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Kreisliga A

Ben Baumann rückt von der Mettinger Reserve in die Erste hoch. Foto: Renger

Mettingen fängt es intern auf


Von Finn Determeyer

(14.06.24) Wir füllen weiter fleißig das Sommerloch. Diesmal mit einem der am heißesten diskutierten Themen der vergangenen Wochen: Mit Updates aus Mettingen. Da steht seit Kurzem sicher fest: Das Tuöttendorf geht auch 2024/25 mit zwei Teams in der Kreisliga A an den Start.

Beginnen wir mit der ersten Mannschaft. Da wurden zuletzt fleißig Abgänge vermeldet. Glenn Schröer (ISV), Jannik Sriskandarajah und Lucas Bovenschulte (beide SC Altenrheine) sowie Tristan Pötter und Mirko Baune (beide TuS Recke) verlassen bekanntlich den Verein. Gespannt durfte also gewartet werden. Wann verkündet die Eintracht mal ein paar hochkalibrige Neuzugänge? Antwort: Gar nicht. Zumindest nach aktuellem Stand. „Wir werden keine Externen dazuholen. Es wird alles intern aufgefangen“, so Trainer Sascha Höwing.

Zwölf Jungspunde mit am Start

Durchaus eine Mammutaufgabe. Aber die Mettinger haben ihre Planungen schon ordentlich vorangetrieben. Aus der zweiten Mannschaft rücken zumindest mal für die Vorbereitung und danach voraussichtlich fest Konstantin Bültel, Phil Wowra und Ben Baumann hoch. Hinzu kommen fünf A-Jugendliche aus dem 2005er-Jahrgang, die erstmal fest zu Höwings Ensemble gehören werden. Die Namen Lian Aus Dem Moore oder Lasse Hollmann fand man beispielweise schon vergangene Spielzeit häufiger im Spielberichtsbogen.

Da das natürlich immer noch nicht reicht, werden sieben A-Junioren des Jungjahrgangs 2006 direkt mal freigeholt und werden auch schon in der Vorbereitung mitmischen. Akute Verjüngungstour also bei Mettingen I. „Wir müssen die Abgänge im Kollektiv auffangen. Das wird nicht leicht, aber wir schaffen das“, so Höwing. Hilfreich dabei: auch einige Langzeitverletzte kehren zurück in den Kader. Max Feldmann, Dennish Sriskandarajah, Jan-Niklas Misch und natürlich der Kurzzeit-Interimscoach Timm Tenambergen sind die angesprochenen Herrschaften. „Da gilt es, sich in der Vorbereitung erstmal langsam ranzutasten“, will Höwing nichts überstürzen.

Küthe und Schulz im Zweikampf

Bleibt noch die Frage, wer in die nicht ganz so kleinen Fußstapfen von Jannik Sriskandarajah zwischen den Pfosten treten soll. Schon vergangenen Saison häufiger im Tor zu finden: Leon Küthe. „Mit Leon hat es sich schon ganz gut eingegroovt“, so Höwing. Schön und gut. Trotzdem braucht ein Schnapper stets Feuer unterm Allerwertesten. Das soll Jan Schulz entfachen, der aus der dritten Mannschaft hochrückt.

Zum Trainingsstart bittet Höwing am 3. Juli. Ganze 30 Mann hat er dafür auf dem Zettel. „Die brauchst du aber auch. Schwund gibt es immer“, so der Coach. Seine Spieler dürften sich in jedem Fall auf was gefasst machen. Ein großes Manko in der vergangenen Spielzeit: Der Fitnesszustand. Unzählige späte Gegentore und Punktverluste sprechen Bände. „Die Jungs wissen, dass wir in dem Bereich was machen müssen“, so Höwing. Na dann, an die Medizinbälle, fertig, los!

Mettingens Zwote bleibt „erstklassig“

Hätten wir die Höwing-Truppe also versorgt. Bleibt noch die Frage, wie Jochen Löffers und die Mettinger Zweivertretung die neue Saison begrüßen wollen. Schon in der abgelaufenen Spielzeit wurde es personell teilweise verdammt eng, jetzt wird noch die Erste unterstützt. Und schon seit geraumer Zeit geisterte die Frage umher, ob sich die Eintracht-Reserve eventuell freiwillig in die B-Liga zurückziehen würde. Nun steht fest: So wird es nicht kommen. In einer vereinsinternen Abstimmung wurde knapp (10:7) für einen Ligaverbleib votiert.

Löffers bleibt ganz entspannt: „Wir schauen jetzt einfach mal, wie es sich entwickelt. Ich bin aber ganz zuversichtlich.“ Sicherlich wird am Spieltag häufiger mal der ein oder andere aus der ersten Mannschaft mitwirken. Auch mit der Dritt- und Viertvertretung könnte es ein Wechselspielchen geben.

Wer braucht schon eine volle Bank?

„Trotzdem wird es erneut Spiele geben, die wir mit nur 13 Spielern oder weniger bestreiten müssen“, so Löffers. Bange muss ihm dabei nicht werden. Erinnern wir doch an dieser Stelle gerne nochmal an die „Titanic-Survivors“ vom Hasenkamp, die vor vier Wochen maximal dezimiert den SC Halen in die Knie zwangen. Auswechslungen werden ohnehin überbewertet. Weiß auch Löffers, der mit einem Augenzwinkern zu bedenken gibt: „Früher durfte man gar nicht wechseln, da war die Welt noch in Ordnung.“ 

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