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Krombacher-Pokal 2022/23

Marco Laumann und Falke Saerbeck sind eine Runde weiter. Foto: Renger

Steinbeck ist nach dem ersten Einschlag wie gelähmt


Von Fabian Renger

(10.08.22) Zwei Remis gegen den Bezirksligisten TuS Recke und den ambitionierten Liga-Konkurrenten Eintracht Mettingen sowie letztendlich der dritte Rang: Die Form von GW Steinbeck stimmte während des Provinzial Cups in Recke. Und es schien auch im Pokalspiel bei Falke Saerbeck zunächst so, als hätte die Truppe von Trainer Klaus Frank die gute Verfassung konserviert. Jedenfalls eine knappe Stunde lang. Torlos ging's in die Katakomben, nach der Pause parierte Saerbecks Schnapper Tim Hornschuh zweimal glänzend  - und mit Falkes 1:0-Führungstreffer nach 55 Minuten ging es plötzlich bergab mit den Gästen. "Beim Gegner merkte man, dass das 1:0 erschreckend wirkte", so Saerbecks Coach Dragan Grujic. Aus seiner Mannschaft müssen wir auch gleich mal einiges und einige abfeiern, schließlich gewann seine Elf 5:0. Aber bleiben wir doch erstmal bei GWS.

Auch Frank hatte nämlich einen ähnlichen Eindruck wie Grujic: Später im Spiel hätte der Auftritt ein bisschen was vom 'Ergeben' gehabt, konstatierte Frank. Wie Recht er hatte. Seine Elf machte es im ersten Durchgang hingegen verdammt stark. Giftig war sie, sie ging aggressiv zu Werke, stand gut. Mag sein, dass Saerbeck mehr den Ball hatte. Aber Steinbeck hatte die wohl größte Möglichkeit: Julian Oelgemöller traf nur die Unterkante der Latte. Das war Mitte der ersten Halbzeit. Der Ball kann auch mal reingehen. Ging er nicht. Saerbeck kam durch Konstantin Schürmann zu zweit kleineren Möglichkeiten. Einmal traf der das Außennetz, einmal schoss er aus spitzem Winkel am Tor vorbei. Schürmann ist neu, kam aus der U19. "Er macht gut Alarm da vorne, bringt Tempo mit", gab's Lob von Grujic. Bitte nicht abheben jetzt.

Nach dem 1:0 war der Bann gebrochen

Halbzeit zwei begann mit zwei Momenten des Schreckens für die Gastgeber. Zweimal bewahrte Hornschuh seine Elf vor einem Rückstand. "Die zwei Dinger müssen wir machen", meinte Frank. Machten sie aber nicht. Stattdessen machte Saerbeck dann das Ding. Freistoß aus der eigenen Hälfte, Florian Müller trat ihn. Der Ball ist gefühlte Lichtjahre in der Luft, Steinbecks Defensive agiert zu passiv, Konstantin Schürmann köpft - 1:0 für Falke (55.).

Damit war der Bann gebrochen. Saerbeck zog nun ein immer vernünftigeres Kombinationsspiel auf, griff selten zu langen Bällen. Vor allem die rechte Seite war ein stetiger Gefahrenherd. Durchbrüche gelangen insbesondere dort. Die Tore zwei und drei entstanden kurz nacheinander: Felix Steuter bekam einen Ball an der 16er-Kante, drehte sich und steckte fein zu Jonah Böttcher durch. Der setzte sich schön gegen zwei Steinbecker durch und netzte ein (68.).  Fürs 3:0 war dann Steuter zuständig (70.). Spätestens jetzt war Steinbeck, das auf einmal defensiv eklatante Mängel aufwies, in die Knie gezwungen.

Felix Schürmann (78.) sowie Davin Laumann (80.) schraubten schlussendlich den Spielstand in die Höhe. Bemerkenswert übrigens: Mit Davin Laumann, Felix Schürmann sowie Felix Steuter trafen drei Joker. Wollen wir mal hoffen, dass Grujic heute schon aufgrund dieses goldenen Händchens applaudiert wurde...

Falke Saerbeck - GW Steinbeck 5:0 (3:0)
1:0 K. Schürmann (55.), 2:0 Böttcher (68.)
3:0 Steuter (70.), 4:0 F. Schürmann (78.)
5:0 D. Laumann (80.)



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Kreisliga A Münsterland

Pl. MannschaftSp. TorePkt.
1    Falke Saerbeck 16    44:21 41  
2    Holtwick 15    51:16 40  
3    W. Mecklenbeck 15    47:14 38  
4    SV Mauritz 06 16    50:19 38  
5    Warendorfer SU 16    53:14 37  

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