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Bezirksliga 11

Auf dem Weg zur Kontinuität


von Christian Lehmann

(11.02.20) Acht Jahre lang hatte die Reserve der SpVgg Vreden gewartet, ehe sie 2018 durch einen Öffnet externen Link in neuem Fenster2:0-Erfolg im Entscheidungsspiel gegen den VfL Billerbeck den Wiederaufstieg in die Bezirksliga eintütete. Aufstiegstrainer Christoph Klaas verabschiedete sich nach diesem Triumph und schloss sich der SG Coesfeld 06 an. Seither hat es an der Seitenlinie des Bezirksligisten so manche Veränderung gegeben. Nun sehnen sie sich in Vreden nach Kontinuität - und natürlich nach dem Klassenerhalt. 

Der Klaas-Nachfolger Sven Elsbeck, ehemaliger Oberliga-Spieler der Vredener, lieferte mit seinem Team in der Saison 2018/19 eine gute Performance ab und beendete die Spielzeit mit einem sehr ordentlichen 8. Platz. Doch auch er erlag dem Werben eines anderen Vereins und machte rüber zum Landesligisten SG Borken. Im vergangenen Sommer übernahm dann Björn Bennies im Hamaland-Stadion. Der als Spieler Öffnet externen Link in neuem Fensterhochdekorierte 38 Jahre alte Werler kam mit hohen Erwartungen und sah sich schließlich enttäuscht. Schon im Oktober brach der einstige Oberligaspieler seine Zelte schon wieder ab und begründete seinen Rücktritt mit dem aus seiner Sicht fehlenden Engagement der Mannschaft. "Das Ganze lief anders, als ich es mir vorgestellt habe. So macht das alles keinen Sinn", sagte er seinerzeit der Öffnet externen Link in neuem FensterMünsterland-Zeitung. Vredens Sportliche Leiter Frank Bajorath betonte damals: "Die Ergebnisse und die Spielweise sind nicht gut. Man merkt den Spielern - auch denen, die aus dem Westfalenligakader runter kommen - die Verunsicherung an.

Mauritz kommt gut an

Im November installierte der Verein dann Öffnet externen Link in neuem FensterGustav Mauritz als neuen Chefcoach bis zur Winterpause. Der ehemalige Vredener B-Jugendtrainer kennt den Verein, war bis zuletzt allerdings bei den SF Ammeloe tätig. Der zunächst nur als Interimslösung angedachte Feuerwehrmann hat die Truppe inzwischen auf Platz zwölf in etwas ruhigere Gewässer geführt, der Vorsprung auf die Abstiegszone beträgt fünf Punkte. "Gustav wohnt in Vreden, er macht sehr gutes Training und stellt die Mannschaft hervorragend ein", sagt Fußballobmann Heribert Kampshoff. Bis zum Saisonende wird Mauritz die Truppe auf jeden Fall weiter betreuen. Vorsichtshalber hat er sogar seinen Pass beantragt. Was nach der Saison kommt, ist noch offen. Der Weg hin zu mehr Kontinuität scheint aber geebnet.

Dass die Reserve die Klasse hält, ist für den Klub enorm wichtig, damit er jungen Talenten, die den Sprung in den Westfalenliga-Kader nicht schaffen, eine Perspektive bieten kann. Das Team ist zu großen Teilen mit jungen Vredener Eigengewächsen gespickt, die jedoch auch immer mal wieder von Spielern aus der Ersten unterstützt werden. Daheim heimste die SpVgg ordentliche 13 von insgesamt 21 Punkten ein, der Schuh drückt allerdings primär im Spiel nach vorn. 29 eigene Treffer sind ausbaufähig, die mit Abstand meisten Tore erzielte mit Nicolas Ostenkötter ein Spieler der Ersten (fünf Spiele, sieben Tore). Der zweitbeste Goalgetter, Hendrik Brügging (acht Spiele, vier Treffer) wechselt am Saisonende zum FC Oeding. Dauerbrenner des Teams ist Torhüter Daniel Siehoff, der in dieser Saison keine einzige Minute verpasste. 

Vor dem Auftaktspiel gegen die TSG Dülmen am Sonntag zeigt das Formbarometer der Reserve in die richtige Richtung. Alle drei Tests in der Winterpause hat das Team gewonnen - und das überzeigend und mit vielen Toren. Gegen Ligakonkurrent Adler Weseke gab's einen 4:0-Erfolg, auch die Partien gegen den ASV Ellewick (6:3) und GW Lünten (4:3) gestalteten die Vredener siegreich. 



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