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Bezirksliga 12

Ringsum fast nur Hauenhorster: Ben Gashi (am Ball) ackerte gegen die Germania vergeblich.
Niklas Grotke (v.), der hier den Ball gegen Sven Mersch abschirmt, entschied die Partie mit einem Eigentor.

Hörstel mit Herz, aber ohne Killerinstinkt


Von Christian Lehmann

(03.11.19) "Man merkt, dass uns vorne derzeit die Durchschlagskraft fehlt." Kai Aulkemeyer, Co-Trainer beim SC Hörstel, brachte es nach der 0:2 (0:1)-Pleite seines Teams auf den Punkt. Mit Herz spielen sie beim Aufsteiger. Es fehlt ihnen jedoch der Killerinstinkt. Weil Germania Hauenhorst nicht zum ersten Mal in dieser Saison deutlich abgeklärter und cooler agierte als die hinten mit viel Herz, vorn aber oft kopflosen Gastgeber, steht der Mitaufsteiger auf Platz sechs, während Hörstel wieder auf einen Abstiegsplatz rutschten. 

Kein Grund zur Panik, findet Aulkemeyer: "Man kann den Jungs keinen Vorwurf machen. Sie haben sich voll reingehängt. Wir stecken den Kopf nicht in den Sand." Bei den Hauenhorstern haben sie erst recht keinen Grund dazu: "Platz sechs, das sieht überragend aus. Wir erinnern uns aber immer noch daran, wie es vor zwei Jahren gelaufen ist", mahnt Trainer Markus Heckmann. Zum gleichen Zeitpunkt standen die Germanen damals ähnlich gut da wie aktuell, am Ende stiegen sie überraschend wieder in die Kreisliga A ab. Es scheint jedoch so, als sei das Team nun deutlich reifer: "In Hörstel zu spielen ist extrem eklig. Das hat viel Kraft gekostet. Wir hatten es echt schwer, im Zentrum unser Spiel aufzuziehen. In Sachen Abgeklärtheit uns Souveränität haben wir aber einen großen Schritt nach vorn gemacht."

Mit Ausnahme eines Distanzschusses von Pascal Grafe (20.) und einer Möglichkeit durch den von Ben Gashi bedienten Patrick Schoo (85.) ließen die Gäste defensiv nichts zu. Auch vorne erhielten sie nicht allzu viele Tormöglichkeiten, doch die Effizienz stimmte. Karsten Wessel traf in Durchgang eins nach einem Standard mit reichlich Risiko zur Führung (0:1/31.). "Wenn er den nicht gut trifft, kann der auch in die Wolken gehen", wusste Heckmann. Zusätzlich in die Karten spielte den Gästen, dass Hörstels Aggressive Leader Jan Niestegge nach einem Foulspiel gegen Jan-Niklas Krause die Gelb-Rote Karte sah (61.). Ein Eigentor von Niklas Grotke (0:2/82.) sorgte schließlich für die Entscheidung. Hörstels Pechvogel bugsierte die Kugel unglücklich mit dem Standbein ins eigene Netz, nachdem Noah Küßner SCH-Keeper Daniel Wieschebrock umkurvt und den Ball in die Gefahrenzone gebracht hatte. Zuvor hatten Krause, Daniel Albers, Anil Kesluhoglu und Jens Bäumer gute Möglichkeiten zur Entscheidung liegen gelassen.

SC Hörstel - Germania Hauenhorst     0:2 (0:1)
0:1 Wessel (31.), 0:2 Grotke (82./ET)
Gelb-Rote Karte: Hörstels Niestegge (61./wiederholtes Foulspiel)



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