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Manni Köning (v.) tritt am Saisonende von der Bezirksliga-Bühne ab - fürs Erste.

Köning macht 'ne Pause - vielleicht


Von Christian Lehmann

(04.11.16) "Zehn Jahre, das war eine intensive Zeit", findet Manni Köning. "Ich habe der Mannschaft gesagt, dass ich eine Pause brauche." So geschehen am Mittwochabend, da nämlich hat der Trainer des FC Vorwärts Wettringen seinem Verein und der Mannschaft eröffnet, dass er in der kommenden Spielzeit nicht mehr als Coach zur Verfügung stehen wird. Eine Pause - oder doch das Ende der Trainerlaufbahn des erst 48-Jährigen?

"Ich habe gar keinen Plan. Es kann sein, dass mir die freie Zeit so gut gefällt, dass ich gar nichts mehr mache", so Köning. Denkbar sei aber auch, dass er nach einem Jahr wieder anfängt. Nichts muss, alles kann. Fest steht aber, dass der Übungsleiter nach sechs Jahren als Trainer des FC Vorwärts und derer vier beim SuS Neuenkirchen durchschnaufen und den Akku aufladen möchte. Dass der Zeitpunkt der Bekanntgabe vor dem großen Derby gegen die SuS-Reserve liegt, sei "Zufall. Ich habe den Zeitpunkt so gewählt, dass der Verein genug Zeit hat, um sich nach einem Nachfolger umzusehen." Den haben die Wettringer freilich noch nicht gefunden, wahrscheinlich ist aber, dass Alex Witthake, derzeit spielender Co-Trainer Könings, in gleicher Funktion weitermacht.

Nachwuchs rangeführt

Vor sechs Jahren war Köning angetreten, um den FC Vorwärts zurück in die Landesliga zu führen. Obwohl sich die Mannschaft seit Jahren fest im oberen Drittel der Bezirksliga etabliert hat, wurde dieses Ziel verpasst. "Ich wäre gerne in die Landesliga aufgestiegen, als Spieler habe ich das ja schon geschafft. Aber dieses Ziel hat nicht an erster Stelle gestanden", meint Köning. Vielmehr schaffte er es, Jahr für Jahr Spieler aus dem eigenen Nachwuchs oder aus der zweiten Mannschaft in den Bezirksliga-Kader zu hieven, von anderen Vereinen wurden mit Ausnahme von Julian Krause oder Marcel Pöhlker keine Spieler verpflichtet, die nun eine Rolle beim Bezirksliga-Siebten spielen. "Für Vorwärts Wettringen war und ist es immer schwer, gegen andere Mannschaften zu bestehen, bei denen Geld gezahlt wird", sagt der Coach.

Vielleicht fehlte es aber auch in anderen Bereichen an kleinen Details, um den ganz großen Sprung zu schaffen, der den Wettringern auch in dieser Spielzeit nicht vergönnt zu sein scheint. Köning: "Die Trainingsbeteiligung war nicht immer ganz so, wie ich sie mir vorgestellt hatte." Zudem habe die Truppe in den vergangenen Jahren immer wieder das Verletzungspech heimgesucht. Eine konkrete Vorgabe hat der Trainer seiner Truppe bis zu seinem Abtritt nicht gestellt. Nur soviel: "Wir wollen möglichst viele Spiele gewinnen."

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