Kreisliga A
Neun Teams haben 100-prozentige Klarheit
Von Fabian Renger
(16.12.24) Was haben Falke Saerbeck, Westfalia Hopsten, Brukteria Dreierwalde, der TuS Recke, SC Halen, Arminia Ibbenbüren, die Reserven der ISV und von Teuto Riesenbeck sowie Preußen Lengerich gemeinsam? Bei diesen neun Teams ist schon bekannt, wer dort künftig die Taktiktafel vollkritzeln wird. In Esch ist zumindest klar, dass es zu einem Trainerwechsel kommt.
Bei den anderen Teams wartet die Menschheit noch auf eine Information. Werden wir aber nachtragen, wie man uns kennt. Ist ja noch nichtmal Heiligabend. Eines kristallisiert sich bereits jetzt heraus: So wirklich viele neue Nummern brauchen wir nicht im Handy abzuspeichern.
Trainer der Saison 2025/26 - Stand 16. Dezember
Falke Saerbeck: Das war kein Hammer. Nicholas Beermann macht auch in der neuen Saison weiter. Das wurde in der vergangenen Woche offiziell. Aus seinen Ambitionen macht er keinen Hehl. "Wir wollen Meister werden", stellte er klar. Wir mögen diese Offenheit!
Cheruskia Laggenbeck: Der Kastaniencup ist vorüber. Jetzt kommt Weihnachten. Und irgendwann auch wohl eine Vollzugsmeldung auf dem Trainerposten. Marc Wichmann hat dort das Sagen. Sportlich dürfte es keine Gründe geben, ihn abzusägen. Menschlich sowieso nicht. Die ersten Gespräche haben laut Fußballobmann Björn Bosse schon stattgefunden, eine Info soll beizeiten folgen.
Westfalia Hopsten: Keine Überraschung. Ralf Scholz wird auch in 2025/26 Trainer der Mannschaft sein. Einer der wichtigsten Voraussetzungen für ihn: Sein Co-Trainer Lars Kenkel hat auch für die neue Saison zugesagt. Scholz ist seit Ende September 2022 im Amt.
Brukteria Dreierwalde: Auch hier hätte sich Hubi Ahmann wohl nur selbst rauswerfen können. Die Dreierwalder wurden in seiner ersten Saison im Amt Fünfter, derzeit sind sie Vierter. Natürlich bleibt er Coach. Im gesamten Kalenderjahr 2024 holte Dreierwalde stattliche 65 Zähler. DAS ist mal 'ne stattliche Ausbeute.
TuS Recke: Ob Timo Rother Trainer bleibt, die Frage stellte sich im Fürstenbergstadion gar nicht. Schließlich hat er sich bei seinem Amtsantritt direkt bis 2026 verpflichtet. Und nach anfänglichem Start läuft's ja inzwischen auch bestens.
SC Halen: Der SCH war der so ziemlich der erste Verein in unserem Verbreitungsgebiet, der die Trainerfrage geklärt hat. Und das bereits Ende Oktober. Löblich, solche Dinge so früh zu managen.
SW Esch: Das war durchaus ein kleiner Kracher. Emanuel Beckmann-Smith zieht im Sommer nach zwei Jahren zu Teuto Riesenbeck weiter. Ein logischer Schritt für den Trainer, ein herber Verlust für den Club. Noch gibt's keinen weißen Rauch, könnte wohl auch noch bis Anfang 2025 dauern.
Eintracht Mettingen: Die Eintracht überzeugte am Wochenende beim Kastanien-Cup mit einer Mannschaft, die aus lauter A-Jugendlichen bestand. Sascha Höwing hat definitiv Potenzial, auf dem er künftig aufbauen kann. Ob er allerdings dabei bleibt über den Sommer hinaus? Noch gab es keine offizielle Info.
Stella Bevergern: Thomas Overmeyer hat seine Truppe erfolgreich in der A-Liga etabliert. Auf Platz neun steht das Team. Mal sehen, ob es ein erneutes Verlängerungsfoto vorm Weihnachtsbaum wie in 2023 gibt. Noch warten wir auf eine Information. Dürfte aber wohl nicht mehr ewig dauern.
Arminia Ibbenbüren: Frisch flatterte am Wochenende die Info rein, dass Bastian Blankemeyer am Start bleibt. Eugen Bühner und Christoph Lehmeyer-Kerk machen als Co-Trainer weiter, neu zum Trainerteam stößt Tobias Birke als dann spielender Co. Aktuell ist er Kapitän.
Westfalia Westerkappeln: Michael Pötter begann seine Arbeit im Sommer. Gut gestartet, rutschten die Kappelner nach neun Spielen ohne Sieg in den Keller runter. Seine Zukunft ist noch nicht geklärt.
VfL Ladbergen: Fabian Büker trägt den schönsten Vornamen, sein Trainerkollege René Schenke ist aber auch ein guter Mann. Wenn's nach uns geht, dürften beide bis 2037 weiter machen. Auch hier gab's noch keine offizielle Vereinsinfo, im Vorjahr erfolgte die aber auch "erst" am 23. Dezember. Ist also noch etwas Zeit.
ISV II: Beförderung für Kevin Gütt. Im Sommer wird er Trainer der Ibbenbürener Ersten. Hat er Ruhe vor mir, aber über die Landesliga berichten wir ja auch. Pech gehabt. Auf Gütt folgt im Sommer Alex Lust, aktuell Interimstrainer der ISV-Ersten. Lust ist auch ein guter Mann. Netter Tausch.
Preußen Lengerich: Vor Saisonbeginn war Stefan Kilfitt "nur" Jugendtrainer der D1 der Preußen. Dann trennten sich der Verein und Andreas Schüttpelz, Kilfitt sprang ein und trainiert seither zwei Teams. Zuletzt zeigte das Formbarometer der Ersten steil nach oben. Kilfitt macht auch in 2025/26 weiter.
Teuto Riesenbeck II: Nichts Wildes macht man im Riesenbecker Vogelsang. Dennis Rottmann begann erst vor der aktuellen Spielzeit. Er wird auch in der neuen Saison den Hut auf haben. Ligaunabhängig hat er zugesagt.
Eintracht Mettingen II: Beim Schlusslicht ist noch nichts nach außen gedrungen. Nach ein paar unruhigen Tagen Anfang September ging Jochen Löffers von Bord. Für ihn übernahmen seither Detlef Schröer und Jürgen Schoppe. Wer in der nächsten Saison die Truppe coachen wird, ist noch ungewiss.








































