Kreisliga A
Ein "Meenzer Bub" für den SCH
Von Fabian Renger
(18.12.25) Lars Falke ist entspannt in diesen Tagen. „Ich mache mir keine Sorgen und werde nicht in Panik verfallen“, sagt der Trainer des SC Halen, angesprochen auf den desaströsen Schlussspurt vor Weihnachten. Die letzten drei Partien vor der Winterpause verlor der SCH allesamt, das bedrohliche Torverhältnis aus diesen Spielen: 0:14. „Die Jungs waren müde“, stellt sich Falke schützend vor seine Truppe. Und: Gleichzeitig hat er für die Rückserie eine weitere Option mehr. Im Winter wechselt nämlich Tobias Staudt an den Hasenkamp.
„Technisch und taktisch bringt er extrem viel mit“, sagt Falke über den 21-Jährigen. Der kommt vom SV Atter aus der 2. Kreisklasse Osnabrück. Einzusetzen ist Staudt vor allem im Zentrum auf der Sechs oder Acht. „Ein super veranlagter, superfeiner, demütiger Junge. Man sieht, dass er eine gute Ausbildung genossen hat“, erklärt Halens Coach.
Ursprünglich stammt Staudt aus Mainz, ehe es ihn in die Region zog, wo er nun in Lotte-Wersen wohnt. Aufgrund seiner Kumpels zockte er in der Kreisklasse. Das sei ihm aber nun zu wenig gewesen, weiß Falke. „Natürlich muss er sich noch an das Tempo bei uns gewöhnen.“ Aber gut, das ergibt sich.
Eine Option mehr hilft auf alle Fälle
Halen kann jedenfalls einen Spieler mehr in der Rückserie gut gebrauchen. „Wir waren extrem gebeutelt“, erinnert Falke an die vielen Ausfälle in der Hinserie. Teilweise häuften sich die Erkrankungen nur so. Dem Coach waren so mitunter die Hände gebunden. Beispiel: Beim Gastspiel in Laggenbeck musste Falke nach 49 Minuten Frederik Wallenhorst nach einer Einwechslung wieder vom Platz nehmen. Für ihn kam Nico Berlekamp ins Spiel – und der ist eigentlich Torhüter. Dass Berlekamp als Feldspieler auflief, kam nicht nur einmal vor. Mehrfach stand Falke selbst auf dem Spielberichtsbogen.
„Am Ende waren die Jungs müde“, sagt der Coach nun mit etwas Abstand zum letzten Spiel. Natürlich habe man auch gewisse andere Themen, aber die behandle man intern und packe sie in der Rückserie an. Zunächst aber gilt es, die HKM am Wochenende unbeschadet zu überstehen. Ganze sechs Spieler hatte Falke am Donnerstag hierfür. Tatsächlich also ganz gut, bald auf die Dienste des „Meenzer Buben“ Tobias Staudt zurückgreifen zu können …








































