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Bezirksliga 12

In der abgelaufenen Saison war bei der Germania Zusammenhalt Trumpf. Auch in der kommenden Spielzeit werden die Hauenhorster über ihren Teamgeist zum Klassenerhalt kommen müssen.
Trainer Thomas Höing ist neu in Hauenhorst.
Sven Mersch (l.) könnte einer der Schlüsselspieler beim Neu-Bezirksligisten sein.

Wer sind die Aufsteiger? Teil II mit Germania Hauenhorst


Von Christian Lehmann

(08.07.16) Drei neue Mannschaften bekommen wir in der Bundesliga des Münsterlandes in der Saison 2016/17 zu sehen. Wo diese Aufsteiger herkommen, was von ihnen zu erwarten ist und wo sie am Ende der Saison landen können, beleuchten wir in unserem Aufsteiger-Check.

Im zweiten Teil ist der Meister der Kreisliga A Steinfurt, Germania Hauenhorst, an der Reihe. Für die Truppe von Thomas Höing und Markus Heckmann gilt es, den Fluch zu besiegen und das Vorurteil zu widerlegen, dass die Germania zu stark für die Kreis-, aber zu schwach für die Bezirksliga sei. "Diese Angst ist sicher bei einigen da, das kann man nicht wegreden", sagt Neu-Coach Höing, der mit seinem Team am kommenden Montag in die Vorbereitung startet. "Aber wir wollen nach vorne schauen und Punkte sammeln." Das Saisonziel: Der Klassenerhalt. 

Wer ist dieser Aufsteiger?
Rund 700 Mitglieder zählt der SV Germania Hauenhorst 1930 e.V., der im Südwesten von Rheine heimisch ist. Der Fußball stellt die übrigen Sparten wie Tischtennis, Turnen oder Volleyball klar in den Schatten. Über fehlende Zuschauer-Unterstützung können sie sich im Stadion am Hessenweg wahrlich nicht beklagen. Mit drei Männer- und zwei Frauenteams verfügen die Germanen über eine vergleichsweise große Seniorenabteilung. Die erste Frauenmannschaft genießt im Verein hohen Stellenwert und große Akzeptanz. In der abgelaufenen Saison stieg sie in die Regionalliga auf.

Wo kommt dieser Aufsteiger her?
Als klassischen Fahrstuhl-Mannschaft galten die Hauenhorster Männer bis zum Ende der Saison 2010/11, ehe sie sich vorerst von der überkreislichen Fußballbühne verabschiedeten. Nach vier vergeblichen Anläufen (3./5./6./4.) schaffte es das Team aus dem Waldpark dann in der abgelaufenen Spielzeit, den Meistertitel in der Kreisliga A einzutüten. Ziemlich souverän und am Ende mit elf Punkten Vorsprung marschierte die Truppe von Christoph Klein-Reesink und seinem Co André Bischoff zum Aufstieg. Garant dafür war auch Tormaschine Alex Hollermann (38 Tore).

Was ist von diesem Aufsteiger zu erwarten?
Sowohl Thomas Höing (zuletzt Westfalia Leer) als auch sein gleichberechtigter Trainerkollege, der aus Hauenhorst stammende Markus Heckmann (coachte diverse Jugendteams beim FCE Rheine), waren bzw. sind noch als Stützpunkttrainer tätig und im Jugendbereich sehr erfolgreich. Einzig auf die Karte Jugend wollen und werden sie jedoch nicht setzen. Die Hauenhorster A-Junioren bilden eine Spielgemeinschaft mit dem TuS St. Arnold und sind in der letzten Saison aus der Kreisliga A abgestiegen. Mit Timo Nitschke stößt immerhin ein talentierter Youngster zum Team. Höing ist froh, dass er in seinem Kader auch einige erfahrene Kräfte hat, die "in brenzligen Situationen immer weiterhelfen". Eben solche könnte es in der bevorstehenden Spielzeit zuhauf geben, denn der Neuling wird sich umstellen müssen und nicht mehr so spielen können wie unter Klein-Reesink, der die Gegner in der Regel mit einem offensiv ausgerichteten 4-2-3-1-System überrennen ließ. "Es kann gut sein, dass uns erfahrene, spielstarke Mannschaften wie Wilmsberg oder Kinderhaus hinten rein drücken werden", sagt Höing. "Aber auch das Umschaltspiel war in der Vergangenheit eine Hauenhorster Stärke. Das wird sich alles finden." 

Wie gut ist dieser Aufsteiger besetzt?
Da das Trainerduo ebenso wie die Leistungsträger Hollermann, Jens Hauptmeier, Ole Liemann und Timo Lindstrot zum Landesligisten SV Burgsteinfurt abgewandert ist, wird sich das Gesicht der Mannschaft zwangsläufig verändern. Neuzugang Lukas Göers vom SV Mesum ist zweifellos ein echter Kracher, er ist ein ähnlicher Spielertyp wie der wuselige Stoßstürmer Hollermann und könnte in dessen Rolle schlüpfen. "Wir brauchen aber auch Alternativmöglichkeiten, müssen kreativ spielen können", betont Höing. Christian Ebbeler, der in der Rückserie richtig aufdrehte, oder Sven Mersch, der nach langer Verletzung langsam in Tritt kommt, könnten diesbezüglich Gold wert sein. Ob die Opens external link in new windowweiteren Neuzugänge eine tragende Rolle spielen werden, bleibt indes abzuwarten. Zu Schlüsselspielern taugen sicherlich auch die Routiniers, die Germania seit Jahren die Treue halten und sich im Zentrum wohlfühlen (Martin Knitelius, Christian Heuvers, Jürgen Heckmann, Jacques Emmerich). Im Tor werden sich Lukas Flothmann und Jan Westhoff wohl einen offenen Zweikampf liefern, dahinter lauert Daniel Kutzner auf seine Chance. Wer spielt, soll auch in Absprache mit Torwarttrainer Markus Kampka entschieden werden. Höing: "Wir müssen nicht mit einem Torwart durch die Saison gehen."Bleibt die Frage, ob das Team im Vergleich zur letzten Saison besser oder schlechter besetzt ist? Höing glaubt, dass zumindest Letzteres nicht der Fall ist. Und dass ein Vergleich ohnehin hinkt: "In der letzten Saison war der Aufstieg das klare Ziel. Nun müssen wir von Beginn an kämpfen und wollen am Ende über dem Strich stehen. Jetzt muss eben auch eine andere Mentalität her."

Aufsteiger-Prognose
Es wird schwer. Der Wunsch nach einer ruhigen Saison mit frühzeitigem Klassenerhalt wird den Hauenhorstern wohl nicht erfüllt werden. Der Kader hat an Substanz verloren, ist aber in der Breite klug ergänzt worden. Kreativspieler hat die Germania reichlich. Findet sie einen Knipser und defensive Stabilität, wird sie nicht absteigen. Den entscheidenden Punch zum Klassenerhalt am letzten Spieltag bringt der gute Teamgeist in der Truppe.

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Kreisliga A Münsterland

Pl. MannschaftSp. TorePkt.
1    Borussia Münster 29    111:32 79  
2    Germ. Hauenhorst 29    80:30 74  
3    Conc. Albachten 29    75:31 73  
4    SC Hörstel 29    100:37 67  
5    Warendorfer SU 29    81:27 63  

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