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Kreisliga A

Leon Schrey (r.) und Westfalia Hopsten hatten einen richtig gebrauchten Abend.

"Ohne Worte"


Von Malte Greshake

(16.10.21) Schon beim Warmmachen vor dem Spiel hatte Hopstens Trainer Sven Jenssen die Torschussübung mit einem unguten Gefühl beobachtet. "Da sind von 20 Schüssen alle vorbeigeflogen", verriet er nachher. Und eben diese Ungenauigkeit machte sich dann auch bei der Westfalia in den 90 Minuten gegen Schlusslicht SV Dickenberg breit, sodass es am Ende des Abends für Jenssens Truppe mit 0:1 (0:1) in die Hose ging. Der SV Dickenberg hingegen belohnte sich für eine wahre Abwehrschlacht.

Dabei war wohl die frühe Führung an diesem Abend der Schlüssel zum Erfolg für die Gäste gewesen: Jannik Wesselmann erzielte quasi mit dem Anstoß das 1:0 für die Hausherren (2.). Sowieso waren die Gastgeber in der ersten Spielviertelstunde richtig gut drin. "Das Tor hat in den Köpfen richtig etwas bewirkt", meinte Rüdiger Gövert. Zwar hatte Hopsten mehr vom Spiel, Dickenberg verteidigte aber alles weg, was ging, und rettete sich auch mit ein bisschen Glück in die Pause.

Lünnemann mit einer saustarken Partie

"Wir haben auch nicht schlecht gespielt", berichtete Jenssen auf Seiten der Gäste. "Aber das Ding wollte heute einfach nicht rein. Ich glaube, wir hätten 120 Minuten weiterspielen können und hätten kein Tor mehr gemacht." Leon Schrey, Georg Niemann, Lukas Mause: Sämtliche Westfalia-Spieler blieben an diesem Tag einfach zu ungenau und ließen die letzte Konsequenz vermissen. Und Gerd Lünnemann im Kasten der Hausherren machte mit seinen etlichen geistesgegenwärtigen Paraden eben auch eine saustarke Partie. 

Selbst als Wesselmann sich im zweiten Durchgang wegen einer Tätlichkeit die rote Karte abholte (67.) und Dickenberg dann irgendwann aufgrund einer Gelb-Roten für Malte Möllers sogar nur noch zu neunt war (86.), war der Kasten der Gastgeber an diesem Abend einfach wie vernagelt für Hopsten. "Ich bin richtig verzweifelt an der Seitenlinie", haderte Jenssen. "So ein Spiel hast du echt nicht oft. Ohne Worte, das war ein Katastrophe." 

Aber Dickenberg schmiss bis zum Ende halt auch alles und jeden rein. Auch die fünf Minuten Nachspielzeit überstanden die Hausherren. "Man merkte schon nach der Pause, dass alle richtig heiß waren", fasste es Gövert hinterher zusammen. "Und natürlich brauchst du dann auch ein bisschen Glück. Aber heute war die Geschlossenheit da und wir haben gemerkt, was wir brauchen, um unsere Punkte zu holen."

SV Dickenberg - Westfalia Hopsten     1:0 (1:0)
1:0 Wesselmann (2.)
Bes. Vorkommnisse: Rot für Wesselmann (67./Tätlichkeit) und Gelb-Rot für Möllers nach wiederholtem Foulspiel (87.).



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