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Bezirksliga 12

Zum Mäuse melken: In der Schlussphase tauchte Fabio da Costa Pereira gleich mehrfach vor SCA-Schlussmann Alex Noack auf. Torchancen dieser Kategorie verwertet der Stürmer für gewöhnlich.

Hegemann verdirbt Gadomski-Debüt


von Christian Lehmann

(08.04.18) "Das war Zufall, pures Glück!" Teamkollege Yannick Thale zog Jacques Hegemann nach dem Schlusspfiff noch ein wenig auf, der Mann des Tages wusste selber gar nicht so recht, was er sagen sollte. Ist ja auch ungewohnt, wenn man am 23. Spieltag sein erstes Saisontor erzielt. Und das ausgerechnet im Derby bei Amisia Rheine - zum 1:0 (1:0)-Auswärtssieg! Hegemann verhagelte damit Bodo Gadomski das Debüt auf der Trainerbank bei den Amisen.

Nach einem zunächst abgewehrten Standard erhielt Hegemann den Ball am Strafraum, nahm das Herz in beide Hände und wuchtete das Spielgerät mit viel Risiko in die Maschen (0:1/34.). Es sollte das einzige Tor des Tages bleiben, weil beide Teams im nicht immer hochklassigen, aber stets hochunterhaltsamen Derby mit ihren Chancen fahrlässig umgingen. Allein in den Schlussminuten stand Fabio da Costa Pereira zweimal blank vor SCA-Schnapper Alex Noack, der seinen Volleyschuss (88.) und seinen Kopfball (90.+2) parierte. Den Nachschuss setzte der glücklose Stürmer ans Außennetz. Zuvor hatten die Gäste allerdings auch zahlreiche gute Konterchancen nicht mit einem Tor gekrönt.

"Arsch in der Hose"

Für SCA-Trainer Daniel Apke war es kein Zufall, dass ausgerechnet sein Linksverteidiger Hegemann das Tor des Tages erzielt hatte. "Für Jacques freut es mich besonders. Er war der Einzige, der heute zielstrebig war und einen Arsch in der Hose hatte. Den muss man nicht machen, aber der ist drin. Ich bin heute wirklich nicht zufrieden. Wir hatten heute - ohne Namen zu nennen - eine Handvoll Leute, die sich nicht auf das vorbereitet haben, was auf sie zukommt. Wir sind körperlich eingebrochen. In der zweiten Halbzeit hat nur noch Amisia gespielt. Wir gewinnen verdient, weil wir mehr Torchancen haben. Das war aber heute nicht gut! Für Amisia finde ich es schade, weil sie mit ihrer Qualität da unten nicht hingehören."

Gadomski hatte abgesehen vom Ergebnis viel Positives gesehen hatte bei seinem neuen Team. "Gute Spiele helfen jetzt auch nicht weiter, wir müssen zusehen, dass wir punkten. Die Mannschaft hat es gut gemacht, bis zur letzten Minute dran geglaubt und viele Chancen herausgespielt." Den Unterschied, so glaubte der Coach, habe vielleicht die Breite im Kader des Gegners ausgemacht: "Wir haben gegen einen guten Gegner gespielt. Wenn man sieht, was Altenrheine nachlegen kann. Die können Kai Sandmann und Ivo Vieira bringen. Wir haben viele Mittelfeld- und Abwehrspieler im Kader, aber wenig Offensivleute." Mut macht Gadomski jedoch vor allem, "dass wir 90 Minuten marschieren konnten." Ein Sonderlob verdiente sich Elidon Bilali, der im Mittelfeld ein bockstarkes Spiel gezeigt hatte.

Amisia Rheine - SC Altenrheine     0:1 (0:1)
0:1 Hegemann (34.)

Auf Augenhöhe: Kevin Drees (l.) und Yannick Thale.
Jacques Hegemann (r.), hier gegen Fabio Hülsing, verdarb Bodo Gadomski mit seinem Treffer das Debüt.


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