Kreisliga A
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Die ISV ist derzeit einfach nicht aufzuhalten
Von Fabian Renger
(28.11.25) Langsam aber sicher wird’s unheimlich. Die Reserve der ISV grüßt zumindest bis Sonntag von Platz zwei. Das Duell der Formstarken gegen den SC Halen entschied die ISV mit 4:0 (1:0) für sich. Beide Teams waren zuvor sechsmal in Folge ungeschlagen gewesen. Aber die Hausherren sind wohl offensichtlich derzeit einfach von nichts und niemandem mehr aufzuhalten. Es war der dritte Zu-Null-Erfolg in Serie. Und das musst du gerade gegen Halen erst einmal hinkriegen: Die Gäste hatten bis dato in jedem Ligaspiel getroffen.
„Ich bin übertrieben stolz auf die Jungs“, wirkte ISV-Coach Alex Lust nach dem Match entsprechend gut gelaunt. Die Pizza wartete bereits. „Gleich wird gefeiert“, freute er sich. Das hatten sich seine Truppe und er auch redlich verdient. Wobei: Aller Anfang war schwer. „In der ersten Halbzeit lassen wir genau eine Chance zu“, berichtete Halens Trainer Lars Falke. Dumm nur, dass genau diese eine Chance direkt zum Tor führte. Jost Feldhaus nutzte sein Tempo und profitierte von einem leichten Stellungsfehler eines Gästeakteurs – 1:0 (29.).
Nach der Pause ändert sich die Gemengelage
Ansonsten war’s eine Partie zwischen den Strafräumen ohne die ganz großen Torraumszenen. Die Heimelf hatte durchaus ihre Probleme mit und gegen den Ball. Die Verhältnisse waren komplett ausgeglichen. Nach dem Seitenwechsel änderte sich die Gemengelage. „Wir haben versucht, Halen mehr spielen zu lassen und ihnen bewusst mehr den Ball gegeben“, so Lust. Der Plan ging auf. Aus einer leicht tieferen Herangehensweise heraus schaltete Ibbenbüren oft und gut schnell nach Balleroberungen um. Halen bot jedoch auch plötzlich viel mehr Räume an als vor dem Pausentee.
Das zweite Tor fiel nach einem simplen Muster: tiefer Ball auf Feldhaus, Querpass auf Ali Pohlmann – und ab dafür (59.). „Mit dem 2:0 war’s schon durch“, so Falke. Wenngleich seine Elf nach einer Ecke die Bude beinahe noch einmal zum Brennen gebracht hätte. Dominik Ullmann rutschte der Abschluss über den Fuß, ISV-Schnapper Max Mau hielt aber auch stark. Den Abstauber verstolperte Patrick Lahme. Wäre jetzt das 2:1 gefallen, hätte das ziemlich sicher die Statik der Partie verändert. Aufholjagden, das können die Halener.
Schulte und erneut Pohlmann machen den Rest
Doch: Das Tor fiel eben nicht. Die ISV verteidigte den Großteil der Offensivbemühungen der Gäste diszipliniert und sauber weg. Als Florian Schulte sich links durchsetzte und mit dem schwachen linken Fuß ins kurze Eck zum 3:0 abschloss (81.), dürften auch alle Optimisten verstummt gewesen sein. Später legte Pohlmann nach erneuter Vorarbeit von Feldhaus den 4:0-Endstand nach (90.). Er selbst und auch Johannes Weweler per Kopf hätten noch erhöhen können.
„Wichtig war, dass wir uns ordentlich verkauft haben“, konnte Falke abschließend mit dem Ende der schönen Serie leben. Auch weil der Kader einmal mehr übersichtlich war. Lust fand: „Wir haben es geschafft, die Serie auszubauen. Man spielt sich in einen Flow rein. Wir versuchen aktuell, unser Spiel einfach durchzuziehen.“ Das klappt hervorragend. Sechs dieser sieben Spiele ohne Pleite gewann seine Mannschaft. Stabil!
ISV II - SC Halen 4:0 (1:0)
1:0 J. Feldhaus (29.), 2:0 Pohlmann (59.)
3:0 Schulte (81.), 4:0 Pohlmann (90.)





































