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Bezirksliga 12

Von "grottenschlecht" und einer "Eins mit Sternchen"


von Fabian Renger

(20.10.18) "Das war ein verdienter Sieg. Ausrufezeichen. Und von jetzt an darf Wilmsberg auch wieder jedes Spiel der Saison gewinnen - außer gegen uns." Marc Wiethölter, Trainer des TuS Recke, hatte hörbar gute Laune nach dem 2:1 (1:1) über den SV Wilmsberg. Kein Wunder: Waren es doch seine Recker, die den Piggen die erste Saisonniederlage beigebracht hatten. Und was für eine. Im Resultat zwar noch recht niedrig, im Ablauf her war's niederschmetternd.

Zumindest, wenn man sich die zweite Halbzeit betrachtet. "Ich wusste gar nicht, dass man so viele Fehler machen kann. Das war grottenschlecht", haute SVW-Trainer Christof Brüggemann richtig auf den Putz. Ihm hatte der zweite Durchgang gar nicht mehr gemundet: Es war bloß noch eine Mannschaft zugange, die Gastgeber nämlich. Manch ein Zuschauer hatte gar den Eindruck, so gallig wie bisher seien die Männer vom TuS noch nicht zu Werke gegangen in dieser Saison.

Reckes Zentrum hervorragend

Wiethölter stimmte denn auch ein Loblied an. Insbesondere auf seine Jungs im Zentrum des Mittelfelds. "Eine Eins mit Sternchen" verlieh er seinem zenral agierenden Mittelfeld-Männern Kai Brönstrup, Philipp Büchter und Marvin Strotmann. Besonders bei Brönstrup ist das bemerkenswert: Er spielte, notgedrungen, auf der Sechs. Ein Novum für ihn. Er lieferte ab, ähnlich wie Patrick Bahr, der für Dominik Pieper ins Spiel kam nach einer 22 Minuten Spielzeit. Pieper hat sich am Innenband schwerer verletzt.

Das einzige, was Wiethölter krisitieren konnte und musste: Die Ausbeute vorm gegnerischen Tor. Dennish Skrikandarajah, Maik Klostermann, Max Stermann, später der eingewechselte Daniel Kammerzell: Alleine im Solo, per Freistoß am Innenpfosten, es war eigentlich fast alles dabei - nur eben nicht das wohl zu dem Zeitpunkt erlösende 3:1. Denn kurz nach dem Wiederanpfiff hatte Rene Heeke das 2:1 erzielt, drei Wilmsberger verstolperten dabei etwas doof aussehend (52.).

SVW startet nicht so übel

Nach einem Stolperstein sah's in den 30 Minuten für die Gäste derweil gar nicht aus. Brüggemann sah, dass seine Elf zumindest gut drin war. Von einem kurzem Schock zu Spielbeginn mal abgesehen, als Raffael Dobbe auf der Linie klären konnte (3.). Danach machte Wilmsberg seinem Tabellenplatz alle Ehre. Nach einem stark getretenen Alex Wehrmann-Eckball köpfte Nils Schemann schließlich zur Führung ein (12.). Es war nicht unverdient, Chancen für mehr waren auch da. 

Doch mit länger andauernder Spieldauer häuften sich die Fehler, taktisch wie technischer Natur. Und mit freundlicher Gast-Hilfe glich Recke aus: Dobbes Rückpass ist zu kurz für seinen Schnapper Lukas Schröder, ein schönes Geschenk Strotmann - 1:1 (30.). Danach war Wilmsberg raus, eigentlich komplett. Bis zur Nachspielzeit, als bei der allerletzten Szene ausgerechnet Schröder bei einem Eckstoß mit nach vorne geilt war, aber seinen Kopfball millimeter zu hoch angesetzt hatte. Es wäre wohl auch nicht zu viel des Guten gewesen...

TuS Recke - SV Wilmsberg    2:1 (1:1)
0:1 Schemann (12.), 1:1 Strotmann (30.)
2:1 Heeke (52.)



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