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Kreisliga A

Alex Wübker (v.) erzielte das zwischenzeitliche 2:0 der Arminen. Foto: Lehmann

Die zehn Tore waren nicht utopisch...


Von Fabian Renger

(08.12.22) Gerade nochmal gut gegangen. Im Anschwitzen hatte ich vollmundig versprochen: Sollten im Spiel zwischen Arminia Ibbenbüren und dem SC Halen zehn Tore fallen, werde ich Vereinsmitglied des SC Halen. Viel hat dazu tatsächlich nicht gefehlt. Mit 5:2 (3:0) gewann Arminia - doch am Ende wären die zehn Tore durchaus drin gewesen...

In der 75. Minute verkürzte Alex Fried nach einer Ecke von SCH-Spielertrainer Björn Jansson auf 5:2. Es war der Beginn eines Halener Stumlaufs. "In den letzten 20 Minuten ist Arminia hinten nicht mehr rausgekommen", berichtete Jansson. Und auch Arminias Coach Georg Rohlmann nickte: "Wir haben ein bisschen an Intensität nachgelasen, waren nachlässig und haben denen einige Dinger vorgelegt."

Vier- bis fünf Sololäufe hatten die Halener. Mal durch Lars Wulf, mal durch Alex Fried. Zweimal parierte Arminias Schnapper Robin Peters, einmal rettete der Ibbenbürener Innenpfosten und auch Arminias Feldspieler Philipp Spallek klärte noch einen Ball von der Linie.  Das Gefühl, dass die Halener noch auf 5:5 hätten rankommen können, teilte Rohlmann allerdings nicht. Er hatte vielmehr den Eindruck, dass seine Elf sich bei einem weiteren Gegentreffer wieder gefangen hätte. Da bewegen wir uns wohl im Bereich der Spekulationen...

Erste Halbzeit geht an Arminia

Unterm Strich war der Dreier verdient. Gerade in der ersten Halbzeit hinterließen die Gastgeber einen blendenden Eindruck.  Permanent setzten sie die Gäste unter Druck, zwangen sie zu Fehlern. Spallek markierte das 1:0 nach einer Ecke (12.). Alex Wübker erhöhte nach einem Ballgewinn auf 2:0 (19.). Das 3:0 durch Jeffrey Goltsche war einfach gut rausgespielt (45.). Man muss dazu sagen, dass die Gäste zumindest bei den Tore eins und zwei mithalfen.  Wübker, Niklas Richter, Mika Schmiemann oder auch Gerrit Mahmutovic hatten weitere Ibbenbürener Treffer auf dem Schlappen.

Zur zweiten Halbzeit stellte der SCH etwas um, wirkte etwas stabiler und erlaubte sich weniger Fehler. Naja, abgesehen vom 4:0. Da nutzte Niklas Richter einen eklatanten Fehlpass aus (55.). Fried besorgte schließlich das 4:1 nach Jansson-Vorlage (59.), ehe Richter einen Flipper-Freistoß direkt in die Maschen schoss (64.). 5:1, 26 Minuten vor Toreschluss. Was sollte da noch schiefgehen für die Gastgeber?

Rohlmanns Abschied

Naja, auf jeden Fall noch eine ganze Menge, auch wenn es - ein Glück für mich - nurnoch einmal klingelte. Für Rohlmann war es übrigens das letzte Spiel als Interimstrainer. Er wird jetzt wieder zum Fußball-Ruheständler. "Es freut mich, dass ich keinen Schaden hinterlassen habe", war er mit seiner Ausbeute von zehn Punkten aus vier Partien absolut einverstanden.

Arminia Ibbenbüren - SC Halen 5:2 (3:0)
1:0 Spallek (12.), 2:0 Wübker (19.)
3:0 Goltsche (45.), 4:0 N. Richter (55.)
4:1 Fried (59.),5:1 N. Richter (64.)
5:2 Fried (64.)



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