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Bezirksliga 12

Elf Tore in 14 Saison-Einsätzen, knapp alle 100 Minuten ein Treffer: Die Torquote von Alex Hollermann (M.) kann sich sehen lassen.

"Holli" erklärt die Krise - für beendet


Von Christian Lehmann

(29.11.18) Seitdem der SV Burgsteinfurt das Spitzenspiel gegen den SV Wilmsberg unglücklich verloren hat, geht rein gar nichts mehr für den Tabellenführer. Beim 2:2-Remis in Telgte gaben die Stemmerter eine 2:0-Führung spät aus der Hand, es folgten eine schwache Leistung beim 1:3 gegen Teuto Riesenbeck und das Aus im Kreispokal bei A-Ligist Germania Hauenhorst. Liegen vor dem Spitzenspiel beim SC Greven 09 die Nerven bei den Jungs von Coach Christoph Klein-Reesink nun blank?

"Nein", sagt Alex Hollermann. Der Torjäger hat in dieser Woche eine Veränderung bei seinem Team wahrgenommen und glaubt, dass die Talsohle erreicht ist. "Wir haben uns zusammen gesetzt und einige Dinge besprochen. Im Training war zuletzt deutlich mehr Zug drin", verrät der Stürmer. Man könnte meinen, dass die Pleite im Pokal gegen seine ehemaligen Kollegen für den ehemaligen Hauenhorster besonders bitter war. Weit gefehlt. "Mich ärgert jede Niederlage, aber diese konnte ich verschmerzen, weil ich weiß, unter welchen personellen Voraussetzungen wir ins Spiel gehen mussten."

Viel mehr wurmen ihn die Punktverluste in der Liga, wobei er auch diese äußerst abgeklärt analysiert. "Zu Saisonbeginn hatten wir in vielen engen Spielen, zum Beispiel gegen Gievenbeck oder Recke, das Glück auf unserer Seite. Im Moment ist es halt anders herum." Vielleicht tut es dem Team in der aktuellen Situation gerade gut, gegen einen echten Brocken bestehen zu müssen.

Mit elf erzielten Treffern ist "Holli" zweitbester Torjäger der Liga hinter Wilmsbergs Alex Hesener (13). Ob er letztlich die "Kanone" bekommt oder nicht, ist ihm schnuppe - solange sein SVB die Tabellenführung ins Ziel verteidigt. "Natürlich nehme ich am Ende auch gerne beides mit, aber mir ist der Mannschafts-Erfolg wichtiger."


Vorwärts Wettringen - TuS Recke     (Samstag, 14.15 Uhr)

In Mathematik hat Marc Wiethölter aufgepasst. Reckes Trainer weiß, dass sein Team mit einem eigenen Sieg und einem parallelen Punktverlust des SV Burgsteinfurt in Greven die Tabellenführung übernehmen kann. Ob ihm das kurz vor der Winterpause so recht wäre, weiß er gar nicht genau. "Das birgt ja auch die Gefahr, dass wir zufrieden bleiben...", sagt er. Im Hiärtken erwartet er "ein echtes Brett", denn Vorwärts hat sich trotz der jüngsten Pleite bei Emsdetten 05 wieder gefangen und kann sich mit einem Sieg an der Spitze wieder in Stellung bringen.
Heimspiel-Tipp: 1:2
Hollermann: 1:0

SC Greven 09 - SV Burgsteinfurt     (Samstag, 14.30 Uhr)
SVB-Coach Klein-Reesink hat sich den eindrucksvollen Grevener Auftritt bei Vorwärts Wettringen angesehen und sein Team im Laufe der Trainingswoche intensiv auf das starke Umschaltspiel der Nullneuner vorbereitet. Was genau die Gäste vorhaben, will Hollermann uns aber nicht verraten. Menno! :-( Na gut, ein bisschen verrät der Stürmer doch: "Wir müssen aufpassen, dass wir und keine Ballverluste leisten. Wenn sie in der Offensive die Kugel haben, geht die Post ab..." Auch die Gastgeber haben in den vergangenen Wochen kein Fußball-Feuerwerk gezündet, sie sind aber immerhin seit dem 14. Oktober (1:2 gegen BW Aasee) wettbewerbs-übergreifend ungeschlagen.
Heimspiel-Tipp: 2:2
Hollermann: 1:2 

Arminia Ibbenbüren - SC Altenrheine     (Sonntag, 14.15 Uhr)
Die Arminen laufen nach zwei Niederlagen in Serie Gefahr, ihre exzellente Ausgangsposition kurz vor der Winterpause doch noch zu verspielen. Allerdings hatte Trainer Hubi Ahmann zuletzt auch ein riesiges Lazarett zu beklagen. Vor dem Heimspiel gegen den SCA kommt nun auch noch die Verletzung von Steffen Kortemeyer (Zerrung) hinzu. "Wir müssen zusehen, dass wir in den letzten beiden Spielen des Jahres noch irgendwie was holen und uns in die Pause retten", fordert Ahmann. Gegen auswärtsschwache Altenrheiner könnte es was werden mit einem Überraschungs-Punkt, dazu muss aber vieles passen. Die Elf von Trainer Daniel Apke schlingerte zuletzt ein wenig durch die Niederlage und wechselte munter zwischen Sieg und Niederlage. Die jüngste Bilanz in den direkten Duellen beider Teams ist ausgeglichen. Ein Unentschieden hat es zwischen beiden allerdings seit 2012 nicht gegeben.
Heimspiel-Tipp: 2:3
Hollermann: Die haben beide starke Offensivreihen. Das wird ein torreiches Spiel - 3:3.

Cheruskia Laggenbeck - Preußen Lengerich     (Sonntag, 14.15 Uhr)
Zum Abschluss der "Los Wochos" empfängt der Aufsteiger aus Laggenbeck den Absteiger aus Lengerich. In den vorausgegangenen TE-Duellen gegen Teuto Riesenbeck (2:3), Arminia Ibbenbüren (2:1), den TuS Recke (1:2) und die Ibbenbürener SpVgg (1:1) war die Bilanz für Nico Fehlhauers Team negativ. Viel wichtiger wäre ein Dreier allerdings im Hinblick auf die prekäre Tabellensituation, denn die Cherusker haben nur noch vier Punkte Vorsprung auf die Abstiegszone. Die Lengericher würden dennoch liebend gerne tauschen, denn sie sind mit nur neun Punkten weiterhin Letzter. Immerhin zeigte die Formkurve bei Pascal Heemanns Team in der Liga zuletzt nach oben - die 0:5-Klatsche gegen die SG Telgte mal ausgenommen.
Heimspiel-Tipp: 3:2
Hollermann: 2:0

Teuto Riesenbeck - Ibbenbürener SpVgg     (Sonntag, 14.15 Uhr)
Noch ein TE-Derby. Beide haben sich zuletzt durch ordentliche Ergebnisse aus dem Keller gekämpft, Riesenbeck landete dabei sogar einen ziemlich unerwarteten Coup bei Spitzenreiter Burgsteinfurt. Daheim ist die Elf von Trainer Sebastian Möllers jedoch bisher erschreckend schwach, nur ein Sieg stand in sechs Liga-Heimspielen zu Buche - schwächer geht's ligaweit nimmer. Gut für die Teutonen, dass die ISV auswärts ebenfalls keine Bäume ausreißt und ebenfalls erst einmal gewann.
Heimspiel-Tipp: 2:1
Hollermann: 1:1

SG Telgte - VfL Wolbeck     (Sonntag, 14.15 Uhr)
Eine deutlich ruhigere Spielzeit als die vergangene hatten sie sich beim VfL erhofft. Daraus wird vorerst nix, denn die Truppe von Alois Fetsch fährt einfach zu wenig Siege ein - und sie schießt zu wenig Tore. 17 Treffer bedeuten den schlechtesten Wert aller Teams. Offensiv können die Gastgeber das mit ihren 28 Butzen locker toppen, in der Abwehr sind allerdings nur drei Teams schwächer als Telgte. Der Tabellen-13. giert nach seinem dritten Liga-Heimsieg und hat in den direkten Duellen die deutlich bessere Bilanz. Von den jüngsten 16 Aufeinandertreffen gewann die Sportgemeinschaft zehn. Allerdings: Beide Begegnungen in diesem Jahr hat Wolbeck für sich entschieden (4:2 in der Liga, 3:1 in einem Freundschaftsspiel).
Heimspiel-Tipp: 1:3
Hollermann: 1:2

BW Aasee - 1. FC Gievenbeck U23     (Sonntag, 15 Uhr)
Beide Teams schöpfen im Tabellenkeller aus unterschiedlichen Gründen Hoffnung. BWA hat sich ein paar vielversprechende Neuzugänge ins Boot geholt und freut sich zudem auf das bevorstehende Comeback von Kapitän Enno Stemmerich, die Gievenbecker beendeten jüngst beim 2:1-Sieg über Arminia Ibbenbüren ihre Negativserie. Interessant ist auch, dass vor zwei Wochen gleich mehrere Spieler der 49ers sich nicht wie insgesamt 13 von ligaweit 26 bedrohten Akteuren ihre fünfte Gelbe Karte "abholten", die sich somit eine Ein-Spiel-Sperre ersparten. 
Heimspiel-Tipp: 1:1 
Hollermann: Gievenbeck ist nicht so schlecht, die kommen noch. 0:2

Germania Horstmar - Emsdetten 05     (Sonntag, 15 Uhr)

Platz zehn gegen Rang sieben, beide haben ein ausgeglichenes Torverhältnis. Dass diese Partie ein schnödes Mittelfeld-Duell ist, dürfte den Hausherren deutlich besser schmecken. Nullfünf untermauerte allerdings zuletzt mit Siegen gegen Cheruskia Laggenbeck (4:1) und Vorwärts Wettringen (1:0), dass es das Zeug hat, zumindest wieder zur Spitzengruppe aufzuschließen. Am vergangenen Donnerstag unterzog sich die Truppe von Coach Ivo Kolobaric einem Formtest beim TuS Altenberge. Erst in der Schlussphase traf der Landesligist zum 2:1-Erfolg. Schlechter lief's für Horstmar: Im Test gegen den B-Ligisten Fortuna Emsdetten gab's am letzten Freitag eine 1:2-Pleite.
Heimspiel-Tipp: 1:2
Hollermann: 1:3

spielfrei: SV Wilmsberg

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Pl. MannschaftSp. TorePkt.
1    Borussia Münster 29    111:32 79  
2    Germ. Hauenhorst 29    80:30 74  
3    Conc. Albachten 29    75:31 73  
4    SC Hörstel 29    100:37 67  
5    Warendorfer SU 29    81:27 63  

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