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Bezirksliga 12

Maxi Pelle (r.) entwischt in der kommenden Saison seinen Gegenspielern im Trikot der ISV.

Die ISV schnappt sich Maxi Pelle


Von Christian Lehmann

(08.01.20) Er galt als einer der begehrtesten Spieler in der Bezirksliga, nun hat sich Maxi Pelle etwas überraschend doch zu einem Vereinswechsel entschieden. Der Weg zum Training ändert sich für das 20-jährige Ausnahmetalent von Cheruskia Laggenbeck allerdings nur unwesentlich. In der kommenden Saison spielt Pelle für den Nachbarn Ibbenbürener SpVgg.

"Für uns ist das eine Riesensache", findet ISV-Coach Heiko Becker, der aktuell noch die spielfreie Zeit nutzt, um im Türkei-Urlaub die Akkus für die bevorstehende Rückrunde mit dem Tabellenfünften aufzuladen. Besonders wichtig ist es dem Coach, der selbst neun Jahre Trainer in Laggenbeck war, allerdings zu betonen, dass die Verpflichtung nicht auf seinen Mist gewachsen ist. "Ich habe immer gesagt, ich trete nicht selbst an Spieler meines ehemaligen Vereins ran. Ich bin kein Freund davon, irgendwo anders den Laden leer zu kaufen. Die Initiative ging von Maxi aus. Eigentlich waren wir uns aber dann schon im ersten Gespräch einig. Ihm gefällt es sehr, wie wir Fußball spielen. 

Angebote aus Leverkusen, Schalke und Hoffenheim

Eigentlich hatten laut Cheruskias Ex-Trainer Nico Fehlhauer alle Spieler des aktuellen Kaders, darunter auch Pelle, ursprünglich ihre Zusage gegeben, auch in der kommenden Saison in Laggenbeck spielen zu wollen. Nach der Demission Fehlhauers hat sich die Situation für den ehemaligen Jugendspieler des VfL Osnabrück, dem seinerzeit auch Angebote vom Bundesliga-Nachwuchs Bayer Leverkusens sowie vom FC Schalke 04 und der TSG Hoffenheim vorgelegen haben sollen, geändert.

Im Sportzentrum Ost plant Becker mit dem Allrounder vor allem im offensiven Bereich, also auf der Zehn, im Sturmzentrum oder auf den Außenbahnen. "Dort kommen seine Qualitäten besonders zum Tragen", meint Ibbenbürens Coach. Pelles Vorzüge sind vor allem sein Antritt, seine Athletik, Ballsicherheit und sein Dribbling - sowie natürlich sein Kopfballspiel und seine Sprungkraft, die er bei den Tebus Volleys auch in anderen Sportarten einbringt. Das und die Tatsache, dass Pelle in jüngster Vergangenheit häufiger muskuläre Probleme außer Gefecht setzten, hat Becker natürlich auf dem Schirm. "Wenn Maxi mal verhindert oder verletzt ist, haben wir gute Alternativen."

Eine davon ist auch weiterhin Steffen Büchter, der aufgrund von anhaltenden Verletzungsproblemen zuletzt nur dosiert spielen konnte und das Trainerteam unterstützte. In der Rückserie springt er als Trainer der ISV-U19 ein. "Wenn es zeitlich passt, möchte er bei uns aber auch weiter dabei bleiben", betont Becker.

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