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Kreisliga A

Ralf Scholz trainiert auch in 2025/26 Westfalia Hopsten. Foto: Renger

Es bleibt zusammen, was gut zusammen passt


Von Fabian Renger

(05.12.24) Eigentlich würde Ralf Scholz am liebsten gar nicht drüber sprechen wollen. Er steht eh nicht so sehr auf diese mediale Öffentlichkeit. Trotzdem müssen wir das natürlich erwähnen. Er bleibt nämlich auch in der kommenden Saison Trainer von Westfalia Hopsten. Sein Co-Trainer Lars Kenkel bleibt ebenfalls am Start. Selbiges gilt für Laurenz "Laui" Günther, gefühlt seit Jahrhunderten Torwarttrainer des Teams.

"Es läuft hervorragend", gab es für Herbert Schmiemann keinerlei Veranlassung, etwas zu ändern. Schmiemann ist Abteilungsleiter Seniorenfußball im Verein und darf von sich behaupten, vor rund zwei Jahren einen echten Glücksgriff getätigt zu haben. Ende September 2022 stieg der erfahrene Coach in Hopsten ein. Zunächst lautete die Mission Klassenerhalt. Dann folgte Platz drei und aktuell stehen die Hopstener ebenfalls wieder auf dem dritten Rang mit 31 Zählern. 'Best of the rest', könnte man sagen. Schließlich sind Ligaprimus Falke Saerbeck (46 Punkte) und Cheruskia Laggenbeck (41) schon weit enteilt. Gäbe es da überhaupt einen Grund, nicht weiter zu machen?

Scholz hat "lange überlegt"

"Ich hab schon lange überlegt. Meine Trainer-Geschichte läuft sicherlich langsam ab. Das ist Fakt. Ich werde nächstes Jahr 60, da musste ich schon drüber nachdenken", räumt der Übungsleiter offen ein. Nach kurzer Bedenkzeit hob er den Daumen. Besonders wichtig war Scholz der Verbleib von seiner rechten Hand Kenkel. "Es gab nur die Option, entweder die beiden oder gar keiner", sagt Schmiemann. "Das war für mich die Grundvoraussetzung", bestätigt Scholz. Auch weil seine Familie nichts dagegen hatte, entschied sich der Trainer daher für die Fortsetzung in Hopsten.

Es gibt auch noch etwas zu verbessern. Beispielsweise könnten die Hopstener ruhig öfters in Führung gehen. Ein Beispiel gefällig? Gerne! Bei fünf der neun Saisonsiege gewann Hopsten mit nur einem Tor Unterschied. Jeweils lag die Mannschaft 0:1 hinten. Insgesamt holte Hopsten trotz eines 0:1-Rückstands stolze 18 Punkte. Das kann man sicherlich als stabile Moral auslegen. Aber sicherlich ein Punkt, an dem das Trainerteam arbeiten kann.

Keine großen Kader-Veränderungen

Im Kader gibt es indes keine Fluchtbewegungen. "Ich gehe nicht davon, dass viele Leute den Verein verlassen. Die Truppe hat mir komplett zugesichert, weiter zu machen, wie sie ist", sagt Scholz. "Wir sind auch nicht groß unterwegs im Bezug auf Neuzugänge." Warum auch?Läuft ja. Man würde sich natürlich rechts und links umschauen, aber drölfzig Zu- und Abgänge - das wäre in Hopsten dann auch überraschend. Die wird es nicht geben.

Ansonsten hat Schmiemann noch nicht viel zu verkünden. Gespräche mit Christoph Brüggemann, Trainer der B-Liga-Reserve, stehen noch an. Bei Daniel Thele, Coach der Hopstener Frauen, gibt's auch noch keine finale Entscheidung für die Öffentlichkeit. 



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