Kreisliga A
"LH7" und "Ulle" verstärken den SCH
Von Fabian Renger
(04.06.25) Der Frust beim SC Halen ist verflogen, das unglücklich verlorene Pokalfinale Schnee von gestern. Beim SCH wird stattdessen nach vorne geschaut und am Kader geschraubt. Lars Falke, Chefcoach der Halener, hatte in Sachen Kaderplanungen jedoch wohl schonmal mehr zu tun. Aus dem jetzigen 24-Mann-Kader hören zwei Spieler auf, zwei Neuzugänge stehen hingegen fest. Leon "LH7" Höfner (SV Büren) und Dominik Ullmann (Westfalia Westerkappeln) verstärken den Tabellenachten in der neuen Spielzeit.
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Höfner ist 32 Jahre jung und seit 2018 bereits beim Ortsrivalen in Büren unterwegs. Früher kickte er sogar noch gemeinsam mit Falke. Wer der bessere Fußballer war, lassen wir jetzt einfach mal unbeantwortet. Wichtiger: Was kann Höfner und was treibt ihn an den Hasenkamp? "Er bringt ein gutes Tempo mit und hat richtig Bock, sich fit zu machen", sagt der Halener Coach. "Seine beste Zeit hatte er [Höfner] vorzugsweise auf dem Flügel." Beim SVB war
Höfner oft als offensiv ausgerichteter rechter Außenverteidiger aktiv, könnte aber auch eine Position weiter vorne spielen - und theoretisch auch auf der linken Seite.
Höfner war immer Stammspieler
In dieser Saison kam er zuletzt in Büren "nur" zu zehn Bezirksliga-Einsätzen in der Ersten und sieben Partien in der Zwoten. Das hatte aber berufliche Gründe. Höfner ist selbstständig. Beruf und Sport ließen sich aber in der kommenden Saison wieder besser vereinbaren, weiß Falke. Höfner war in den A-Liga-Jahren in Büren auch stets Stammspieler. Und wer einen Spitznamen wie "LH7" trägt, der muss wohl eh was können.
Ullmann wiederum wird "Ulle" genannt.
Er ist Linksfuß. Das war aber in Halen kein wirkliches Muss. Schließlich laufen beim SCH mit Daniel Vaughan, Frederik Wallenhorst, Leif-Marten Siekiera, Gerrit Freudenberg oder auch Christian Schulte erstaunlich viele Linksfüße herum. Ullmann ist in der Defensive vielseitig verwendbar. Sei es als linker Innenverteidiger in einer Dreier- oder Viererkette oder als linker Außenverteidiger. "Er bringt eine gewisse Mentalität und Physis mit, die wir brauchen, zweikampfstark ist er auch", freut sich Falke. In Kappeln war Ullmann Leistungsträger, kam in zwei Jahren auf 49 A-Liga-Spiele. Im Saisonschlussspurt bremste ihn ein Muskelfaserriss aus.
Aus dem aktuellen Halener Ensemble verabschieden sich bloß die Beuke-Brüder Matthias und Michael. "Matze" Beuke war übrigens seit 16 (!) ununterbrochen dabei. Krass. Da gehen definitiv zwei große wie verdiente Kicker.









































