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Pascal Scharnweber traf für den SC Halen dreimal, Bruder Dennis schlug zweimal zu. Foto: Lehmann

"Da hatte ich dann keinen Bock mehr"


Von Jakob Hehn

(02.11.22) An der Tabellenspitze wird es wieder spannend. Stella Bevergern schlug den Tabellenführer aus Riesenbeck und ist bis auf zwei Punkte ran an Teuto. Ach ja. Unser prophezeite Riesenbecker Doppelspitze kam so natürlich auch nicht zustande.

Im Tabellenkellert ärgerte sich Tim Lutterbei, der Trainer von Ladbergens zweiter Mannschaft, immens über den Ausgang der Partie gegen den SV Halverde. Nach dem Anschlusstreffer kurz vor Schluss wollte sein Team natürlich nochmal alles nach vorne werfen. Daraus wurde aber nichts, da der Ball vom Anstoß direkt ins eigene Tor fällt. "Da hatte ich dann keinen Bock mehr", sagte Lutterbei, "Ich wollte schon vom Platz gehen. Generell hatte Lutterbei schon vorher mit einigen Situationen zu hadern, die seiner Mannschaft am Ende die Punkte kostete.

Die Reserve der Halener gewannen durch fünf Tore der Scharnweber-Brüder gegen die SF Lotte. "Die waren natürlich besonders heiß am Sonntag", freute sich SCH-Coach Marcus Mahnken. Die Brüder haben beide eine Vergangenheit bei den Sportfreunden. 

Quickies, 14. Spieltag

VfL Ladbergen II - SV Halverde 1:3 (0:1)
Wie ihr oben schon gelesen habt, war VfL-Trainer Lutterbei nach der Begegnung nicht allzu begeistert. Aber wer will ihm das auch schon bei einer Niederlage verübeln. Die Ladberger fanden gut in die Partie hatten sogar ein wenig mehr Spielanteile. Die Halverder hielten aber gut dagegen, weshalb es dann wenige Torraumszenen zu sehen gab. Kurz vor der Pause brachten sich die Gäste in Front. Ein Kullerball rutschte VfL-Keeper Louis Haarlammert unter dem Fuß durch. "Ich weiß auch nicht, was er da gemacht hat. Sehr bitter", ärgerte sich Lutterbei. Es war einfach nicht der Tag der Ladberger. Erst traf Tobias Kalkmann vom Punkt zum 2:0, dann verschoss Sebastian Hruschka einen Strafstoß für die Gastgeber. Kurz vor Schluss bekam der VfL schon wieder einen Elfer zugesprochen, den Admir Dzafic dann verwandelte. Nach dem Anstoß der Gäste hämmerte Sven-Hendrik Stermann die Kugel von der Mittellinie Richtung Ladberger Kasten. Haarlammert stand deutlich zu weit vor dem Tor, sodass der Ball einfach über ihn ins Gehäuse segelte. "Die Niederlage tut richtig weh. Wir waren gut im Spiel, aber Halverde hat es heute einfach cleverer gemacht", sagte Lutterbei. Der Coach der Hausherren ergänzte noch: "Obwohl wir vor der Saison wussten, was auf uns zukommt, sind die letzten Wochen wegen der vielen Verletzten sehr ernüchternd. Wir geben uns aber nicht auf.
Tore: 0:1 Röwekamp (45.), 0:2 Kalkmann (60.)
1:2 Dzafic (90.+1), 1:3 Stermann (90.+2)

SC Halen II - Sportfreunde Lotte II 5:0 (2:0)
Halen ist back. Nach dem Spielabbruch vergangene Woche und zwei Wochen ohne Training gewann die Zweitvertretung der Halener im so wichtigen Spiel gegen die Zweite von Lotte. Dabei standen die bereits erwähnten Scharnweber-Brüder besonders im Vordergrund. Dennis traf doppelt und Pascal schnürte den Hattrick. Das hört sich aber alles einfacher an, als es wirklich war. "In Halbzeit eins haben wir uns noch schwer getan. Ich fand Lotte einen Tick besser", sagte Halens Trainer Mahnken. Trotzdem nutzten die Hausherren eiskalt ihre Chancen und hatten auch noch Glück, dass Lotte nur den Pfosten traf. "Ab der 60. Minute spielte Lotte auch nicht mehr nach vorne und wir haben das trotz Trainingsrückstand sehr gut gemacht", sagte Mahnken. Und so bescherte ein schneller Triple-Schlag in der Schlussphase dem SCH den Dreier. Innerhalb von fünf Minuten erhöhten die Gastgeber von 2:0 auf 5:0. Das schönste Tor des Tages schoss Dennis Scharnweber. Einen hohen Ball an den Sechzehner nahm er mit der Brust an und setzte haute den Ball zum zwischenzeitlichen 4:0 genau in den Knick.
Tore: 1:0 Dennis Scharnweber (19.), 2:0 Pascla Scharnweber (40.),
3:0 Pascal Scharnweber (76.), 4:0 Dennis Scharnweber (78.)
5:0 Pascal Scharnweber (80.)

SV Dickenberg - Teuto Riesenbeck III 1:3 (0:2)
"Normalerweise musst du so ein Spiel gewinnen", sagte Dickenbergs Trainer Carsten Frieling. Wieder nutzte das Tabellenschlusslicht seine Chancen nicht und wieder waren es eigene Fehler, die dem SVD die Gegentore verschuldeten. Das 0:1 war ein Aufbaufehler. Dimitri Beim schnappte sich die Kugel und umkurvte Dickenbergs Torwart Leon Krause. und das 0:2 ein Freistoß nach "unnötigem Foul vor dem Sechzehner", so Frieling.  Und vorne? Da nutzten die Hausherren die Eins-gegen-Eins-Situationen gegen den Keeper nicht und trafen auch aus kurzer Distanz nicht das Tor. "Wenn du unten stehst, dann gewinnst du solche Spiele halt nicht", sagte Frieling. Weiter sagte der Übungsleiter: "Die Riesenbecker haben auch mit Mann und Maus verteidigt. Die werfen sich in jeden Schuss und verhindern so ihre Gegentreffer." Nicht umsonst sich die Gäste jetzt die beste Defensive mit nur zwölf kassierten Toren. "Ich mache meiner Mannschaft aber keine Vorwürfe. Spielerisch war das sehr ordentlich, nur die Tore müssen halt her", sagte Frieling.
Tore: 0:1 Beim (3.), 0:2 Schmidt (30.)
1:2 Heidemann (52.), 1:3 Beim (67.)

Teuto Riesenbeck II - Stella Bevergern 1:3 (1:3)
Bevergern entscheidet das Derby für sich. Neben dem Derby war es auch ein sportlich hochinteressantes Spiel. Die Gäste verhinderten, dass die Riesenbecker bis auf acht Punkte wegziehen. Eine aufopferungsvolle erste Halbzeit und das nötige Spielglück im zweiten Abschnitt bescherten am Ende den Bevergerner Sieg. Mehr dazu im fetten Bericht.

SV Uffeln – Stella Bevergern II 8:4 (4:1)
Was war denn da los? Zwölf Tore sieht man wirklich nicht jede Woche. Uffeln und Bevergern haben's aber möglich gemacht. Die Hausherren erspielten sich relativ schnell eine 3:0-Führung. Die war auch völlig verdient. Dann kamen die Gäste aber zum Anschluss. Ein Fallrückzieher aus elf Metern von Tarek Khodr ließ die Bevergerner wieder ein wenig hoffen. Uffelns Trainer Frank Otte bezeichnete den Treffer als “Tor des Jahres”. So schön das Tor auch war, es zählt auch nur so viel wie jedes andere Tor. Nach den beiden nächsten Treffern des SVU war sich Otte schon sicher, dass Spiel zu gewinnen: “Da bin ich schon davon ausgegangen, dass es das jetzt gewesen ist.” Bis dato spielten der Gastgeber zielstrebig nach vorne und erarbeitete sich so ihre Tore. Nach dem fünften Tor hörte Uffeln dann plötzlich auf. So schossen die Bevergerner schnell zwei Tore zum zwischenzeitlichen 5:3. “Wenn wir dann das vierte Tor bekommen hätten, wäre es nochmal sehr brenzlich geworden”, sagte Otte. Dem war aber nicht so und so traf die Jungs von Otte noch dreimal und setzten den Deckel endgültig drauf. Das Tor und die Gelb-Rote Karte der Gäste war dann nicht mehr spielentscheidend. Trotz des Sieges zeigte sich Otte mit der Defensivleistung unzufrieden. “Wenn wir nächste Woche so gegen die erste von Bevergern verteidigen, bekommen wir die acht Dinger hinten rein”, sagte der Übungsleiter.
Tore: 1:0 Hillermann (7.), 2:0 Sundermann (11.)
3:0 Brunsing (27.), 3:1 Khodr (39.)
4:1 Unnerstall (45.), 5:1 Hillermann (52.)
5:2 Alhaddad (53.), 5:3 Brüggemann (57.)
6:3 Welp (77.), 7:3 Welp (83.)
8:3 Unnerstall (85.), 8:4 Brüggemann (90.)
Bes. Vorkommnisse: Geld-Rote Karte nach wiederholtem Foulspiel eines Bevergerner Spielers (87.)

Westfalia Hopsten II - BSV Brochterbeck 0:5 (0:3)
Die Brochterbecker schießen momentan einfach Tore nach belieben. Diesmal waren es fünf Buden. “Wir schießen zwar viele Tore, fangen uns aber auch viel zu viele Dinger”, sagte BSV-Coach Fritz Puhle. Trainer Puhle erklärt sich das folgendermaßen: “Die Motivation zu Kicken stimmt einfach. Als Beispiel: Michel Lagemann hat sich vor der Saison wieder in die erste Mannschaft gespielt und den Fitnesszustand deutlich verbessert. Er ist der klassische Stürmer, der die Bälle einfach reinknallt. Dann ist da noch Pitt Hoge, der nur wenige Chancen braucht, um das Tor zu treffen.” Beide trafen auch am vergangegen Sonntag. Gegen Westfalia Hopsten fingen die Gäste in beiden Halbzeiten erst spät mit dem Toreschießen an. Beide Starts verliefen sehr holprig. Der BSV brauchte ein wenig Zeit, um in sein Spiel zu finden und die Hopstener blieben die ganze Partie zu ungefährlich, um überhaupt zu treffen. Zur doppelten Freude der Brochterbecker. Zu Null ist natürlich immer schön, aber nun muss Trainer Otte deswegen eine Kiste Bier ausgeben. Aber so eine Wette verliert man auch nicht ungern.
Tore: 0:1 Lagemann (35.), 0:2 Hoge (40.)
0:3 Hoge (43.), 0:4 Koliska (84.)
0:5 Bruns (89.)

Außerdem spielten:

Falke Saerbeck II - TuS Recke II 2:1
Tore
: 0:1 Berisha (50.), 1:1 Röhl (72.)
2:1 Ludwig (75.)

Arminia Ibbenbüren II - Cheruskia Laggenbeck II 3:0 (1:0)
Tore:
1:0 Meyer (20.), 2:0 Laumeyer (75.)
3:0 Averbeck (83.)
Bes Vorkommnisse: Rote Karte an einen Ibbenbürener Spieler (70.)

TGK Tecklenburg II - SC Velpesüd 5:4 (3:2)
Tore:
1:0 Sundermann (3.), 1:1 Zwinger (4.)
2:1 Kocaman (22.), 3:1 Große-Wördemann (25.)
3:2 Hindersmann (43.), 3:3 Loevvelt (58.)
4:3 Sundermann (65.), 5:3 Löneke (66.)
5:4 Stegemann (90./ET)



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Kreisliga A Münsterland

Pl. MannschaftSp. TorePkt.
1    Germ. Hauenhorst 17    52:20 45  
2    SV Mauritz 06 16    60:11 43  
3    SG Sendenhorst 16    42:11 43  
4    1. FC Gievenbeck II 16    62:13 41  
5    VfL Billerbeck 17    42:18 40  

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