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Geschers Trainer Hendrik Maduschka gibt die Richtung vor. Sein SV Gescher hat Tabellenführer Eintracht Coesfeld ein Bein gestellt und die Liga noch enger zusammengeführt.

Gescher knackt den Tabellenführer


Von Christian Lehmann

(12.10.20) Nach fünf Siegen zum Start ist nun auch die bis dato blütenweiße Weste von Tabellenführer Eintracht Coesfeld besudelt. Ausgerechnet im Derby gegen den SV Gescher kassierte die Mannschaft von Claus Heinze und Karsten Erwig die erste Saison-Niederlage. Trotzdem mochte Heinze nach der 1:3 (0:1)-Pleite nicht mit seinen Jungs schimpfen. Im Gegenteil.

"Dass es uns mal erwischen würde, war ja klar. Es ist natürlich blöd, dass das ausgerechnet  im Derby der Fall ist. Ich bin stolz auf die Leidenschaft und das Engagement, das die Mannschaft an den Tag gelegt hat. Das Ergebnis geht in Ordnung, wir waren aber nicht chancenlos", betonte Heinze, dessen Team lange gefällig mitspielte, ohne den an der Leiste verletzten Torjäger Marius Borgert allerdings den letzten Zug zum gegnerischen Tor vermissen ließ. 

Nervöser Beginn

Die erste Halbzeit verlief zunächst weitestgehend ausgeglichen, wobei zu Beginn nervöse Gäste von Minute zu Minute besser in die Partie kamen. Nach Ablage von Leon Bürger traf Jonah Ploss zunächst nur den Außenpfosten (24.), ehe Jonas Kemna den Führungstreffer der Gäste erzwang, indem er Coesfelds Keeper Justin Weiner aggressiv anlief und den Ball stibitzte (0:1/22.). Etwas Glück hatte Gescher, als der Ball nach einer Parade von Alex Trogemann von einem Coesfelder Schienbein ins Toraus sprang. "Bis dahin war's eigentlich ein klares 0:0-Spiel. Das Spiel war von gegenseitigem Respekt geprägt. Wir haben uns die Zähne ausgebissen", meinte Heinze. 

Mit zwei stark ausgespielten Konter machten die Gäste endgültig zum Sieger der bis dahin engen Partie. Zunächst traf Leon Bürger nach Zuspiel von Jonah Ploss zum 0:2 (58.), ehe Marco Ostendarp aus spitzem Winkel auf 0:3 stellte (75.). Coesfeld gelang kurz vor Schluss nur noch der Ehrentreffer: Nachdem Nils Epping Tobias Hüwe im Strafraum zu Boden gestoßen hatte, traf Adrian Koschany vom Elfmeterpunkt zum 1:3-Endstand (87.). 

Geschers Coach Hendrik Maduschka war stolz auf seine Truppe. "Wenn eine Mannschaft nach fünf Spielen verlustpunktfrei ist, hat sie sich den Respekt verdient. Für uns ist das jetzt eine tolle Moment-Aufnahme. Wir wissen, dass wir langfristig mit ganz oben nichts zu tun haben werden, aber wir genießen das jetzt."

Eintracht Coesfeld - SV Gescher     1:3 (1:0)
0:1 Kemna (22.), 0:2 Bürger (58.),
0:3 Ostendarp (75.), 1:3 Koschany (87.)



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