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Bezirksliga 12

Freddy Ruwe (r.), der in dieser Szene Wolbecks Nico Frerichs passieren lassen muss, holte schlitzohrig den Elfmeter heraus, der zum 1:1-Ausgleich führte.

Rehabilitation in neun Minuten


von Christian Lehmann

(09.09.18) Nach dem Derby-Debakel gegen die ISV und zehn Gegentoren in den vergangenen beiden Spielen sollte bei Arminia endlich mal wieder die Defensive gut stehen. Das klappte beim 2:1 (0:1)-Erfolg über den VfL Wolbeck ziemlich gut. Mit einem Doppelschlag binnen neun Minuten drehte Hubi Ahmanns Elf eine Partie, die nach einem Slapstick-Gegentor zunächst eigentlich ins Rad zu laufen schien.

Die 25. Minute: Philipp Spallek will zu seinem Schlussmann zurückköpfen, erwischt Robin Peters aber auf dem falschen Fuß - das 0:1. "Das ist etwas, dass Du in unserer Situation sicherlich nicht brauchst", sagte Arminias Coach Hubi Ahmann anschließend. Wolbecks Co-Trainer Yannick Gieseler fand es "bezeichnend, dass wir das nicht mal selbst machen." Denn die Wolbecker vergeben im insgesamt schwachen ersten Durchgang gleich mehrere Hochkaräter, den besten durch Daniel Seidel, der den Ball an die Latte jagt (25.). Auf der Gegenseite werden Maxi Walkenhorst (6.) und der erstmals in der Startelf stehende, sehr agile Mergim Selimi gefährlich - Pech hat er, dass er in der 35. keinen Elfmeter, sondern "nur" einen Freistoß bekommt.

Kann man geben, muss man nicht geben

Eine noch kniffligere Entscheidung muss Referee Philipp Romahn in der 50. Minute fällen, als Jonas Bodin im Strafraum arg robust gegen Freddy Ruwe zu Werke geht. Ein Kann-aber-nicht-muss-Elfmeter, den Marcel Walsch letztlich sicher verwandelt. Nun ist Arminia am Drücker. Daniel Kitroschat vergibt zunächst aus drei Metern den Tausendprozenter zum möglichen 2:1 gegen Damian Hallas, ist dann bei der folgenden Ecke aber zur Stelle (2:1/59.). Den knappen Vorsprung verteidigen die Arminen gut über die Zeit. Nur in der Schlussphase wird's nochmal wackelig. Daniel Seidel bekommt in einer ähnlichen Szene wie der, die zum Elfer führte, keinen Strafstoß (85.). In der Nachspielzeit setzt Daniel Bothen einen Freistoß knapp neben das Tor (90.+2). Für Gieseler die gerechte Strafe nach einer miesen Leistung: "Vielleicht haben wir es heute einfach nicht verdient. Wir sind schlafmützig, fahrig und pomadig aus der Kabine gekommen.

Kollege Ahmann freute sich hingegen über die gelungene Wiedergutmachung: "Wichtig war, dass wir nach dem 1:1 dran geblieben sind. Gerade unsere Offensivspieler haben heute eine sehr starke Laufleistung gezeigt und die langen Bälle auf Seidel verhindert. Die Kette stand heute auch viel sicherer als zuletzt."

Arminia Ibbenbüren - VfL Wolbeck     2:1 (0:1)
0:1 Spallek (25./ET), 1:1 Walsch (50./FE),
2:1 Kitroschat (59.) 

Daniel Kitroschat (l.) lässt sich nach seinem Siegtor feiern.


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