Kreisliga A
"Schwer zu verteidigen": Stolz ist zurück in Ladbergen
Von Fabian Renger
(21.05.24) Nein, wir sparen uns an dieser Stelle jegliche Wortspiele. Die hat Patrick Stolz angesichts seines Nachnamens bestimmt eh schon alle durchlitten. Kommen wir lieber zum Grund, warum wir über ihn schreiben: Der Außenspieler ist nach kurzer fußballerischer Schaffenspause zurückgekehrt zum VfL Ladbergen. Ab der neuen Saison wird er die Mannschaft von Fabian Büker und René Schenke verstärken. Was uns jetzt erstmal verwirrt:
War der nicht gerade erst in Mettingen?!?!
Ja, da war der noch 22-Jährige tatsächlich in dieser Saison mal. Deswegen kurz zum obligatorischen Blick in die Vita: Preußen Lengerich (Jugend), VfL Ladbergen (2020/21 - ca. Jahreswechsel 2022/23), Raum Köln, Eintracht Mettingen (ab 2023/24 bis zum Winter) und nun eben wieder VfL.
Stolz ist verdammt schnell
Im Winter, erzählt Büker, habe Stolz eine Fußballpause benötigt. Der Kontakt zum VfL bestand durchgehend. Nun juckte es halt wieder. "Wir wollten auf der Flügelposition noch was machen und er passt mit seinem Spielerprofil gut bei uns rein", so Büker. Das Profil des Rückkehrers: Vor allem dessen krasse Geschwindigkeit, sowohl was den Antritt als auch die Endgeschwindigkeit angeht. Stolz bringe außerdem eine Portion Mut im Eins-gegen-Eins mit, weiß Büker. "Er ist schwer zu verteidigen in der Vorwärtsbewegung." Der Neuzugang wird wohl auf der rechten Bahn sein Unwesen treiben.
Die Eingewöhnungszeit fällt logischerweise weg. "Er wird uns enorm gut tun", sagt der Übungsleiter. "Wir hatten mehrere Gespräche mit ihm, es war aber schnell klar, dass er wieder Bock hat." Spielberechtigt wäre Stolz übrigens schon, fürs letzte Saisonspiel gegen Hopsten kommt er jedoch noch nicht in Frage. Nach insgesamt sieben A-Jugendlichen, die ab dem Sommer (offiziell) zu den Senioren gehören, ist Stolz übrigens der erste externe Neuzugang Ladbergens.








































