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Kreisliga A

Stefan Kilfitt (l.) trainiert auch über den Sommer hinaus die Erste in Lengerich. Markus "U" Unterdörfel (r.) übernimmt ab sofort die Zweite. Foto: Preußen Lengerich

Die Entwicklung stimmt: Kilfitt bleibt an Bord


Von Fabian Renger

(13.12.24) "Warum etwas abbrechen, wenn's gerade gut läuft?" Rhetorische Fragen stellen kann Stefan Kilfitt. Eine Fußballmannschaft trainieren kann er auch. Zuletzt zeigte der Trend von Preußen Lengerich, wo er Anfang September auf Andreas Schüttpelz folgte, nach oben. Drei der letzten sechs Spiele vor Weihnachten gewann die Truppe. Inzwischen sind die Preußen 'nur' noch Drittletzter. "Wir haben uns da ein bisschen rausgewurschtelt", nennt es der Coach. Und er macht in 2025/26 weiter. Darauf verständigte er sich nun mit dem Club.

"Er ist heiß auf die Aufgabe, er ist Feuer und Flamme", sagt Preußens Sportvorstand Michael Stadie. Gerade die jüngsten Auftritte bestärkten ihn und seine Kollegen in der sportlichen Führung, mit dem Trainer zu verlängern.  "Das Wichtigste ist für mich, dass man seit fünf, sechs Spielen eine gewisse Konstanz sieht", sagt Stadie. Die Niederlagen gegen Mettingen I und Mettingen II waren beide jeweils eher unglücklicher Natur. Ansonsten zeigte zumindest die Entwicklung in die richtige Richtung. "Ich hab megaviel Spaß! Gute Truppe, guter Unterbau, alles, was du dir als Trainer so wünscht", so Kilfitt.

Etliche A-Junioren kommen hoch

Das mit dem Unterbau stimmt. 16 (!) A-Junioren werden im Sommer zu Senioren. Die vorhandene Mannschaft hat ebenfalls Zukunft, Dominic Dohe ist mit seinen 28 Jahren der älteste Stammspieler. Das sagt alles aus. "Wir stecken völlig in der Entwicklung und man sieht diese Entwicklung auch. Es gab keine anderen Überlegungen. Wenn die Truppe mitzieht und sagt, sie hat Spaß, macht es Sinn, weiterzumachen", sagt Kilfitt wenig Überraschendes. Dass bei einer Mannschaft mit so einem jungen Durchschnittsalter - teilweise soll das irgendwo bei rund 20, 21 Jahren liegen - auch Rückschläge kommen, ist da zu verzeihen. "Die Jungs kriegen aber von Spiel zu Spiel immer mehr Spielpraxis", sagt der Übungsleiter und nennt Robert Maiwald als positives Beispiel. "Er ist einer von denen, die sich in den letzten Wochen richtig gut entwickelt haben."

Für den Rest der Saison bauen sowohl Coach als auch Funktionär keine Luftschlösser. "Wir müssen schauen, dass wir genauso in der Rückrunde arbeiten wie zuletzt, etwas nach oben klettern und uns stabilisieren", drückt es Kilfitt aus. Stadie präzisiert: "Erstmal ist das Ziel, drinzubleiben." Aktuell haben die Lengericher 16 Zähler, Teuto II auf dem Relegationsplatz hat nur vier Punkte weniger. Noch ist keine Zeit, aufzuatmen. Was wäre im Abstiegsfall? "Das haben wir erstmal außen vor gelassen. Wir sind davon überzeugt, dass es nicht passieren wird", sagt der Sportvorstand. Kilfitt betont:"Da mag ich gar nicht drüber nachdenken. Das, was ich da auf dem Platz beim Training sehe, gibt mir nicht den Grund, dass man in die Kreisliga B absteigen könnte. Aber die Kreisliga A ist unberechenbar."

Die Kadergespräche laufen, hier gibt es noch nicht viel zu verkünden.  Erste Zusagen lägen aber schon vor, so Stadie. Auch an möglichen Neuzugängen werde gearbeitet, da gebe es aber noch nichts Spruchreifes. Mit Co-Trainer Kai Plogmann steht noch ein abschließendes finales Gespräch aus.

Trainerwechsel in der Zwoten: "U" übernimmt

Unterdörfel trainierte zuletzt den SC VelpeSüd, war aber bei den Preußen schonmal Reserve-Trainer. Foto: Preußen Lengerich

Props an die Social-Media-Abteilung von Preußen Lengerich II (Öffnet externen Link in neuem Fensterunbedingt der Seite folgen!!!). Bei der Reserve (Platz 13, Kreisliga B) vollzieht der Verein im Winter einen Wechsel. Markus "U" Unterdörfel übernimmt den Trainerposten von Sebastian Küppers. Und die "Preußen Amateure" schreiben passenderweise dazu 'All I want for christmas is Uuuuuuu'. Kreativ. Einen Praktikumsplatz bei uns hättet ihr sicher. Doch auf Ernst jetzt: Wieso wechselt der Club beim Aufsteiger den Trainer?

Sebastian Küppers hat es sportlich ja gut gemeistert. "Er ist damals eingesprungen, als Kevin Schenke aufgehört hat. Und er hat es gut gemacht", lobt Stadie. Doch Küppers arbeitet im Krankenhaus im Schichtdienst. Das beißt sich mit dem Trainerjob. Auch an Spieltagen. "Er hat immer gesagt: Wenn wir jemanden anderen haben, ist er nicht böse, wenn er aufhört. Er wird uns wohl als Trainer in der Jugend erhalten bleiben."Und Küppers werde vielleicht nach überstandenem dritten (!) Kreuzbandriss auch nochmal selbst als Spieler angreifen.

Unterdörfel ist eine logische Nachfolgelösung. Er ist Lengericher, trainierte vor einigen Jahren bereits die Preußen-Zwote. Dann ging es über GW Lengerich zuletzt zum SC VelpeSüd. "Markus war öfters am Platz. Wir waren ständig im Kontakt. Er hat das Preußen-Gen", sagt Stadie. Zunächst ist die Zusammenarbeit bis zum Sommer ausgelegt. Fortsetzung aber sicherlich erwünscht. Bleibt zu hoffen, dass die teils angespannte personelle Lage - oft mussten Altherren aushelfen - sich künftig etwas entspannt.



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