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Patrick Fechtel (l.), der hier versucht, Altenrheines Kevin Vollrath abzuschütteln, erzielte in der vierten Minute der Nachspielzeit das Siegtor für Nullneun.

Grevener Glücksritter


Von Christian Lehmann

(20.08.17) "Wir haben schon einen Antrag gestellt, ab jetzt nur noch die Nachspielzeit zu spielen." Andreas Sommer hatte nach dem neuerlichen Last-Minute-Coup seines Teams gut lachen. Mit 2:1 (0:0) gewann sein SC Greven 09 beim SC Altenrheine. Wie schon am 1. Spieltag knockten die Schöneflieth-Kicker ihren Gegner in der Nachspielzeit aus.

Es lief die 94. Spielminute: Sven Jaspert, den Sommer in der 84. Minute für Yves Arlt als zusätzliche offensive Option in die Partie gebracht hatte, behauptete den Ball und spielte ihn auf den Flügel zu Julian Loose. Der pfefferte eine seiner unzähligen messerscharfen Flanken in die Box. SCA-Abwehrmann Denis da Silva fälschte unglücklich ab, Patrick Fechtel roch den Braten und prügelte das Spielgerät aus sechs Metern ins Tor - 1:2 (90.+)!

Pferdestärken ohne Zugkraft

"Natürlich ist das glücklich", räumte Sommer ein. "Sie haben nicht unverdient gewonnen", entgegnete aber sein Gegenüber, Altenrheines Übungsleiter Daniel Apke. "Wir haben heute einfach unsere P.S. nicht auf die Straße gebracht. Ich kann niemanden nennen, der seine Normalform erreicht hat. Man muss aber auch sagen, dass Greven in dieser Konstellation eine bärenstarke Truppe hat", sagte der Coach.

Vor allem im ersten Spielabschnitt hatten die Gäste mehr Spielanteile und Torchancen verzeichnet. Nach einer Grevener Ecke hätte da Silva per Kopf fast das eigene Tor getroffen (20.), anschließend scheiterte Fechtel mit einem Heber (25.) sowie im Eins-gegen-eins an Altenrheines Schnapper Alex Noack (45.). "Wir haben uns viele Abspielfehler erlaubt", monierte Apke.

Debütant Peppenhorst reagiert stark

Das änderte sich nach der Pause ein wenig, während Sommer das Spiel der Seinen als "etwas zu wild" bezeichnete. Stark schalteten die Altenrheiner in der 75. Minute um, Dustin Wolters brachte den Ball ins Zentrum, Yannick Thale erzielte sein erstes Saisontor für seinen neuen, alten Klub (1:0/75.). Anschließend hätten die Gastgeber nachlegen können: Luca Bültel setzte den Ball per Volleyabnahme über den Kasten (78.), Kai Sandmann blieb im Eins-gegen-eins an Luca Peppenhorst hängen (80.). Der junge Schnapper stand nach guter Trainingsleistung diesmal anstelle von Luca Dömer zwischen den Pfosten. "Der Junge hat's einfach mal verdient gehabt zu spielen", erklärte Sommer.

Mit seiner Parade leitete Peppenhorst die Wende in der Partie ein. Wenig später zog Fechtel das Foul, Emre Kücükosman schnibbelte den fälligen Freistoß in den Knick (1:1/86.). Apke hatte es geahnt. "Dass er von da aus acht von zehn macht, wussten wir." Völlig unvorbereitet traf ihn und sein Team dann jedoch Fechtels Dolchstoß in der Nachspielzeit.

SC Altenrheine - SC Greven 09     1:2 (0:0)
1:0 Thale (75.), 1:1 Kücükosman (86.),
1:2 Fechtel (90.+4)



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