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Bezirksliga 12

Jan Walbaum (r.) war einer der konstantesten Nullfünfer in der Hinserie.

Ein Trio mitten im Nirgendwo


Von Christian Lehmann

(31.01.19) Bei einem Blick auf die Bezirksliga-Tabelle könnte man annehmen, dass es Arminia Ibbenbüren, die ISV und Emsdetten 05 in diesem Winter ruhig angehen lassen. Das Trio, das Platz sieben bis neun belegt und auf den ersten Blick unbehelligt vom Auf- und Abstiegskampf sein könnte, bereitet sich jedoch intensiv auf die Restserie vor. Aus gutem Grund.

"Das Thema Klassenerhalt ist noch lange nicht erledigt!", mahnt Heiko Becker, Coach der Ibbenbürener SpVgg (8. Platz, 24 Punkte, 30:30 Tore). Sein Team hat mit 24 Punkten als Achter ein fettes Polster von neun Zählern auf die gefährdete Zone, doch der Trainer hat einen exzellenten Beleg für seine These an der Hand: Am 22. Spieltag der Vorsaison hatte Germania Hauenhorst nach einem Öffnet externen Link in neuem Fenster2:1-Sieg gegen sein Team den Klassenerhalt schon fast in der Tasche, holte danach aber nur noch einen Punkt - und stieg ab. Der Nachfolger von Florian Lürwer nahm den blutleeren Auftritt der ISV seinerzeit zum Anlass, seinen Spielern die Leviten zu lesen - mit Erfolg. 

Ohne Leistungsträger Kuhlenbeck in die Rückserie

Auch in der Vorbereitung achtet Becker peinlichst genau darauf, dass sich kein Schlendrian einschleicht. Die üblichen Hemmnisse einer Winter-Vorbereitung wie etwa Urlaube, Verletzungen und die Klausurenphase torpedieren seine Pläne allerdings immer wieder. Achja, und natürlich auch das Wetter. "Wir müssen so langsam in die Gänge kommen", fordert der Coach, der noch nicht für die kommende Spielzeit zugesagt hat. "Wir sind in Gesprächen", lautet die übliche Klausel, derer sich der Übungsleiter bei dieser Frage grinsend bedient. 

Besonders schmerzt ihn der Ausfall von Allrounder Felix Kuhlenbeck, der nach seinem Kreuzbandriss frisch operiert wurde. "Das ist ein herber Verlust, Felix war eine unserer großen Stützen in der Hinrunde." Ersatz gibt es nicht, der Klub wollte den Verlust nicht über Winter-Neuzugänge kompensieren, auch die eigene U19 soll im Bezirksliga-Abstiegskampf möglichst nicht geschwächt werden. Wichtig sei laut Becker, dass sein Team nicht wie in der Hinrunde den Start verpatzt. "35 bis 40 Punkte sollten ausreichen, um einen geruhsamen Monat Mai zu erleben", rechnet der Coach vor. In die Rückserie startet die ISV am 10. Februar in Wettringen.

Arminia rechnet in Fünfer-Schritten

Ebenso wie der Lokalrivale aus dem Osten der Stadt hat sich auch Arminia Ibbenbüren (7. Platz, 24 Punkte, 41:41 Tore) im Bezirksliga-Nirwana flauschig eingerichtet. "Mit einem Platz im Nirgendwo kann ich ganz gut leben", findet Trainer Hubi Ahmann. Auch er sieht trotz bisher starken 24 Punkten keinen Grund, La Paloma zu pfeifen. "Es ist noch ganz schön früh. Wir müssen zusehen, dass wir uns in der Rückserie keine längere Schwächephase leisten." Sein Plan sieht vor, kontinuierlich zu punkten: Alle fünf Spiele wird Bilanz gezogen, hat das Team weniger als sieben Punkte geholt, muss es zulegen, um nicht unten reinzurutschen. Ahmann ist sich im Klaren darüber, dass sich einige Kellerkinder im Winter verstärkt haben. "Lengerich zum Beispiel schätze ich nicht so schwach ein."

Nicht besonders stark lief aus Arminen-Sicht die Vorbereitung. Aus der Hallensaison schleppten mehrere Akteure Verletzungen mit. "Ein paar Jungs schlüren noch eineinhalb Wochen hinterher", verrät Ahmann. Ein Lichtblick ist das Comeback von Freddy Ruwe, der aber noch viel Spielpraxis benötigen wird, um zu alter Stärke zu finden. Einige Trainingseinheiten bestritten die Arminen auf dem Kunstrasenplatz der ISV und in Laggenbeck, vier Testspiele (1:1 in Mettingen, 0:1 beim TuS Recke, 0:3 beim BSV Roxel, 3:3 beim VfL Ladbergen) lieferten Erkenntnisse. Neuzugänge gab's nicht. Am 10. Februar startet Arminia, so denn auf dem Rasenplatz im Schierloh möglich, gegen Preußen Lengerich.

Kleine Brötchen am Wasserturm

Sehr gute Eindrücke hat Trainer Ivo Kolobaric bei Emsdetten 05 (9. Platz, 22 Punkte, 28:29 Tore) im Laufe der Winter-Vorbereitung von seinem Team gewonnen. "Das war aber auch im Sommer so, und da habe ich eine große Klappe gehabt", sagt der Coach. "Jetzt werde ich etwas vorsichtiger sein." Auch wenn die Jungs vom Wasserturm in ihren Testspielen dem selbst den Landesligisten SV Herbern (0:0) und SC Münster 08 (3:1) mit temporeichem Offensivfußball das Leben schwer machten und den TuS Laer (9:3) sowie den SV Holthausen-Biene (7:4) aus dem Stadion schossen, bläst Kolobaric nicht zum Sturm auf die Spitzengruppe: "Der Zug nach oben ist für uns abgefahren. Wir wollen nicht unten reinrutschen, außerdem darf unsere Zweite nicht absteigen."

Winter-Neuzugang David Zovko gilt als Hoffnungsträger. "Er wird aber noch ein paar Wochen brauchen", sagt Kolobaric. Einer der Gewinner der Vorbereitung ist Luca Tillmann. Der Mittelfeldspieler, der in der Hinserie nur 208 Minuten zum Einsatz kam, spielte sich mit starken Leistungen in den Vordergrund und hofft im ersten Spiel bei BW Aasee am Sonntag (3. Februar) auf einen Einsatz. Auf einen solchen wird Kolobaric, dessen Pass noch an der Bonhoefferstraße liegt, wohl verzichten, zumal der Gegner sich im Winter verstärkt hat. Das Team stellt sich auf einen Gegner ein der "viele großgewachsene Spieler hat und im Umschaltspiel sehr stark ist."

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Pl. MannschaftSp. TorePkt.
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2    Conc. Albachten 25    67:26 66  
3    Germ. Hauenhorst 25    70:27 64  
4    SC Halen 25    83:41 59  
5    Warendorfer SU 25    66:22 56  

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