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Wird noch ein Jahr länger in Klamotten des TuS Recke in die Kamera gucken: Marc Wiethölter

Wiethölter und Recke - "ist okay"


Von Christian Lehmann/Fabian Renger

(14.12.16) Marc Wiethölter hat es sich nicht leicht gemacht. Privat und beruflich hat er viel um die Ohren. Wie soll da noch ein ambitionierter Fußball-Bezirksligist reinpassen? Eine Frage, die man sich irgendwann stellt: "Natürlich kommt nach drei Jahren immer der Zeitpunkt, an dem beide Seiten überlegen, ob es noch Sinn macht." Jetzt hat sich der Trainer des TuS Recke die Frage selbst beantwortet: Es macht Sinn und er hängt ein weiteres Jahr dran.

Als klar war, dass er den TuS übernimmt, Opens external link in new windowtitelten wir online, dass sich Wiethölter und Recke gefunden hätten und man einen langfristigen Plan verfolge. Man kann sagen: Der Plan ist bislang aufgegangen. In seiner Premieren-Saison Opens external link in new windowerklomm er gleich mal den Gipfel in der Kreisliga A Tecklenburg, in der vergangenen Bezirksliga-Spielzeit stand der vierte Rang zur Buche. Bemerkenswert als Aufsteiger. Und im Jahr drei? Der TuS überwintert schon wieder auf dem vierten Platz. Sportlich könnte es durchaus mieser laufen, keine Frage. Das sieht auch Reckes Fußballobmann Thorsten Röber ähnlich:"Wir sind mit allem sehr zufrieden und freuen uns sehr, dass er weiter macht." Kein Wunder.

Verlängerung sollte ein Zeichen sein

"Wir haben einen großen Umbruch eingeläutet und den Kader stark verjüngt und die Mannschaft hat Potenzial", sieht Wiethölter auch sich wohl lange nicht am Ende des Weges. Auch weil in der Hinrunde durchaus mehr möglich gewesen wäre - aus sieben Spielen gab's nach starkem Start keinen Dreier und nur vier Punkte. Wiethölter wusste sich aus der Patsche zu helfen: Er reagierte auf die frühen positiven Signale seitens des Vereins und verlängerte vorm Kinderhaus-Match. "Nach der Negativserie wollte ich mit meiner Verlängerung vor dem Spiel auch ein Zeichen setzen. Das ist scheinbar ganz gut angekommen", schmunzelt der Übungsleiter. Stimmt, Opens external link in new windowdas Spiel endete 3:1. Der Verein fühlte bereits vor geraumer Zeit beim Coach vor, wie Röber sagt:"Das mag jetzt gut zwei Monate her sein. Wir wollten es frühzeitig klären, sowas gehört ja auch zu einer guten Zusammenarbeit dazu, offen und ehrlich zueinander zu sein." Mit eine Rolle gespielt habe natürlich auch die stille Befürchtung, dass Wiethölters Erfolgsweg mit dem TuS Begehrlichkeiten wecken würde.

Während die Truppe - "Auch die Mannschaft ist sehr positiv gestimmt!" (Röber) - und der Verein sich derzeit wohl kaum einen Trainerwechsel herbei gesehnt hätten, machte sich der Trainer die Entscheidung jedoch alles andere als leicht. "Ich habe mir Bedenkzeit erbeten und gesagt: Entweder mache ich noch ein Jahr oder ich mache Pause", erläutert Wiethölter. Beruflich sei er stark eingebunden und könne nicht jeden Termin dem Sport unterordnen. Und daheim warten eine vier und siebenjährige Tochter auf den Familienvater. "Eine Veränderung wäre nicht ganz so gut angekommen. Aber weil es um die Ecke ist, hat meine Frau gesagt: Recke ist okay." Damit war klar: Die Pause kann noch ein Jahr warten. Mindestens. 

Das erfreut auch Röber. Wiethölter beschreibt er kurzum wie folgt:"Ehrgeizig, zielstrebig, menschlich sehr kommunikativ. Wir hatten und haben absolut keine Bedenken bei ihm." Gibt sicher schlechtere Charakterisierungen und Meinungen über einen Übungsleiter.

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