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Bezirksliga 12

Wenn der Thewes den macht...


Von Christian Lehmann

(12.05.19) Eine gute halbe Stunde lang drehte der SV Wilmsberg im Spiel gegen den VfL Wolbeck seinen Gegner nach allen Regeln der Kunst durch den Fleischwolf. Schon nach 25 Minuten führten die Piggen mit 3:0, um die komfortable Führung in Durchgang zwei beinahe noch wegzuschmeißen. Richtg Massel hatte Christof Brüggemanns Team in der 60. Spielminute.

Nach einem Doppelschlag binnen drei Minuten - Nico Rehberg hatte per Traumtor zum 3:1 getroffen (53.), Jonas Bodin nach einem Eckball auf 3:2 verkürzt (56.) - hatte Niklas Thewes infolge eines fantastischen Spielzugs die Chance zum Ausgleich. Nach Zuspiel von Miles Geske vereitelte jedoch SVW-Schnapper Frederik Teupen das fast sicher scheinender 3:3 (60.). Nils Schemann machte nach einer Ecke und Kopfball-Verlängerung Ricardo Bredecks alles klar (4:2/64.). Richtig dicke kam es für den VfL, als Flo Quabeck nach einem taktischen Foul gegen Alex Wehrmann Gelb-Rot sah (70.). Auch Gästecoach Lois Fetsch musste hinter die Bande. Von dort aus sahen sie in der Nachspielzeit das 5:2, das Alex Wehrmann nach der xten Kontersituation und Zuspiel Alex Wehrmanns markierte (90.+4). 

Wolbeck hält die Klasse

Von Beginn an hatten die Wilmsberger das Gefühl vermittelt, dass sie den am Saisonende ausscheidenden Startelf-Beginnern Jan Kroening und Ceddy Eisfeldt einen schönen Heim-Abschied bescheren wollen. Nach einem Spielzug über Nils Schemann und Kroening traf Alex Wehrmann zur frühen Führung (1:0/5.). Jan Markfort, der die Murmel nach einem Freistoß zum 2:0 einnickte (8.), sowie Eisfeldt, der nach einem Abschluss Niclas Ochses aus der zweiten Reihe den Abpraller roch und auf 3:0 stellte (25.), ließen einen entspannten Sonntagnachmittag für die Piggen erwarten. Doch die hatten sich in der Pause wohl selbst eingelullt. Wolbeck stellte um, Fetsch schob Quabeck auf die Sechs zu Malte Höppner - und Wilmsberg bekam Probleme. Aber nur kurzzeitig.

"In der ersten Halbzeit waren wir bärenstark. Da hätten wir auch mit 5:0 vorne liegen können", sagte Wilmsbergs Coach. Sein Kollege sah es ähnlich: "Wir haben die erste Halbzeit verschlafen, Wilmsberg war super effektiv. In der zweiten Hälfte haben es die Jungs dann auch in Unterzahl richtig gut gemacht." Fetsch konnte die Pleite ganz gut verpacken, da sein Team nun mit sechs Punkten Vorsprung und dem deutlich besseren Torverhältnis gegenüber Arminia Ibbenbüren quasi die Klasse gehalten hat. 

SV Wilmsberg - VfL Wolbeck     5:2 (3:0)
1:0 Wehrmann (5.), 2:0 Markfort (8.),
3:0 Eisfeldt (25.), 3:1 N. Rehberg (53.), 
3:2 Bodin (56.), 4:2 Schemann (64.),
5:2 Hesener (90+4)



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3    SV Bösensell 19    49:10 49  
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