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Kreisliga A

Geht im Sommer ins dritte Jahr in Halen: Lars Falke. Fotos: Renger

Falke geht ins dritte Jahr


Von Fabian Renger

(28.10.25) Sicherlich: Platz zwölf und nur neun Zähler nach neun Spieltagen entsprechen nicht dem, was man sich beim SC Halen vor der Saison vorgestellt hatte. Daraus macht Björn Jansson, Fußball-Abteilungsleiter und Spieler der Ersten Mannschaft, keinen Hehl. Aber er weiß auch: Mit Trainer Lars Falke hat das nichts zu tun. „Wir sind mit seiner Arbeit grundsätzlich sehr zufrieden“, betont Jansson, der am Montag die Verlängerung des Chefcoachs im Gepäck hat. Falke hat bis 2027 zugesagt und wird entsprechend in sein drittes Jahr am Hasenkamp gehen. Auf der Position des (spielenden) Co-Trainers wird es aber einen Wechsel geben.

Gerrit Freudenberg wird neuer spielender Co-Trainer in Halen.

Doch dazu kommen wir gleich. Spoiler und so. Erstmal bleiben wir beim Chef. Der Tabellenplatz ändere nicht viel an seiner Einschätzung zum Wirken des Trainers. „Lars hat gute Impulse bisher reingebracht und nach wie vor gute Ideen. Wir haben eher andere Baustellen, und sicherlich liegen die nicht auf der Trainerposition“, betont der Funktionär. Die derzeitige Lage liege ja nicht daran, dass die Jungs keinen Fußball spielen könnten oder stets falsch eingestellt seien. „Das liegt schlicht an der Breite des Kaders.“ Im Training, das weiß Jansson aus eigener Erfahrung, sind die Reihen manchmal eher rar gesät. Manch einer trainiert nur einmal die Woche. „Da ist Lars in gewisser Weise eine arme Sau“, so Jansson.

Umbruch wird weiter forciert

Das liegt vor allem an der Altersstruktur. Sagen wir es mal so: Es gibt jüngere Mannschaften in der Kreisliga A. „Da liegen die Prioritäten nicht mehr ausschließlich auf dem Fußball“, weiß Jansson aus eigener Erfahrung. Er – Jahrgang 1987 – spielt ja selbst noch fleißig mit. Und manchmal fehlt es an so vielen Leuten, dass Keeper Nico Berlekamp als Feldspieler eingewechselt wird. Das kann auf Dauer nicht sein. „Wir brauchen eine Veränderung im Kader. Es tut natürlich gut, ältere, erfahrene Spieler im Kader zu haben – aber es braucht mehr frische Jungs, die Druck machen.“ Der Umbruch wurde bereits begonnen – Leute wie Cosimo Kastner oder Leif-Marten Siekiera spielen eine gewichtige Rolle –, ist aber noch im vollen Gange. Im Sommer hörten beispielsweise die Beuke-Brüder auf.

Und in der neuen Saison wird auch Daniel Vaughan aufhören. „Generell, auch als Spieler“, erklärt Falke. Ex-Regionalligaspieler Vaughan ist aktuell sein spielender Co-Trainer. „Er hat das frühzeitig kommuniziert. Für ihn ist es ein riesiger Aufwand, immer von Neuenkirchen rüberzufahren.“ Falke bedauert das, hat aber noch ein bisschen Zeit, Abschied zu nehmen. Und vor allem: Falke hat vorgesorgt. Gerrit Freudenberg wird nämlich im Sommer auf Vaughan folgen und den Posten als spielender Co-Trainer übernehmen. „Das war mein großer Wunsch, dass Gerrit spielender Co-Trainer wird. Er hat die Erfahrung, ein gewisses Standing und bringt brutale Qualität mit – auf und neben dem Platz“, sagt Falke. „Ich kenne ihn seit über 20 Jahren.“ Zauberfuß Freudenberg spielt seit Januar 2025 für Halen. „Menschlich und sportlich ein Riesengewinn für uns. Für uns ein absoluter Glücksfall, dass er es dann macht“, ist auch Jansson mehr als einverstanden mit der Lösung.

Freudenberg wird neuer Co

Falke selbst befindet sich derzeit auch in Gesprächen mit den Spielern. „Da sind wir schon relativ weit, was den aktuellen Kader angeht. Ziel ist es dann, einen Kader zu haben, der in anderen Tabellenregionen unterwegs ist.“ Auch mit potenziellen Neuverpflichtungen sei er schon in losen Gesprächen. Aber: Viel zu früh für irgendwelche Wasserstandsmeldungen.

Was der Trainer jedenfalls unabhängig von jeglicher Quantität oder Kadergröße beeinflussen kann, beeinflusst er offenbar auch ganz gut. In jedem Fall stimmt es wohl in der Truppe. Gegen Lengerich (90+6.) und Recke (90+4.) holte Halen spät noch einen Zähler, gegen Mettingen II drehte das Team einen 0:1-Pausenrückstand nach der Pause noch um. Im Kreispokal bei Arminia (2:3) hätte nicht viel gefehlt, dass Halen aus einem 0:3 noch ein 3:3 macht. Moral, Mentalität und offenbar auch eine gewisse Fitness hat der SCH also definitiv. Und: Fast hätte es ja im Sommer auch für einen Pokalsieg gereicht. Falke führte Halen im ersten Amtsjahr direkt ins Pokalendspiel. Das muss man auch erstmal schaffen.



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