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Bezirksliga 12

Da ist das Ding! Hauenhorsts Kampfschwein Yannick Beermann bejubelt seinen Treffer zum 1:1-Ausgleich.
Heiko Becker war nach dem Spiel richtig stinkig.

Becker haut dazwischen


von Christian Lehmann

(25.03.18) Schon in der Schlussphase brodelte es in ISV-Trainer Heiko Becker. Unmittelbar nach dem Schlusspfiff versammelte er dann seine Spieler um sich und machte ihnen unmissverständlich klar, dass er die Leistung, die sein Team bei der 1:2 (1:0)-Pleite in Hauenhorst in Durchgang zwei bot, so nicht akzeptieren werde. Seine deutlichen Worte bekräftigte der neue Coach im Interview nach dem Spiel noch einmal. 

"Es scheint fast so, als ob die Jungs eine andere Ansage brauchen. Wir kommen aus der Pause und verlieren das Spiel. Vor allem das Verhalten bei gegnerischen Standards treibt mir die Zornesröte ins Gesicht. Wir gehen ja gar nicht richtig mit hoch. So kann man in der Bezirksliga kein Fußball spielen." Nachdem die ISV bei Amisia Rheine vor zwei Wochen kämpferisch überzeugt hatte, verfiel sie nun wieder in alte Muster. Becker: "Da fehlte mir der Wille, der Biss! Die Bereitschaft, alles aus sich rauszuholen, war heute überhaupt nicht vorhanden. Ich bin sehr erbost über das, was hier in der zweiten Hälfte abgelaufen ist. Wir müssen eine ganz andere Intensität an den Tag legen. Wir hätten hier einen großen Schritt machen können. Aber so holt man einfach keine Punkte in der Bezirksliga. So steigt man ab!"

ISV in Durchgang eins besser

Die erste Halbzeit hatte Becker da schon deutlich besser gefallen. Schon nach 30 Sekunden hatte Benni Basler die Chance zur Führung, doch er scheiterte im Eins-gegen-Eins an Hauenhorsts Schnapper Jan Westhoff. Auf der Gegenseite verpassten Kemel Koussaybani (12./Pfosten) und Jan-Niklas Krause (15.) einen Treffer. Die ISV-Führung fiel dann nach einem Flugball von Steffen Büchter in die Spitze. Felix Kuhlenbeck stand blank und jagte den Ball in die lange Ecke (0:1/23.).

"Wir kamen gar nicht ins Spiel. Das hat auch die Trainingswoche wiedergespiegelt", bemängelte Germania-Coach Markus Heckmann. Sein Team biss sich jedoch ins Spiel und kam nach einer Kabinenpredigt mit viel Biss und Lust zurück aufs Spielfeld. Im Zentrum eroberten Andreas Heckmann und Yannick Beermann nun fast jeden Ball, vorne brachten ein Spielerwechsel und eine Systemumstellung mehr Schwung. Anil Kesluhoglu kam für Zehner Walter Sitnikow in die Partie und ging in die Spitze, statt des bisherigen 4-2-3-1-Systems stellten Heckmann und Trainerkollege Thomas Höing nun auf ein 4-4-2 um.

Joker Kesluhoglu als entscheidender Faktor

Kesluhoglu übernahm die Standards und hatte schon am 1:1-Ausgleich entscheidenden Anteil. Nachdem Jan-Hendrik Koers' Kopfball noch sein Ziel verfehlt hatte (50.), landete nach der folgenden Ecke der Ball bei Jürgen Heckmann, der ihn mit Schmackes ins Zentrum pfefferte. Yannick Beermann hatte, bewusst oder nicht, den Fuß dran und jagte die Murmel in die Maschen (1:1/51.). Nun hatte Kesluhoglu Blut geleckt. Beim 2:1 kochte er an der Grundlinie David Lindemann ab und traf in die lange Ecke (2:1/67.). Weil sein emsiger Sturmkollege einfach kein Abschlussglück hatte, blieb es bis zum Schluss spannend, auch wenn der ISV nun nicht mehr viel einfiel. Kemel Koussaybani scheiterte im Eins-gegen-Eins an Leon Küthe (70.), in der Nachspielzeit tauchte er haarscharf an einer Hereingabe von Christian Ebbeler vorbei. Auf der Gegenseite ermöglichte ein Luftloch von Michael Heckmann den Gästen die beste Ausgleichschance. Basler legte den Ball in die Mitte, Alex Haaseloops Abschluss wurde geblockt (80.). Was die ISV sonst anbot, war trost- und ideenlos. 

Nach dem ersten Sieg des neuen Jahres atmete Markus Heckmann erstmal durch: "Hinten raus gingen wir auf dem Zahnfleisch. Da sind wir in alte Muster verfallen. Eigentlich müssen wir es ruhig zu Ende spielen. Auch wenn es in der ersten Halbzeit nicht gut war: Vielleicht brauchten wir jetzt einfach mal das Glück. In Greven haben wir ein richtig gutes Spiel gemacht, gegen Neuenkirchen hätten wir gewinnen müssen." 

Germania Hauenhorst - Ibbenbürener SpVgg     2:1 (0:1)
0:1 Kuhlenbeck (22.), 1:1 Beermann (51.),
2:1 Kesluhoglu (67.)

Das falsche Mittel: Nach dem Rückstand versuchte es die ISV bereits früh mit langen Bällen in die Spitze. Dort waren Alex Haaseloop und Co. gegen Hauenhorsts lange Kerls wie Jan-Hendrik Koers und Lars Tasche auf verlorenem Posten.


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