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Kreisliga A

Hopsten wird wahnsinnig - Arminia freut sich riesig


Von Fabian Renger

(16.05.22) Sven Jenssen brauchte im Nachhinein wohl einen Beruhigungstee. Das Heimspiel gegen Arminia Ibbenbüren II machte Westfalia Hopstens Trainer nämlich wirklich wahnsinnig. "Du hättest mindestens einen Punkt verdient gehabt. Wie oft wir zum Ende hin aufs Tor geschossen haben - und dann triffst du die Bude einfach nicht. Das kann doch wohl nicht wahr sein. Das Tor war einfach zu klein." Mit 2:3 (0:2) verlor Hopsten und verpasste damit den vorzeitigen Klassenerhalt. Arminia hingegen bewahrte die theoretische Chance auf den Klassenerhalt, weil bei den Gästen so gut wie alles funktionierte.

"Wir haben gesagt: Wir haben nix mehr zu verlieren, können frei aufspielen und wollen positiv bleiben", erzählte Arminias Coach Sebastian Schomaker von der Marschroute. Nico Kreyenkötter doppelpackte für Ibbenbüren (9./38.). "Er hatte einen Sahnetag", lobte sein Coach. Beim zweiten Treffer ließ Kreyenkötter gleich zwei Hopstener aussteigen und seine Qualität aufblitzen. Domenik Breuer hatte zwei weitere Ibbenbürener Buden auf dem Fuß: Einmal vertendelte er den Ball, einmal schoss er ihn am Tor vorbei. Es hätte vielleicht alles anders ausgehen oder ablaufen können, wenn Hopstens Leon Schrey zu Spielbeginn nicht eine riesige Chance liegen gelassen hätte (1.).

Nach der Pause kam Hopxten mit Wut und Power raus. Schrey verkürzte auf 2:1 (48.), aber wir sagten ja eingangs: Es funktionierte einfach alles bei den Gästen. Breuer zog mehrere Heim-Akteure auf sich und einen Freistoß. Alex Wübker setzte den dann einfach mal direkt rein - 3:1 für Arminia (53.).

Hopsten schafft nur noch einen Treffer

Hernach gab Hopsten Vollgas. "Das war schon richtig Powerplay. Wir hatten bestimmt zehn Hundertprozentige in dem Spiel", so Jenssen. Doch seine Elf hatte halt Zielwasser-Probleme: Mal landete der Ball über dem Tor, mal daneben. Einzig Georg Niemann schaffte kurz vor Schluss noch das Tor zum 2:3-Endstand (88.).

"Wir wollen uns mit Würde verabschieden und etwas für den Mannschaftszusammenhalt machen. Wo wir dann letztendlich in der neuen Saison spielen, sei mal dahingehstellt. Ich freue mich freue mich riesig für die Mannschaft", setzte Schomaker auf einen freien Kopf und wollte gar nicht mehr ganz so groß rechnen, was nötig wäre für einen Klassenerhalt. Offenbar eine gelungene Taktik...

Westfalia Hopsten - Arminia Ibbenbüren II 2:3 (0:2)
0:1 Kreyenkötter (9.), 0:2 Kreyenkötter (38.)
1:2 Schrey (48.), 1:3 Wübker (53.)
2:3 Niemann (88.)



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