Kreisliga A
Fabian Büker bleibt in Ladbergen - und bekommt viel Zuspruch
Von Christian Lehmann
(20.01.25) Die Hinrunde hatte man sich beim VfL Ladbergen sicherlich anders vorgestellt. Mit 17 Punkten nach 17 Spielen ist der Tabellenzwölfte noch gefährlich nahe dran am Dunstkreis der Abstiegskandidaten. Trotzdem genießt Chefcoach Fabian Büker das breite Vertrauen der Verantwortlichen. Bereits im Oktober waren sich beide Seiten grundsätzlich einig, dass sie gemeinsam auch die kommende Saison angehen wollen. Nun macht der Klub die Verlängerung offiziell - und verkündet weitere Personalien.
"Auch wenn es sportlich aktuell nicht so gut läuft - es war von vornherein klar, dass wir länger zusammen arbeiten wollen", sagt Büker. Mit Sportvorstand Daniel Kemper, der sich auch mit dem Mannschaftsrat austauschte, herrschte schnell Einigung. "Wir hatten damals aber noch ein paar kleinere Baustellen und wollten gerne komplett Vollzug melden", verrät der Funktionär. Ein paar Veränderungen wird es nämlich im Trainerteam geben: Ob Co-Trainer Rene Schenke an Bord bleibt, ist aus privaten Gründen noch nicht ganz safe, dafür wird allerdings Danny Holewa als spielender "Co" in den Staff aufrücken. Jannik Potthoff wird auch weiterhin als Co-Trainer fungieren.
Nur noch wenige Fragezeichen
Der Kader bleibt weitestgehend zusammen - bis auf einige wenige Fragezeichen. "In diesem Jahr war es etwas unruhiger, es sind einige unserer Spieler von anderen Vereinen angesprochen worden", weiß Büker. Simon Richter etwa war heiß umworben, doch er gab dem Verein bereits seine Zusage für die kommende Spielzeit. Bedenkzeit hat sich dagegen Toptorjäger Flamur Zeciri erbeten - auch ein Laufbahnende steht für den 32-jährigen Kreativspieler, der jüngst Nachwuchs bekommen hat, steht im Raum. "Er macht sich seine Gedanken - aber das darf er auch nach all den Jahren. Wie er sich final entscheidet, sehen wir dann im Sommer." Das finale Gespräch mit Stürmer Martin Fleige steht noch aus. Auch hier sind die Verantwortlichen aber optimistisch, dass er noch ein Jahr dranhängt.
Dass die Leistungen und Ergebnisse in der Hinserie nicht den Ansprüchen beim VfL genügen, streicht Kemper deutlich heraus: "Gerade am Anfang der Saison haben wir einige gute Spiele gemacht, aber oftmals die Punkte nicht geholt. Zum Ende der Hinrunde stimmten dann auch die Leistungen nicht - der Tabellenstand ergibt sich dann von selbst. Ich glaube, der Kader gibt deutlich mehr her. Das war schon etwas enttäuschend. Eigentlich wollten wir mit dem Abstieg gar nichts zu tun haben. Jetzt ist erstmal die klare Zielvorgabe, drin zu bleiben." Im nunmehr zehnten Jahr ist Ladbergen A-Ligist. "Für einen so kleinen Verein ist das schon in Ordnung", findet Kemper.
Neuzugang aus Cochem
Einen Winter-Neuzugang hat der Klub schon jetzt zu vermelden: Anel Mavric steigt zur Rückserie beim VfL ein. Der Linksfuß hat zuletzt für die SpVgg Cochem (nahe Koblenz) in der Bezirksliga gespielt, ist nun studienbedingt ins Münsterland gezogen und wohnt in Ladbergen. In seinem Transfermarkt-Profil wird er als Stürmer geführt, in Ladbergen dürfte er aber wohl eher auf der Sechs oder Acht auflaufen. "Er hat schon ein paar Wochen lang bei uns mit trainiert. Ein sehr gut ausgebildeter Fußballer - aber auch ein ganz ruhiger, feiner Charakter, der uns sicherlich gut tun wird", ist sich Büker sicher. Drei "gefühlte Neuzugänge" sind ab sofort auch wieder am Start: Marcel Witzke und Robin Decker steigen nach schweren Knieverletzungen wieder ein, auch Maurice Geers liefert dem Trainerteam künftig eine wichtige Option mehr.





































