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Kreisliga A

Ralf Scholz bleibt Trainer von Westfalia Hopsten. Im Sommer geht er in seine fünfte Saison. Foto: Renger

Ein langer Prozess mit bekanntem Ende


Von Fabian Renger

(09.12.25) „Das war schon ein langer, langer Prozess.“ Am Ende dieses langen Prozesses stand für Ralf Scholz aber fest: Er hat noch nicht fertig bei Westfalia Hopsten. Seit Oktober 2022 führt er die Mannschaft als Trainer an, im Sommer geht er ins fünfte Jahr. Über seine Verlängerung informierte der Verein am Dienstagmittag. Eine lange Zeit – aber noch nicht genug für ihn.

„Von der Truppe habe ich auch vermittelt bekommen, dass sie weiter Bock auf uns hat. Keiner wird den Verein verlassen“, erklärt der routinierte Trainer. Zuhause gab es nach reiflicher Überlegung das „Go“, das war natürlich elementar. Und aus sportlicher Sicht mindestens ebenso wichtig: Lars Kenkel wird Scholz ebenfalls weiter als Co-Trainer zur Hand gehen. „Nach meiner Frau die zweitwichtigste Person bei dieser Entscheidung“, sagt Scholz. „Wir denken gleich und haben dieselben Vorstellungen.“

Kenkel und Günther bleiben auch

Bereits vor einem Jahr, als es um seine Verlängerung ging, hatte er Abschiedsgedanken geäußert. „Meine Trainer-Geschichte läuft sicherlich langsam ab“, sagte Scholz seinerzeit.

„Er wollte wohl diesmal wirklich aufhören“, bestätigt Hopstens Seniorenfußball-Abteilungsleiter Herbert Schmiemann, dass es in diesem Jahr tatsächlich nicht so leicht war, Scholz zu überzeugen. „Er hat dann gesagt, er fährt in den Urlaub und würde sich im Urlaub – zusammen mit der Familie – die endgültige Entscheidung überlegen.“ 

Dieser Urlaub ist nun schon ein Weilchen her. Im Anschluss bekam Schmiemann das Ja-Wort. „Als Ralf gesagt hat, er würde es sich überlegen, habe ich gar nicht erst weitergesucht“, sagt der Funktionär und zeigt sich mehr als zufrieden mit der Bilanz des Trainerteams, zu dem auch Laurenz Günther gehört. Der hat ebenfalls verlängert. 

Nach zwei dritten Plätzen und dem Erreichen des Kreispokal-Halbfinals in der Vorsaison stehen die Hopstener derzeit auf dem sechsten Rang. Alles absolut im Lot.

Trainerwechsel in der Zweiten

Alles? Nein. In der zweiten Mannschaft ist Schmiemann derzeit auf Trainersuche. Die Reserve befindet sich als Vorletzter in Abstiegsnot. In der vergangenen Woche trennten sich die Wege von Club und Coach Christian Weyde. Platt gesagt hat es einfach zwischen der Mannschaft und dem Trainer nicht mehr wirklich gefunkt – auf sportlicher Ebene. „Christian ist ein top Kerl“, betont Schmiemann bei der Gelegenheit. „Er hat sich anschließend nett und freundlich von der Mannschaft verabschiedet.“ Übergangsweise haben Lukas Mause, Thomas Bruns und Jannik Brink aus dem internen Mannschaftskreis die Trainer-Zügel übernommen. Sie punkteten am Wochenende direkt mal in Esch. Wie es dann langfristig nach dem Winter weitergeht? Offen. „Wir sind noch am Grübeln, was wir machen“, hat Schmiemann hier noch keinen weißen Rauch zu verkünden.



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