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Kreisliga A

Nico Jürgens (l.) erzielte das 1:0. Foto: Lehmann

Ibbenbüren erlernt die Effektivität


Von Jakob Hehn

(12.12.22) Manchmal habe ich das Gefühl, die Trainer würde sich vorher absprechen, was sie der Presse sagen. Stefan Kilfitt, Trainer vom VfL Ladbergen und Freddy Stienecker, Coach der Ibbenbürener Spvg sagten im gleichen Wortlaut: "Es war ziemlich ausgeglichen, beide Mannschaften hatten ihre Chancen." Ja, wirklich genau gleich. Aber was sollen sie auch sonst sagen, wenn's eben ausgeglichen war? Beim 3:1 (2:1)-Auswärtssieg hatten Ibbenbürener aber das glücklichere Ende.

Der VfL war mit dem Anpfiff sofort in der Partie. "Wegen zwei dummen Patzern liegst du dann aber plötzlich hinten", ärgerte sich Kilfitt. Vor dem Führungstreffer der Gäste versprang Louis Schlathölter der Ball, sodass Nico Jürgens problemlos einschob (22.). In der nächsten Situation lief die Ladbergener Hintermannschaft nicht mit und so drückte Sarujan Sritharan den Ball über die Linie, nachdem er zuvor am Pfosten scheiterte (35.). "Wir waren heute sehr effektiv", freute sich Stienecker. Kurz vor der Pause traf Patrick Kötter nach guter Vorarbeit von Furkan Payyu zum Anschlusstreffer für die Gastgeber (44.).

Kilfitt: "Rausgekommen wie die Feuerwehr"

Die Ladbergener waren jetzt natürlich heiß und kamen dementsprechend auch aus der Pause. "Wir sind rausgekommen wie die Feuerwehr", sagte Kilfitt. Die Hausherren liefen jetzt vorne an und zwangen die Ibbenbürener immer wieder zu langen Bälle. Diese Bälle verteidigte der VfL aber gut. "Wir hatten nicht viel Kontrolle in dieser Phase. Das Spielglück war aber heute auf unserer Seite", sagte Stienecker. Der Schnapper der Gäste Bjarne Hallmann parierte einmal gut gegen den eingewechselten Flamur Ziciri und hielt so die Führung fest.

"Das Spiel war auf beiden Seite sehr intensiv und laufstark", stellte der Trainer der Spvg fest. Ladbergen lief bis in die Schlussphase hoch an und drückte auf den Ausgleich. Dadruch ergaben sich aber Lücken für die Gäste. Kurz vor Schluss nutzten sie diese auch. Einen Konter über rechts verhalf zur Entscheidung. Der starke Sritharan legte den Ball ins Zentrum und Dominik Lubinski schoss zum 3:1 ein (89.). "Wenn du auf den Ausgleich drückst, ist es am Ende auch egal ob du 1:2 oder 1:3 verlierst. Wir sind jetzt einfach froh, dass Pause ist", sagte Kilfitt.

VfL Ladbergen - Ibbenbürener Spvg     1:3 (1:2)
0:1 Jürgens (22.), 0:2 Sritharan (35.)
1:2 Kötter (44.), 1:3 Lubinski (89.)



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