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Bezirksliga 12

Großer Bahnhof für de Angelis


Von Christian Lehmann

(12.05.19) Als Luca de Angelis in der 91. Minute vom Platz ging, erhob sich die komplette Bank des 1. FC Gievenbeck. Trainer, Betreuer und Mitspieler huldigten dem Mann, der die U23 nach einer ernüchternden Hinrunde im Oberligakader nun endgültig zum Klassenerhalt geschossen hat. "An der Reaktion sieht man, was er für uns geleistet hat", strahlte FCG-Coach Nicolas Hendricks nach dem 4:1 (2:1)-Auswärtserfolg bei Arminia Ibbenbüren, der sämtliche Restzweifel am Klassenverbleib der 49ers ausräumte. 

"Wir sind super happy. Das war der verdiente Lohn für die Arbeit, die die Jungs in den vergangenen Monaten geleistet haben", so Hendricks, dessen Team das viertbeste der Rückrunde ist und mit etwas Glück sogar noch einen einstelligen Tabellenplatz ergattern kann. "Ab November, aber spätestens nach der Winterpause haben bei uns die Mechanismen gegriffen. Ich ziehe den Hut vor dem harten Kern, der dabei geblieben ist."

Schockmomente auf beiden Seiten

Die Partie startete für beide Teams mit einem Schock. Christopher Nietiedt zog sich eine Knieverletzung zu und musste vom Krankenwagen abtransportiert werden (21.), doch davon schienen eher die Gäste beeindruckt. Tobias Kipp hielt nach einer Hereingabe von der linken Seite das lange Bein rein und besorgte das 1:0 (27.). "Vorher müssen wir schon 2:0 oder 3:0 führen", monierte Arminen-Coach Hubi Ahmann, der vor allem zwei dicken Torchancen von Domenik Breuer nachtrauerte. 

Peu à peu erarbeiteten sich die Gievenbecker die Hoheit im Mittelfeldzentrum, der 1:1-Ausgleich entsprang aber der Finesse von de Angelis, der im Strafraum einen Tick vor Lennart Peters am Ball war, gefoult wurde und den fälligen Elfer sicher verwandelte (1:1/39.). Als dann de Angelis nach einem langen Ball über die Ibbenbürener Kette den 1:2-Pausenstand hergestellt hatte (41.), gingen die Gäste mit einer etwas schmeichelhaften Führung in die Pause.

Auch nach Wiederbeginn war Arminia engagiert, die Angriffe verpufften jedoch, sobald sich die Hausherren der Box annäherten. Das lag auch daran, dass zahlreiche Flanken schwach gespielt waren oder direkt im Toraus landeten. De Angelis, der in der 65. Minute noch den Pfosten getroffen hatte, machte schließlich nach einem Konter den Deckel drauf (1:3/89.) - die Arminen echauffierten sich über ein vermeintliches Foulspiel sowie eine Abseitsstellung des Torschützen. Der zum TuS Hiltrup wechselnde Torjäger hätte vielleicht sogar noch ein weiteres Mal getroffen, doch als Philipp Spallek sich zu einem leichten Frustfoul hatte hinreißen lassen, war er nicht mehr auf dem Platz. So traf Jonas Schäfer zum 1:4-Endstand (90.+4). 

"Gievenbeck hatte vorn einen effektiven Stürmer drin, wir haben nicht die richtigen Lösungen für den Torabschluss gefunden", meinte Ahmann. Sein Team muss nun richtig knappsen, um die Klasse zu halten. Am nächsten Wochenende geht's zum SC Altenrheine...

Arminia Ibbenbüren - 1. FC Gievenbeck U23     1:4 (1:2)
1:0 Kipp (27.), 1:1 de Angelis (39./FE),
1:2 de Angelis (41.), 1:3 de Angelis (89.),
1:4 Schäfer (90.+4)



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