Kreisliga A
Lengericher Frühstarter freuen sich über nächstes Duo
Von Fabian Renger
(13.06.25) Eifrig, eifrig. Bereits am Donnerstagabend trainierte Preußen Lengerich erstmals mit der neuen Mannschaft. Coach Stefan Kilfitt und seine Männer wollen wohl keine Zeit verschwenden. So eine Sommerpause ist ja irgendwie auch sterbenslangweilig. Personell ist's alles andere als langweilig bei den Preußen. Zwei weitere Neulinge für die kommende Spielzeit stehen jetzt fest.
Tsvetan Nikolov heißt der eine. Er ist 20 Jahre jung und gehörte einst bereits zur A-Jugend der Preußen unterm damaligen Coach Andreas Schüttpelz. Mit aktuellen Kaderspielern wie Linus Wacker, Jannis Vietmeier oder Joshua Kohnhorst stand Nikolov einst in der Jugend gemeinsam auf der Wiese. Er kennt sich also aus.
"Für seine 20 Jahre schon sehr, sehr weit"
Über Viktoria Georgsmarienhütte landete er
bei den Tecklenburger Kobbos und kam in deren B-Liga-Reserve zuletzt zu elf Saisoneinsätzen. "Wir waren immer im Kontakt. Jetzt hat er sich gemeldet und gesagt, dass er wieder zurückkommen möchte", erklärt Lengerichs Sportvorstand Michael Stadie. "Ein super Fußballer, flexibel einsetzbar und spielintelligent. Das ist einer, der den Ball nicht ins Aus haut, sondern spielerische Lösungen sucht." Nikolov ist ein Mann für den defensiven Bereich, dort könnte er quasi alle Positionen besetzen innen wie außen, weiß Stadie. "Für seine 20 Jahre ist er schon sehr, sehr weit."
Berkay Özdemir kennt ebenfalls schon einige Lengericher, er spielte früher z.B. bereits mit Kevin Micke in Georgsmarienhütte. Auch bei Türkgücü Osnabrück war er mal unter einem gewissen Mario Basler unterwegs. Dann zog es Özdemir in den Harz, dort spielte er beim VfR Dostluk Osterode in der ersten und zweiten Mannschaft.(Bezirksliga und Kreisklasse) Nun zog er nach Osnabrück und suchte einen neuen Verein. Özdemir wird im August 22 und ist im Mittelfeld beheimatet. "Er ist beidfüßig und du siehst, er hat ein Auge. Er ist auch einer, der in die Zweikämpfe geht und sich dort nicht zurückhält", so Stadie. Ein bisschen müsste Özdemir bloß noch an der Fitness arbeiten.
Nicht die ersten Neuzugänge
Damit wächst Preußens Kader durchaus an. Externe Neuzugänge gibt's einige. Marvin Haarlammert, Mika Becker (spielender Co bzw. Co) und Jannik Uphaus sind es namentlich. Aus der Reserve wird Tom Bosse hochgezogen, aus der eigenen A-Jugend Delon Pesch, Max Passmann sowie Jihad Alkriz. Früher freigeholt werden die A-Junioren Jakob Pfeifer, Noah Kohnhorst, Lennox Möllenkamp sowie Luca Schiemanz. Beim Training am Donnerstag waren übrigens 22 Leute an Bord, es fehlten noch zwölf. Stadie ist guter Dinge, dass der Abstiegskampf vielleicht nicht mehr Realität ist. "Das Ziel ist klar", schielen die Preußen laut dem Funktionär in Richtung obere Tabellenhälfte.








































