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Bezirksliga 12

Flo Quabeck soll beim VfL Wolbeck langfristig zum Chefcoach aufsteigen. Zum Start der neuen Saison steht er allerdings noch an der Seite von Lois Fetsch.

Sauberer Übergang beim VfL Wolbeck


Von Christian Lehmann

(27.01.20/Update) In diesem Sommer sagt Lois Fetsch nicht 'Adieu' beim VfL Wolbeck - aber bald. Die fünfte Saison des Übungsleiters am Brandhoveweg wird die letzte sein, das bestätigte der Sportliche Leiter des Bezirksligisten, Lars Anfang, am Montag auf Nachfrage. Schon jetzt steht fest, wer in eineinhalb Jahren sein Nachfolger sein wird: Assistent Florian Quabeck. Ein Abschied auf Raten, ein sauberer Übergang - wie man es auch nennen will, die Wolbecker haben sich etwas dabei gedacht.

"Flo soll bei uns eine neue Ära einleiten. Er soll schon in der kommenden Saison immer mehr Verantwortung bekommen. Wir sind froh, dass wir jemanden haben, der die Mannschaft gut kennt und von den Jungs hervorragendes Feedback bekommt. Der Übergang soll ein schleichender Prozess werden", hofft Anfang, der mit dieser Entscheidung auch die Verdienste Fetschs würdigt, der das Team 2017 in die Bezirksliga geführt und dort inzwischen fest etabliert hat. Zudem steht das Team im Halbfinale des Kreispokals, auch bei der Hallen-Stadtmeisterschaft glänzte der VfL und schaffte den Einzug in die Endrunde. "Wir wissen, dass es gewisse Abnutzungserscheinungen gibt, wenn ein Trainer vier oder fünf Jahre da ist. Wir hatten eine sehr erfolgreiche Zeit mit Lois und sind ihm sehr dankbar. Er wird Cheftrainer bleiben, will aber Flo schon während der Saison mehr Aufgaben übertragen."

Fetsch: "Entwicklung ist noch lange nicht zu Ende" 

Diesen Weg trägt der aktuelle Headcoach voll mit. Mehr noch: Er hat die Idee mit angestoßen. "Wir haben es geschafft, den VfL Wolbeck attraktiv zu machen. Nun wollen wir wieder neue Reize setzen", so Fetsch. Er ist sicher, dass die Arbeit der vergangenen Jahre in der kommenden Spielzeit noch mehr Früchte tragen wird. "Wir wollen unsere Ansprüche etwas höher schrauben. Unsere Entwicklung ist noch lange nicht zu Ende." In Quabeck sieht er dabei seinen perfekten Kronprinzen: "Es ist ideal, dass Flo es machen will. Mir war klar, dass er und Marco Bensmann ganz wichtige Faktoren für die Zukunft sind, als wir sie geholt haben." Er selbst will in eineinhalb Jahren dem Fußball nicht den Rücken kehren. Möglicherweise bleibt er dem VfL, in welcher Funktion auch immer, erhalten. Sollte jedoch ein passendes Trainer-Angebot reinflattern, "dann höre ich mir das natürlich an."

Wer nach der Fetsch-Ära Quabecks Co-Trainer wird, ist derzeit noch offen. Hier hat der Klub aber natürlich keine Eile. Höhere Priorität genießt derzeit derzeit die Kaderplanung für 2020/21, die Anfang auch mit einem guten Gefühl angehen kann. "Wir haben einen sehr guten, großen Kader mit vielen jungen Leuten. Ich gehe davon aus, dass die Mannschaft zu mindestens 80 Prozent zusammenbleiben wird." Ein erster externer Neuzugang steht schon in den Startlöchern: Dominik Zeuch, Allrounder aus der U19 des SC Münster 08, kehrt zum VfL zurück. "Er wohnt in Wolbeck und passt in unser Konzept, das vorsieht, junge, talentierte Spieler aufzubauen und weiter zu entwickeln", so Anfang.

Alois Fetsch geht im Sommer in seine fünfte Saison am Brandhoveweg.

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