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Bezirksliga 12

Hier bereitet Lucas Bahlmann (h.) einen Treffer von Alex Hollermann im Spiel gegen BW Aasee vor. Als Torschütze trat der SVB-Vizekapitän bisher erst einmal in Erscheinung.

Ein ungeschriebenes Gesetz


Von Christian Lehmann

(01.11.18) Keine acht Kilometer trennen die Spielstätten des SV Burgsteinfurt und des SV Wilmsberg. Ansonsten liegen allerdings gefühlt Welten zwischen dem Tabellenersten der Bezirksliga 12 und seinem direkten Verfolger - und das nicht aufgrund der sieben Punkte Vorsprung für den SVB. Kurz vor dem Spitzenspiel der beiden derzeit besten Teams der Liga wäre es an der Zeit für die ersten Giftpfeile und verbalen Scharmützel. Der Ur-Burgsteinfurter Lucas Bahlmann hält sich aber vornehm zurück. Er will lieber Taten sprechen lassen...

"Wer vor so einem Spiel nicht heiß ist, dem kann man nicht helfen", sagt Bahlmann, seit den Mini Kickern ein Stemmerter. "Die Duelle mit Wilmsberg waren schon immer hitzig", weiß der 22-Jährige. Es gilt in Stein gemeißelt, dass ein Burgsteinfurter nicht nach Wilmsberg wechselt oder eben umgekehrt. "Ich weiß gar nicht, ob es da ein ungeschriebenes Gesetz gibt, aber ich kann mich nicht daran erinnern, dass das in den letzten Jahren vorgekommen ist", meint Bahlmann.

Vize-Captain mit 22 Jahren

Trotz seines jungen Alters wurde Bahlmann vor der Saison als Vertreter von Thomas Artmann zum Vize-Kapitän des SVB befördert. Eine Ehre für den leidenschaftlichen Kämpfer auf der rechten Außenbahn. "Das war ein schönes Zeichen vom Trainerteam und von Thomas, der sich dafür eingesetzt hat, dass ich langsam in die Kapitänsrolle reinwachsen soll." Auf dem Feld übernimmt er Verantwortung und bereitet viele Treffer vor, nur mit dem Toreschießen will es in dieser Spielzeit noch nicht klappen. Nur eine von insgesamt 32 Burgsteinfurter Hütten geht auf das Konto Bahlmanns. "Das ist viel zu wenig, aber ich arbeite daran", sagt der Stemmerter.

Es klappt aber auch mit wenig Bahlmann-Toren ganz gut. Zehn von elf Spielen haben die Kreisstädter für sich entschieden und bereits jetzt einen satten Vorsprung an der Spitze herausgespielt. "Wir spielen nicht immer glanzvollen Erlebnis-Fußball", weiß Bahlmann. "Aber wenn man aufsteigen will, muss man auch die Spiele gewinnen, in denen man nicht die bessere Mannschaft ist." Die bisher einzige Niederlage der Saison fing sich der SVB ausgerechnet im Derby gegen Germania Horstmar. Mit einem Sieg am Sonntag würden die Chancen auf den direkten Wiederaufstieg nicht unerheblich steigen, auch wenn erst knapp ein Drittel aller Spiele absolviert ist. "Wir gehören in die Landesliga", findet Bahlmann.


FC Gievenbeck U23 - Vorw. Wettringen     (Sonntag, 13.15 Uhr)
"Bloß nicht in Führung gehen", wird sich FCG-Trainer Nicolas Hendricks vor dem Heimspiel wünschen. In sechs Spielen der laufenden Saison schenkten die 49ers einen Vorsprung her. Der Coach glaubt aber, dass seinem Team ein Gegner, der selber mitspielen will, besser liegt als die kompakten, kantigen Laggenbecker, die den FCG am vergangenen Sonntag niederrangen. Die Wettringer sind nach zwei Siegen in Serie wieder gut in der Spur, reisen aber nach dem Kreispokalspiel gegen den Westfalenligisten SV Mesum am Mittwochabend mit schweren Beinen am Gievenbecker Weg an. 
Heimspiel-Tipp: 2:1
Bahlmann: 1:2

SV Burgsteinfurt - SV Wilmsberg     (Sonntag, 14.30 Uhr)
Mehr Kracher geht nicht! Die beiden stärksten Abwehrreihen der Liga treffen aufeinander, nur Germania Horstmar ebenso wenige Gegentore kassiert wie der SVB und die Piggen (15). Burgsteinfurt stellt zudem die ligaweit stärkste Offensivreihe (32 Tore). Es ist auch das Aufeinandertreffer der beiden besten Knipser dieser Liga, Alex Hesener (13 Treffer) liegt in der Torjägerliste vor Alex Hollermann (10 Tore) an der Spitze. Die jüngste Historie spricht ganz klar für die Hausherren, aus den vergangenen 17 Duellen ging der SVB elfmal als Sieger hervor, die Wilmsberger nur einmal.
Heimspiel-Tipp: Der Chef sagt immer, Spitzenspiele enden immer unentschieden. Und der Chef hat immer Recht. 2:2.
Bahlmann: 3:1 für und. Holli trifft doppelt, wer das andere Tor macht, sage ich nicht (grinst)

Preußen Lengerich - SG Telgte     (Sonntag, 14.30 Uhr)
Im Kellerduell scheinen die Preußen das psychologische Moment auf ihrer Seite zu haben. Nach der Trennung von Trainer Sebastian Ullrich hat die Truppe aus zwei Spuren vier Punkte geholt und dabei mit einem Punktgewinn gegen den Ligazweiten aus Wilmsberg überrascht. Mit neuem System (4-2-3-1) und offensiverer Ausrichtung fährt das Schlusslicht aktuell gut. Allerdings muss Trainer Pascal Heemann unter anderem auf seinen Torjäger Lansana Kaba (Gelb-Rot-Sperre) verzichten. Nach vier sieglosen Spielen in Serie sind auch bei den Gästen die Abstiegssorgen wieder gewachsen. Lengerich hat seine beiden Siege daheim eingefahren und hofft auf den Heimvorteil, zumal Telgte auswärts noch gar nicht gewonnen hat.
Heimspiel-Tipp: 2:3
Bahlmann: 3:1

TuS Recke - Teuto Riesenbeck     (Sonntag, 14.30 Uhr)
Der TuS Recke steckte vor ziemlich genau einem Jahr in einer ähnlich vertrackten Situation wie Derby-Gegner Riesenbeck nun. Massive Personalnot und zuletzt ausbleibende Ergebnisse haben dafür gesorgt, dass die Truppe von Sebastian Möllers auf einen Abstiegsplatz gerutscht ist. Nur eines der vergangenen fünf Spiele hat Teuto gewonnen, nur auswärts (zwei Siege, zwei Remis, zwei Niederlagen) stimmt die Bilanz bisher. Recke ist, Kreispokal inklusive, seit fünf Spielen unbesiegt und klopft vorsichtig oben an. 
Heimspiel-Tipp: 2:1
Bahlmann: 2:0

Emsdetten 05 - SC Greven 09     (Sonntag, 14.30 Uhr)
Dass die Nullneuner ihrem Team inzwischen den Rang abgelaufen haben, ist für die eingefleischten Fans von Emsdetten 05 schwer zu ertragen. Die sportliche Situation der vergangenen Wochen ebenfalls, ehe Ivo Kolobarics Team am vergangenen Sonntag gegen Teuto Riesenbeck den erhofften Befreiungsschlag landete. Ein Sieg gegen den Lokalrivalen könnte die Stimmung im Lager der Dettener noch einmal erheblich anheben. Ganz ausgeschlossen ist das nicht, denn Andreas Sommers Team sucht nach einem fabelhaften Sommer im Herbst noch seine Form. Zuletzt gab's zwar ein 4:3-Feuerwerk gegen den SC Altenrheine, was seine Mannschaft derzeit spielerisch anbietet, gefällt dem Coach allerdings gar nicht.
Heimspiel-Tipp: 2:1
Bahlmann: 0:3

SC Altenrheine - Cheruskia Laggenbeck     (Sonntag, 14.30 Uhr)
Dass sein Team in dieser Hinrunde nicht ganz oben mit dabei sein würde, hatte SCA-Trainer Daniel Apke bereits direkt nach dem verlorenen Aufstiegs-Endspiel gegen die Hammer SpVgg II orakelt. Nun verspricht er, ohne den genauen Zeitpunkt zu taxieren, dass "die Mannschaft Potenzial hat und auf jeden Fall noch kommen wird". Vor allem auf heimischem Terrain haben die Kanalkicker ihre PS bisher häufig auf die Straße gebracht, im Sportpark erwartet die Laggenbecker ein wilder Ritt. Auswärts hat der starke Aufsteiger bisher erst drei Punkte eingefahren. Im Ligabetrieb haben sich beide Teams noch nie gegenüber gestanden, im Jahr 2012 gewann Laggenbeck ein Testspiel gegen den SCA mit 5:2. Damals auf den Trainerbänken: Heiko Becker (heute bei der ISV) und Frank Karlisch (inzwischen beim SV Halverde). 
Heimspiel-Tipp: 3:2
Bahlmann: 1:1

BW Aasee - Germania Horstmar     (Sonntag, 14.30 Uhr)
Derzeit stehen beide Teams genau dort, wo sie sich auch am Saisonende gerne sehen würden: über dem Strich. Es scheint fast so, als habe sich Horstmar bisher am Beispiel von BWA orientiert, dessen defensive Stabilität und Kompaktheit das Team in den vergangenen Jahren ausgezeichnet und kurzzeitig sogar in die Bezirksliga-Spitze geführt hat. 15 Tore vorne, 15 Gegentore hinten - das ist auf beiden Seiten Liga-Minuswert. Auch an der Bonhoefferstraße dürften die Gäste nicht auf Spektakel, sondern erstmal auf eine kompakte Defensive bedacht sein.
Heimspiel-Tipp: 0:0
Bahlmann: 2:2

Ibbenbürener SpVgg - VfL Wolbeck     (Sonntag, 14.30 Uhr)
Wie in der Vorsaison haben sich beide Teams nach einem Drittel der Saison im großen Kreise der Abstiegskandidaten einsortiert. Wolbeck ist mit elf Zählern punktgleich mit Teuto Riesenbeck auf dem ersten Abstiegsplatz, die ISV ist mit einem Pünktchen mehr Elfter. Bisher standen sich beide Teams noch nicht häufig gegenüber, in der Vorsaison gewann die ISV das Hinspiel in Wolbeck mit 4:0, das Rückspiel endete 2:2. Die Gastgeber haben drei von vier Siegen daheim geholt, der VfL hat auswärts noch gar nicht gewonnen.
Heimspiel-Tipp: 1:1
Bahlmann: 1:3

spielfrei: Arminia Ibbenbüren

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