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Bezirksliga 12

Die SVC-Fußballobleute Hendrik Artmeyer (l.) und Ralph Rotter (r.) stellten den neuen Trainer der ersten Mannschaft, Vladan Dindic, vor.

Dindic ist zurück und coacht Laggenbeck


Von Christian Lehmann

(19.12.19) Nach der Trennung von Trainer Nico Fehlhauer hat der SV Cheruskia Laggenbeck schnell einen Nachfolger gefunden - und musste dafür nicht in die Ferne schweifen. Vladan Dindic ist nicht nur Kenner der Bezirksliga 12, sondern auch ein Laggenbecker Urgestein. Im Alter von sieben Jahren trat bei der Cheruskia erstmals  gegen den Ball, nachdem er seine ersten fußballerischen Schritte bei der ISV gemacht hatte. In einer Pressemitteilung stellte der Klub nun seinen neuen, alten Coach vor.

"Vladan kennt die Strukturen des Vereins bestens, ist Inhaber der A-Trainer-Lizenz und ist mit seiner Seele dem Verein sehr eng verbunden. Viele Spieler kennt er noch aus der Kinderzeit, als Vladan noch Jugendtrainer im SVC war. Wir sind sehr davon überzeugt, dass Vladan Dindic das Ruder mit seiner Erfahrung, mit seiner Qualität als Trainer und seiner großen Leidenschaft für seinen Heimatverein herumreißen wird", heißt es hier.

"Die Qualität ist da"

"Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe. Am Ende muss es das Ziel sein, dass ein Verein wie Cheruskia Laggenbeck die Bezirksliga hält, das gibt die Qualität der Mannschaft her", meint Dindic, der am Mittwochabend seiner neuen Truppe vorgestellt wurde. 

Im April 2018 war Dindic nach der 1:4-Niederlage im Derby gegen die ISV als Trainer des damaligen Bezirksligisten Arminia Ibbenbüren zurückgetreten und seither nicht mehr im Fußballkreis in Erscheinung getreten. Zuvor war der Coach unter anderem bei der JSG Tecklenburg/Leeden, den Sportfreunden Lotte, dem BSV Brochterbeck, SW Esch sowie als DFB-Stützpunkttrainer tätig.

Verständnis mit Fehlhauer

Das Geschehen bei der Cheruskia hat er in der Hinserie verfolgt und nach eigener Aussage "fünf oder sechs Spiele gesehen." Parallel bildete sich der Übungsleiter fort. "Ich wollte eigentlich erst zur neuen Saison wieder als Trainer einsteigen und war sehr überrascht, als der Anruf aus Laggenbeck kam. Für Nico tut's mir sehr leid. Ich bin der Meinung, dass er überragende Arbeit geleistet hat." Dindic sieht durchaus Parallelen zwischen der Entwicklung in Laggenbeck und seiner Zeit bei der Arminia. Dort zwangen ihn nach zwei extrem erfolgreichen Jahren große personelle Not und sportlicher Misserfolg zum Rücktritt.

Während Vorgänger Fehlhauer stets ganz offen einen einfachen Spielstil mit langen Bällen prägte, will Dindic einen anderen Ansatz wählen. "Ich stehe mehr auf fußballerische Lösungen und glaube, dass viele Spieler genau wissen, was sie mit dem Ball anfangen können. Ich kann nicht garantieren, dass wir es schaffen, aber wenn jeder Spieler in der Rückrunde alles aus sich rausholt, bin ich zuversichtlich."

Nun will Dindic Gespräche mit den Spielern sowie Reserve-Coach Marc Wichmann, den er selbst bereits trainiert hat, führen, um zu wissen, auf wen er in den verbleibenden zwölf Spielen zählen kann. "Ich will noch vor Weihnachten wissen, an welchen Stellschrauben gedreht werden muss." Trainingsauftakt in Laggenbeck ist am 14. Januar.

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