Kreisliga A
"Bobby" ist eine willkommene Verstäkung
Von Fabian Renger
(13.10.25) Einen internationalen Transfer hat der TuS Recke getätigt. Genauer gesagt haben sich die Recker in Südosteuropa bedient. Im Rahmen des 1:1-Unentschiedens in Hopsten gab nämlich der Bulgare Bozhil Nikolov sein Debüt für den TuS.
Ein Name, der uns ins Auge fiel. Wer ist das, wo kommt er her, was hat der Fußball damit zu tun – und wie kommt er nach Recke?
Erstmal kamen Timo Rother und Co. auf eine kluge Idee: Sie gaben dem Neuzugang den Spitznamen Bobby. Finden wir auch deutlich besser als seinen Ursprungsnamen. Der 23-Jährige ist Paketbote für den Versanddienstleister Hermes und wohnt hier in der Ecke. „Er hat sich bei uns angeboten“, erklärt Reckes Cheftrainer Rother, der den Offensivspieler als „willkommene Verstärkung“ bezeichnet. Genauer: „Er ist ein guter Junge. Es macht Spaß, mit ihm zu arbeiten. Dass er Fußballer ist, sieht man wohl.“
Beheimatet auf der Zehn oder auf dem Flügel
Beheimatet ist „Bobby“ auf dem Flügel oder im Zehnerbereich. Gegen Hopsten kam Nikolov in der 73. Minute für Fynn Wilkemeyer ins Spiel und hatte schon ein paar gute Aktionen nach vorne; auch manch ordentliche Hereingabe war dabei. Bulgarisch kann zwar niemand in Recke, aber die Verständigung auf Englisch läuft – zumindest in grundlegenden Dingen. Bei fußballspezifischen Begriffen wie „innere Linie halten“ würden wir wohl ebenfalls an unsere Grenzen stoßen, wenn wir uns auf Englisch mit jemandem unterhalten müssten...
Das mit der willkommenen Verstärkung stimmt übrigens. Ganz so üppig besetzt war Reckes Kader in Hopsten nicht. Im Grunde genommen hatte Rother „nur“ vier fitte Ersatzspieler zur Verfügung. David Beckemeier saß da eher zur Zierde und als Notnagel. Da kommt ein „Bobby“ gerade recht.








































