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Fünf Spiele stehen für Marco Aydin und Vorwärts Epe noch an, dann ist Schluss für den Spielertrainer. Er wechselt im Sommer zu Eintracht Stadtlohn. Foto: Lehmann

Aydin: "Ich weiß, was ich kann"


Von Christian Lehmann

(05.05.22) Der April war aus Sicht von Vorwärts Epe für die Tonne. Nur einen Punkt aus vier Spielen holten die Grünen im vergangenen Monat. Spielertrainer Marco Aydin setzte sich vor dem jüngsten 2:1-Erfolg in Gescher mit seiner Truppe und schwor sich auf die letzten Saisonspiele ein. "Wir wollen nun eine Serie starten und haben uns neue Ziele gesetzt", verrät er. Gelingt es ihm und seiner Truppe, Eintracht Coesfeld in den verbleibenden Partien noch von Rang drei zu verdrängen, "dann haben wir eine gute Saison gespielt", meint der Übungsleiter, der am Saisonende nach nur zwei Jahren am Wolbertshof zu Eintracht Stadtlohn wechseln wird.

Ganz freiwillig kam das nicht. Aydin hätte gerne weiter gemacht, Vorwärts Epe wollte sich jedoch die Chance, Timo Scherping nach dessen Abschied vom FC Eintracht Rheine zu verpflichten, nicht entgehen lassen. Und für zwei Spielertrainer war nun mal kein Platz. "Ich muss schon sagen, dass ich ein bisschen enttäuscht war, weil ich gerne mehr Zeit bekommen hätte, um mit der Mannschaft zu arbeiten. Im Fußball ist es aber manchmal wie im Job. Ich weiß, was ich kann und freue mich auf meine neue Aufgabe."

Bis zum Saisonende gilt jedoch erstmal die volle Konzentration auf den Endspurt, in dem die Eperaner nicht nur selbst noch auf Platz drei hüpfen, sondern mit Spielen etwa gegen die SG Coesfeld, den SC Reken und den ASV Ellewick noch aktiv in den heißen Abstiegskampf eingreifen kann. Bitter aus Sicht der Grünen: So wie es aussieht, müssen sie in der nächsten Saison auf das Derby gegen den FC verzichten, denn der Tabellenführer steht fünf Spieltage vor Saisonende bereits mit einem halben Bein in der Landesliga.

 

Bezirksliga 11, der 25. Spieltag

SpVgg Vreden II - SuS Stadtlohn (Sonntag, 13 Uhr)
Nach drei Spielen ohne Sieg, in denen sein Team jeweils Führungen verspielte, hakt Stadtlohns Trainer Stefan Rahsing die Meisterschaft fürs Erste ab. "Vielleicht kommt so ein Derby zur rechten Zeit", sagt er mit Blick auf das schwere Auswärtsspiel in Vreden. Die Reserve der Spielvereinigung spielt eine absolut solide Saison, hat aber in der Rückrunde so ihre Probleme mit dem Toreschießen: elf Tore aus zehn Spielen, weniger brachten nur Wüllen und Weseke zustande.
Hinspiel: 1:1
Heimspiel-Tipp: 1:3
Aydin: 1:2

FC Epe - SV Gescher (Sonntag, 15 Uhr)
Geschers Coach Hendrik Maduschka hat gleich in doppelter Hinsicht eine Motivation, den Tabellenführer ins Straucheln zu bringen. Zum Einen möchte er den SV Gescher als Bezirksligisten verlassen, zum anderen dabei mithelfen, dass sein künftiger Verein vielleicht doch in die Landesliga aufsteigt. In erster Linie zählt für den scheidenden Coach aber das Hier und Jetzt. "Wir werden mindestens noch einen Dreier brauchen, um drin zu bleiben. Ich bin aber zuversichtlich, dass wir den auch holen. Epe ist derzeit verdienter Tabellenführer. Wir reisen trotzdem nicht hin, um da die Punkte abzugeben. Es ist definitiv etwas drin, das hat man auch im Hinspiel gesehen - aber es muss einiges zusammen kommen..."
Hinspiel: 1:1
Heimspiel-Tipp: 2:1
Aydin: 1:1

SG Coesfeld - Vorwärts Epe (Sonntag, 15 Uhr)
Der Vorsprung schmilzt und schmilzt und schmilzt: Nur noch fünf Zähler beträgt das Polster der SG auf die Abstiegszone, nachdem das Team von Zoui Allali und Christoph Klaas keines der letzten sieben Spiele gewonnen und nur zwei Punkte geholt hat, muss es nach über weite Strecken toller Hinserie doch noch um den Ligaverbleib bangen. Vorwärts fuhr nach zuvor vier sieglosen Spielen zuletzt in Gescher wieder einen Dreier ein und brennt darauf, mit einer Serie aus den verbleibenden Spielen noch Rang drei zu sichern. 
Hinspiel: 1:2
Heimspiel-Tipp: 0:2
Aydin: 1:3

VfB Alstätte - RC Borken-Hoxfeld (Sonntag, 15 Uhr)
Alle Augen richten sich auf Aljoscha Kamp, der mit einer sensationellen Torquote in der Rückrunde großen Anteil daran hat, dass die Hoxfelder im Kampf um den Klassenerhalt wieder alle Trümpfe in der Hand halten. Sechs Punkte Vorsprung hat Dennis Seegers Team auf die Abstiegsplätze. Mit einem Sieg könnten die Gäste sogar am VfB Alstätte vorbeiziehen, der seinerseits mit einem Sieg die letzten Zweifel am Klassenverbleib ausräumen will. Spielertrainer Niklas Hilgemann möchte Tormonster Kamp im Verbund stoppen: "Von einer Manndeckung bin ich kein Freund. Er muss ja auch bedient werden - es wird für uns darum gehen, dass er möglichst wenig Bälle bekommt."
Hinspiel: 4:3
Heimspiel-Tipp: 1:4
Aydin: 1:2

SC Reken - VfL Billerbeck (Sonntag, 15 Uhr)
Drei Punkte beträgt der Rückstand des Vorletzten auf den 12. - dabei hat Billerbeck noch ein Spiel weniger auf dem Konto als Reken. Das verdeutlicht, wie eng es in der Abstiegszone zugeht. Über den Strich und an Reken vorbei könnten die Gäste allerdings nur im Falle eines 6:0-Sieges springen. Reken wurschtelte sich am Wochenende zu einem Arbeitssieg gegen Schlusslicht Weseke durch und weist daheim eine ausgeglichene und in der Rückrunde eine positive Bilanz auf - das wird schwer für Pepe Daldrup und seine Jungs.
Hinspiel: 0:2
Heimspiel-Tipp: 2:1
Aydin: 2:1

ASV Ellewick - Adler Weseke (Sonntag, 15 Uhr)
14 Punkte in der Rückrunde - schon jetzt ist Ellewick in der Rückserie erfolgreicher als in der Hinrunde. Nach dem 3:1-Heimsieg gegen Eintracht Coesfeld und dem Remis in Ramsdorf ist beim Team von Alex Buning und Marc van den Berg die Hoffnung zurück. Zwar stehen noch knüppelharte Aufgaben wie gegen den SuS Stadtlohn und Vorwärts Epe an, allerdings kann der ASV in den Spielen gegen Billerbeck und Hoxfeld die Konkurrenz mit reinreiten.
Hinspiel: 6:0
Heimspiel-Tipp: 2:0
Aydin: 2:0

TuS Wüllen - VfL Ramsdorf (Sonntag, 15 Uhr)
Wüllen zerreißt sich im Abstiegskampf, erntet aber insgesamt dafür viel zu wenig Ertrag. Nach dem 0:4 bei Eintracht Coesfeld am Dienstagabend wurden die Wunden geleckt, mit Ramsdorf wartet nun ein Überraschungsteam dieser Spielzeit auf die Mannschaft von Maik Hollweg und Johannes Dönnebrink. Letzterer wird aufgrund einer dienstlichen Reise die Partie wohl verpassen. Die Ramsdorfer werden - da lehnen wir uns wohl nicht zu weit aus dem Fenster - die beste Platzierung ihrer ersten Mannschaft überhaupt feiern. Die Truppe von Trainer Marco Weitz zeigte in dieser Saison bemerkenswerte Konstanz, lediglich auswärts ist sie mit nur 13 Punkten aus 12 Spielen nicht gerade ganz vorn dabei.
Hinspiel: 1:2
Heimspiel-Tipp: 1:1
Aydin: 0:2

SV Heek - Eintracht Coesfeld (Sonntag, 15 Uhr)
Die nach Stadtlohn und dem FC Epe beiden offensivstärksten Teams der Liga stehen für Drama. Die Gäste stellen mit Marius Borgert den besten Torjäger der Liga, Heek verteilt die Bürde, Tore schießen zu müssen / können / dürfen, auf gleich sechs starke Schultern: Luka Kösters (17), Jonas Bomkamp (12) und Spielertrainer Rainer Hackenfort (11) sind in der Top Ten der Torjägerliste zu finden. Keine andere Mannschaft der Liga stellt hier drei Spieler. In der Hinrunde noch Vierter, ist der HSV nach nur zehn Punkten in diesem Jahr in der Tabelle ein bisschen abgerutscht. Absolut konstant punkteten dagegen die Coesfelder, die nach dem FC Epe und punktgleich mit SuS Stadtlohn das drittbeste Rückundenteam stellen.
Hinspiel: 1:2
Heimspiel-Tipp: 3:3
Aydin: 2:2



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