetzt nicht so schlecht", erinnert sich Stapper, durchaus schwingt da Stolz in seinen Worten mit. Zurecht. Westfalia gewann 2:1 gegen die Tecklenburger, hätte die Partie aber eigentlich verlieren müssen. Doch Aushilfstorwart Stapper hielt den Sieg fest und fischte einige Dinger.

Erfolgsbilanz bekommt eine Delle

Dann, im November vergangenen Jahres, ging es daheim Öffnet externen Link in neuem Fenstergegen Brukteria Dreierwalde. Wieder stand kein Torwart zur Verfügung. Wieder ging Stapper rein. Wieder siegte Hopsten, damals 2:0. Jeweils absolvierte Stapper die kompletten 90 Minuten. Diese starke Bilanz hat nach der 0:4-Pleite vom Wochenende natürlich eine Delle bekommen. Aber warum in drei Teufels Namen muss immer wieder der duale Student, Fachgebiet Kunststofftechnik, dran glauben und sich in die Kiste stellen?

Ganz einfach: Der gute alte Gartenkick ist schuld. Teamkollege Steffen Roling ist zufälligerweise Stappers Nachbar. Früher spielten beide im Garten Fußball. "Einer musste ins Tor, der andere hat drauf geschossen. Das war Steffen und ich bin ins Tor gegangen", erzählt Stapper. Davon bekam Hopstens Ex-Coach Christoph Meyer damals Wind und ließ Stapper ran. Auch Neu-Trainer Frank Greiwe führt diese Tradition anscheinend weiter fort.

Kein Wechsel angestrebt

Stapper selbst denkt jedoch nicht über einen Positionswechsel nach. In der Jugend - auch die verbrachte er in Hopsten - flemmte er stets auf dem Feld. "Da bin ich deutlich stärker, da sind andere auf jeden Fall besser", wehrt der 22-Jährige solche Gedankenspiele mit einem dicken Lachen ab. In der vergangenen Woche und in den beiden Vorjahren blieb ihm halt nix anderes übrig: Irgendwer muss halt ins Tor. Ohne Torwart ist es eben auch nicht so optimal. Und ganz so ein verkehrter Goalie ist er halt auch nicht. Wenngleich nur einer für ein Spiel pro Saison.

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