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Bezirksliga 12

Matthias Gerigk wird BW Aasee am Saisonende verlassen.

"Der Verein stößt an seine Grenzen"


Von Christian Lehmann

(11.09.18/UPDATE) Matthias Gerigk wird die Fußballer des SV Blau-Weiß Aasee nur noch bis zum Ende der laufenden Saison betreuen. Das teilte der Coach dem Team am Sonntagabend nach der 0:2-Pleite gegen die Ibbenbürener SpVgg mit. Bei der Begründung seiner frühzeitigen Entscheidung fallen Parallelen zu seinem Vorgänger Costa Fetsch auf. Der hatte vor eineinhalb Jahren Öffnet internen Link im aktuellen Fensterseinen Abschied erklärt

Um eine Kurzschluss-Reaktion handelt es sich nicht. "Ich hätte das auch der Mannschaft mitgeteilt, wenn wir gegen Ibbenbüren mit 8:0 gewonnen hätten", betont Gerigk. Sein Entschluss stand bereits seit mehreren Wochen fest. "Ich habe bei BWA für zwei Jahre zugesagt und ich stehe auch dazu. Dass die Saison schwer wird, war uns allen bewusst. Ich bin trotzdem guter Dinge, dass wir die Klasse halten werden. Niemand sollte meine Motivation infrage stellen."

Hinrunde 2017/18: Auf Wolke sieben

Gerigk, der zuvor bei der zweiten Mannschaft aus einer Thekentruppe ein B-Liga-Spitzenteam geformt hatte, stieg im Sommer 2017 beim Bezirksligateam ein und stand nach einer sensationellen Hinrunde zur Winterpause auf Platz vier. In der personell schwierigen Rückrunde rutschte das Team allerdings ab und schwebte zwischenzeitlich gar in Abstiegsgefahr. In den bisherigen Partien der laufenden Spielzeit spielte Aasee mit Ausnahme des ISV-Spiels ersatzgeschwächt oft ordentlich, holte aber nur einen Sieg gegen Preußen Lengerich.

So etwas wie eine Stammelf gibt es bei der Studentruppe derzeit nicht, immer wieder muss Gerigk improvisieren. Das nervt. "Manch einer setzt die Prioritäten halt anders, als man es von einem Bezirksligaspieler erwarten darf." Auch den Verlust zweier "Granaten", Momo Dietz und Gerrit Borgers, habe das Team nicht mir-nichts-dir-nichts kompensieren können. Womit Gerigk das nächste Problem beim Namen nennt: "Externe Spieler von uns zu überzeugen, ist in dieser Liga ohne Kohle extrem schwierig. Der Verein stößt an seine Grenzen. Wir haben zudem keinen Platzwart, keinen Kassierer, keine Alteingesessenen, die uns unterstützen", zählt Gerigk auf. 

"... da hat Matze schon Recht"

Trotzdem, das betont er ausdrücklich, sei er den Verantwortlichen an der Bonhoefferstraße dankbar für das Vertrauen, das man ihm geschenkt habe. Bock, weiter als Trainer zu arbeiten hat er, auch wenn das zweite Kind im Anmarsch ist. "Diese Tür ist zu, aber ich hoffe, dass sich eine weitere für mich öffnet. Meine Frau ist ganz froh, wenn ich abends mal Dampf ablassen kann. Das brauche ich."

Die Suche nach einem Nachfolger Gerigks beginnt ab sofort. Abteilungsleiter Totti Gehling dankte dem scheidenden Trainer in einer Stellungnahme für seine Arbeit. "Matze hat bei uns in den letzten Jahren als Trainer einen sehr guten Job gemacht, seine B-Lizenz erworben und sowohl die 2. als auch unsere 1. Mannschaft und auch sich selbst hervorragend weiter entwickelt. Es war sozusagen eine Win-Win-Situation, von der beide Parteien profitieren konnten. Man darf nicht vergessen, dass es in den letzten Jahren für uns stets bergauf gegangen ist. Da haben wir schon ein enormes Tempo vorgelegt, was die sportliche Entwicklung angeht. Leider können wir da mit der Entwicklung der Rahmenbedingungen nicht Schritt halten, da hat Matze schon Recht, wenn er davon spricht, dass wir an Grenzen stoßen. Vor allem müssen wir uns aber stets daran erinnern, wie diese sportlichen Erfolge zustande gekommen sind. Durch harte Arbeit, eine gute Trainingsbeteiligung, eine geschlossene Mannschaft, sehr gute Trainer, gute Stimmung und eine Menge Spaß am Kicken. Dass ist das, was BWA ausmacht, womit wir Punkten können. Und so werden wir auch den Klassenerhalt schaffen!"

Die frühe Bekanntgabe von Gerigks Entscheidung sieht Gehling positiv: "So bleibt uns nun viel Zeit für die Trainersuche. Bei allem Verständnis für Matzes Entscheidung bedauere ich doch seinen Schritt. Ich wünsche ihm alles Gute und bin mir sicher, dass er seinen Weg gehen wird!" 

BWA-Urgestein und Co-Trainer Tobias Steens war hingegen schon länger informiert. Ob es für ihn nach elf Jahren bei der Mannschaft weitergeht, ist ebenfalls offen. "Ich werde mir das mal überlegen. Es ist weiterhin reizvoll, auszuloten, was hier geht. Aber es ist auch unheimlich schwer, Strukturen zu ändern. Mir ist es immer wichtig, welche Mannschaft da ist."

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